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Yogamatte Test 2019 • Die 7 besten Yogamatten im Vergleich

Yogabegeisterte und alle, die es werden wollen, brauchen zum Praktizieren der populären Sportart eine Yogamatte. In unserem Ratgeber inklusive Test und Vergleich widmen wir uns der praktischen Unterlage ausführlich. Was zeichnet sie aus und was gilt es beim Kauf zu beachten? Diese und andere Fragen beantworten wir im folgenden Beitrag!

Yogamatte Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist eine Yogamatte und wie funktioniert sie?

Was ist ein Yogamatte Test und Vergleich?Eine Yogamatte ist eine Unterlage, die es Yogis ermöglichen soll, ihre Yogaübungen stabil und sicher durchzuführen. Zu diesem Zweck weist die jeweilige Matte Eigenschaften auf, die speziell auf das Ausüben der verschiedenen Yogafiguren ausgerichtet sind.

Wichtig: Die Funktion einer Yogamatte besteht darin, den Yogi durch ihre Beschaffenheit optimal bei seinen Asanas zu unterstützen und seine Gelenke zu schonen. Nur wenn die Matte einen festen Stand bietet, kann der Aktive uneingeschränkt üben.

Tipp: Eine gute Yogamatte verfügt über eine hohe Formstabilität und Rutschfestigkeit. Des Weiteren sollten Material und Dicke je nach Yogarichtung unterschiedlich ausfallen. Mehr zu diesen Aspekten erfahren Sie im Kapitel “So werden Yogamatten getestet”.

In der Regel ist eine Yogamatte 180 Zentimeter lang und 60 Zentimeter breit – und damit an die durchschnittlichen Körpermaße des Menschen angepasst. Es gibt allerdings auch längere und breitere Ausführungen für (angehende) Yogis, die etwas größer sind, wie der Vergleich zeigt.

Yogamatte versus Gymnastikmatte – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Wie funktioniert ein Yogamatte im Test und Vergleich?Wie die Gymnastikmatte hat auch die Yogamatte die Hauptaufgabe, den Praktizierenden beim Üben vor Druckschmerzen und Verletzungen zu bewahren. Zudem soll sie das Halten der abwechslungsreichen Figuren von der “Berghaltung”” bis zum “Kranich” erleichtern.

Der Vergleich von Gymnastik- und Yogamatte offenbart noch weitere Gemeinsamkeiten: Beide weisen dieselben Materialien und Maße auf und schützen den Trainierenden vor Kälte und Schmutz – also den Einflüssen des Untergrunds.

Bei der Gegenüberstellung der beiden Mattengattungen tritt trotz der grundlegenden Ähnlichkeit auch ein wesentlicher Unterschied zutage: Eine Yogamatte ist meist weniger dick als eine Gymnastikmatte (zwei bis 15 Millimeter versus 15 bis 25 Millimeter).

Hinweis: Durch die geringere Dicke ist eine Yogamatte härter. Sie verhindert vor allem bei körperlich anspruchsvollen Übungen, dass der Körper des Yogis zu tief einsinkt, was einen instabilen Stand zur Folge hätte.

Anwendungsbereiche – Yogamatte im Einsatz

Die verschiedenen Anwendungsbereiche aus einem Yogamatte TestvergleicEine Yogamatte wird – wie derName schon verrät – hauptsächlich zum Ausführen von Yogaübungen verwendet. Diese Übungen lassen sich so gut wie überall praktizieren, ob zuhause, im Fitnessstudio, im Büro, im Hotel, auf dem Rasen im Park oder am Strand. Kurzum ist eine Yogamatte vielerorts einsetzbar.

Um diese Flexibilität möglichst ohne Einschränkung zu gewährleisten, legen die Hersteller großen Wert auf entsprechende Merkmale, etwa

  • ein niedriges Gewicht,
  • eine einfache Handhabung und
  • einen geringen Platzbedarf.

 Tipp: Normalerweise wird eine Yogamatte als Rolle transportiert. Im Handel finden sich jedoch auch faltbare Modelle.

Prinzipiell gilt: Bei jeder Yogaform ist die Nutzung einer Yogamatte sinnvoll. Aber: Je nach Yogarichtung sollten Sie eine festere (dünnere) oder weichere (dickere) Ausführung bevorzugen.

  • festere Yogamatte für anspruchsvolle körperliche Übungen
  • weichere Yogamatte für reine Entspannungsübungen

Die Vor- und Nachteile einer (guten) Yogamatte im Überblick

Vorteile einer (guten) Yogamatte:

  • sicheren Stand bietend
  • rutschfest (beschichtete Unterseite)
  • gelenkschonend
  •  leicht zu transportieren
  • einfach zu reinigen
  • allergikerfreundlich
  • kälteisolierend
  •  schmutzabweisend
  • feuchtigkeitsableitend
  • Unebenheiten ausgleichend (dämmend)

Nachteile einer (guten) Yogamatte:

  • regelmäßige Reinigung erfordernd

Zwischenfazit: Eine gute Yogamatte sorgt zum einen für festen, stabilen Stand und zum anderen für hohen Liegekomfort (druckfreies Liegen). So können Sie sich beim Training voll und ganz auf die einzelnen Bewegungsabläufe und/oder das Erreichen des gewünschten meditativen Zustands konzentrieren.

Welche Arten von Yogamatten gibt es?

Yogamatten lassen sich auf zwei Weisen unterscheiden:

Dicke/Härte

  • Material

Je nach Dicke/Härte und Material variieren die Verwendungszwecke der Yogamatten. Dicke/Härte der Yogamatte im Test und Vergleich

Yogamatten sind zwei bis 15 Millimeter dick.

Eine Yogamatte mit einer Dicke von zwei bis acht Millimetern eignet sich perfekt für

  • Hatha-Yoga
  • Ashtanga-Yoga
  • Power-Yoga

Welche Arten von Yogamatte gibt es in einem Testvergleich?Dies sind besonders körperbetonte und zum Teil auch anstrengende Yogaformen.

Voraussetzung: Die Yogamatte muss nicht nur vergleichsweise dünn sein, sondern auch eine hohe Materialdichte und rutschfeste Unter- und Oberseite mitbringen. So bietet sie einen festen und bequemen Stand und ermöglicht einen sicheren Wechsel zwischen den Figuren.
Tipp: Hatha-Yoga, Ashtanga-Yoga und Power-Yoga lassen Sie oft intensiv schwitzen. Aus diesem Grund sollte die Yogamatteauch problemlos zu reinigen sein.

Eine Yogamatte mit einer Dicke von neun bis 15 Millimetern eignet sich perfekt für

  • Kundalini-Yoga
Wichtig: Auch wenn bei dieser ruhigen Yogaform eine verhältnismäßig dicke Yogamatte zum Einsatz kommen kann, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Körper nicht einsinkt. Die Matte muss ihn in seiner natürlichen Haltung unterstützen.

Materialien der Yogamatte im Test und Vergleich

Yogamatten bestehen in der Regel aus

  •  Kunststoff (TPE, Schaumstoff oder PVC),
  • Schurwolle,
  • Baumwolle,
  • Naturkautschuk,
  • Kork oder
  • Jute.

Yogamatte aus Kunststoff im Test

Welche Yogamatte Modelle gibt es in einem Testvergleich?Kunststoffe sind beliebte Materialien zur Herstellung von Yogamatten. Ob TPE, Schaumstoff oder PVC: Die synthetischen Stoffe werden künstlich gefertigt. Dieser Fakt geht mit einem entscheidenden Vorteil einher: den großen Spielräumen in Bezug auf Charakteristika wie Härte, Formbeständigkeit, Elastizität und Waschbarkeit. Somit lassen sich Yogamatten aus Kunststoff flexibel auf die spezifischen Anforderungen der jeweiligen Yogaform abstimmen.
Hinweis: Die großtechnischen Verfahren ermöglichen eine besonders günstige Produktion von Yogamatten aus Kunststoffen.

Tipp: Kunststoffmatten sind gemeinhin feuchtigkeitsabweisend. Deshalb sollte man sie bei sehr schweißtreibenden Übungen mit einem Handtuch bedecken und nach dem Training mit einem feuchten Tuch reinigen. Mehr zur Reinigung einer Yogamatteerfahren Sie im Kapitel “8 Tipps zur Pflege”.

Hier im Überblick noch die Hauptmerkmale der drei Kunststoffe, die zur Herstellung von Yogamatten überwiegend eingesetzt werden:

TPE (Thermoplastische Elastomere) im Test

  • bei Wärmezufuhr verformbar (thermoplastisch)
  • elastisch (Fertigung ohne gesundheitsschädliche Weichmacher möglich)
  • formstabil
  • durch Einschmelzen recyclebar und daher umweltschonend
  • gesundheitlich unbedenklich

Schaumstoff im Test

  • durch Aufschäumen diverser Kunststoffe erzeugt
  • bei Yogamatten kommt häufig Nitrilkautschuk zum Einsatz
  • formstabil
  • geringe Dichte
  • sehr leichtgewichtig
  • in der Regel gesundheitlich unbedenklich

PVC (Polyvinylchlorid) im Test

  • bei Wärmezufuhr verformbar (thermoplastisch)
  • mit Weichmachern hergestellt (für Verformbarkeit bei Raumtemperatur)
  • durch Einschmelzen recyclebar und daher umweltschonend
  • gesundheitlich bedenklich (Weichmacher sind krebserregend)

Zwischenfazit: Im Zweifel sollten Sie sich für eine Yogamatte aus TPE oder Schaumstoff entscheiden – um gesundheitlich auf Nummer Sicher zu gehen.
Yogaformen (auf alle Kunststoffmatten bezogen): Vinyasa-Yoga, Bikram-Yoga (Hot Yoga), Power-Yoga, Ashtanga-Yoga

Yogamatte aus Schurwolle im Test

Worauf muss ich beim Kauf eines Yogamatte Testsiegers achten?Yogamatten aus Schafschurwolle gelten als extrem hochwertig. Sie zeichnen sich durch eine Reihe interessanter Eigenschaften aus. Die bemerkenswertesten Charakteristika sind die ausgeprägte Weichheit bei gleichzeitiger Griffigkeit sowie die enorme Formstabilität. Des Weiteren wirkt eine Yogamatte aus Schurwolle thermoregulierend – das heißt, im Winter speichert die Wolle die Körperwärme, während sie im Sommer einen kühlenden Effekt hat.

Darüber hinaus nimmt die Schurwolle Feuchtigkeit zuverlässig auf und leitet sie schnell ab, sodass sich die Yogamatteangenehm trocken anfühlt. Das erstklassige Material bindet Schweiß chemisch und neutralisiert ihn. Nicht zu vergessen, dass Schafschurwolle Schmutz abweist. Dadurch hält sich der Reinigungsaufwand in Grenzen.

Matten mit einer Florhöhe von etwa fünf Millimetern (kurzflorig) sind für die meisten Yogaformen gut geeignet; Ausführungen mit einer Florhöhe von 15 bis 25 Millimetern (hochflorig) sollten hingegen nur bei ruhigeren Yogaformen eingesetzt werden.Im Vergleich zu Kunststoffmatten sind Yogamatten aus Schafschurwolle voluminöser und schwerer. Aus diesem Grund empfehlen sie sich vor allem für den Einsatz zuhause.
Achtung: Bei einer Yogamatte aus Schurwolle ist eine rutschfeste Unterseite sehr wichtig.
Tipp: Möchten Sie Ihre Yogamatte aus Schurwolle irgendwann nicht mehr verwenden, so ist sie umweltschonend entsorgbar.
Yogaformen: Kundalini-Yoga, Hatha-Yoga, Yin-Yoga und Meditation

Yogamatte aus Baumwolle im Test

Auf diese Tipps müssen bei einem Yogamatte Testsiegers Kauf achten?Bei Yogamatten aus Baumwolle können Sie sich auf eine angenehm weiche Oberfläche freuen, die aber dennoch ausreichend griffig ist. Sie eignen sich in erster Linie für Yogaformen, deren Übungen vornehmlich im Sitzen oder Liegen durchgeführt werden.

Baumwolle ist ein ausgesprochen saugfähiger Naturstoff, der Körperschweiß gut aufnimmt. Überhaupt sind Baumwollmatten sehr hautfreundlich und somit gemeinhin für Allergiker geeignet. Auch Menschen, die mit Gelenkproblemen zu kämpfen haben, profitieren von Yogamatten aus Baumwolle.
Ebenso wie bei Yogamatten aus Schafschurwolle müssen Sie auch bei Ausführungen aus Baumwolle unbedingt auf das Vorhandensein einer rutschfesten Beschichtung an der Unterseite achten. Im Vergleich zu Kunststoffmatten sind dickere Modelle aus Baumwolle etwas schwerer, sie lassen sich aber dennoch gut rollen oder falten.

Tipp: Wollen Sie Ihre Baumwollmatte reinigen, so können Sie sie im Normalfall bei bis zu 40 Grad Celsius in der Waschmaschine waschen – bequemer geht es nicht.

Yogaform: Ashtanga-Yoga

Yogamatte aus Naturkautschuk im Test

Naturkautschuk ist hervorragend geeignet, um Yogamatten zu fertigen – aus folgenden Gründen:

  • Yogamatten jeglicher Länge und Dicke herstellbar (für alle Yogaformen)
  • starke Griffigkeit und Rutschfestigkeit (ideal bei körperlich anspruchsvollen Übungen)
  • sehr elastisch und formstabil (fangen auch kräftigeren Druck ab, gelenkschonend)
  • isolierend (kalte Untergründe stellen kein Problem dar)

Kautschuk kann eine Latexallergie auslösen und ist für Latexallergiker ungeeignet.

Tipp: Eine Yogamatte aus Naturkautschuk nimmt Schweiß auf. Reinigen Sie sie regelmäßig mit einem feuchten Tuch.

Yogaformen: alle

Yogamatte aus Kork im Test

Folgende wichtige Hinweise müssen bei einem Yogamatte Testsiegers Kauf beachtet werden?Bei Kork handelt es sich sozusagen um einen Newcomer, was die zur Produktion von Yogamatten verwendeten Materialien betrifft. Korkmatten gelten aktuell noch als Geheimtipp, doch wir vermuten, dass sie schon bald zu den beliebtesten Ausführungen zählen werden.
Eine Yogamatte aus Kork präsentiert sich im praktischen Test elastisch und formstabil – sie federt auch stärkere Druckeinwirkungen gut ab und trägt so zur Schonung der Gelenke des jeweiligen Yogis bei. Die spezielle Oberflächenstruktur des Korks bewirkt eine solide Griffigkeit. Auch bei den körperlich anspruchsvolleren Yogaübungen bietet eine Yogamatte aus Kork sicheren Halt. Außerdem isoliert das Korkmaterial zuverlässig und hält damit die Bodenkälte vom Yogi fern.

Dank der geringen Materialdichte und großen Flexibilität lässt sich eine Korkmatte leicht transportieren. Weiterhin gehen Matten aus Kork mit einer langen Lebensdauer einher.Als reines Naturprodukt ist Kork hautfreundlich und dadurch allergikergeeignet. Darüber hinaus erleichtert das wasserabweisende Material die Reinigung enorm. Kurzes Abbrausen reicht vollkommen aus.

Abgesehen von modernen, qualitätsbewussten Yogis freut sich auch unsere Umwelt über Yogamatten aus Kork. Letztere sind sowohl in der Herstellung als auch in der Entsorgung in der Regel absolut umweltschonend. Ausnahme: Ausführungen, deren Unterseite eine Beschichtung aus Kunststoff aufweist (zur Erhöhung der Rutschfestigkeit).

Yogaformen: Vinyasa-Yoga, Bikram-Yoga (Hot Yoga), Power-Yoga

Yogamatte aus Jute im Test

Wie langlebig ist ein Yogamatte Testsieger im DauereinsatzJute zählt zu den klassischen Materialien für die Herstellung von Yogamatten. Hier sehen Sie zusammengefasst, welche Merkmale den Naturstoff kennzeichnen:

  • grifffest und widerstandsfähig
  • guter Halt auch bei anspruchsvollen Übungen
  • ausreichend rutschfest
  • leichtgewichtig
  • einfach zu rollen oder zu falten
  •  gut transportierbar
  • problemlos zu reinigen (mit Wasser abspülen oder Schongang in der Maschine)
  • langlebig

Hinweis: An sich sind Yogamatten aus Jute umweltfreundlich. Allerdings enthalten sie meist Zusatzstoffe wie Naturkautschuk oder PVC – für mehr Weichheit und Geschmeidigkeit (ansonsten wären sie ziemlich rau).

Yogaformen: Vinyasa-Yoga, Bikram-Yoga (Hot Yoga), Power-Yoga

Extra: Gegenüberstellung von Kunststoff- und Naturfasermatten

Kunststoffmatten im Test

  • beidseitige Rutschfestigkeit
  • geringes Gewicht
  • leicht zu transportieren
  • einfach zu reinigen
  • preisgünstig
  • zum Teil gesundheitlich bedenklich (PVC)

Naturfasermatten im Test

  • besonders hoher Komfort
  • pflegeleicht
  • vergleichsweise kostenintensiv
  • ansonsten unterschiedlich*

* Je nach Material können Naturfasermatten leicht bis relativ schwergewichtig sein. Zudem sind sie mitunter nur auf der Oberseite rutschfest (auf rutschfeste Unterseite achten!).

Kurzinformation zu führenden 7 Herstellern

  • Manduka
  • Bausinger
  • Airex
  • Nike
  • Adidas
  • Reebok
  • Gorilla
  Manduka gehört zu den führenden Herstellern von Yogamatten und Zubehör. Der Name der Marke geht auf das Mandukasana (Froschstellung) zurück, was sich auch im Logo widerspiegelt. Gegründet wurde das US-amerikanische Unternehmen im Jahr 1997 in El Segundo (Kalifornien) durch den Yogaliebhaber und Architekten Peter Sterios. Damals waren Yogamatten noch alles andere als selbstverständlich – somit ist Manduka einer der Vorreiter in Bezug auf diese Produktgattung. Das Label steht hauptsächlich für Matten aus Kunststoff. Darüber hinaus finden sich im Sortiment Handtücher, Kleidung, Taschen und weiteres Zubehör rund um Yoga.
Bei der Bausinger GmbH handelt es sich um ein deutsches Traditionsunternehmen aus Baden-Württemberg. Der Hersteller fertigt Yogamatten und Zubehör (beispielsweise Meditationskissen) – und zwar nachhaltig und fair. Margarethe und Frieder Bausinger riefen die Firma im Jahr 1985 ins Leben; der Ursprung reicht allerdings bis ins Jahr 1977 zurück. Damals entwickelten die Gründer in Reutlingen eine Übungsmatte aus Wolle – mit weicher Ober- und rutschfester Unterseite. Nach wie vor kreiert Bausinger hochwertige Yogamatten aus Naturfasern, genauer gesagt aus Biobaumwolle, Biowolle und Schurwolle. Zudem stehen Matten aus Oeko-Tex-zertifiziertem, beidseitig rutschfestem Vinylschaum zur Verfügung. Seit 1996 hat das Unternehmen seinen Sitz in Straßberg. Es fertigt seine Yogamatten fast ausschließlich in Zusammenarbeit mit regionalen Betrieben und Zulieferern.
Die Airex AG aus der Schweiz ist darauf spezialisiert, Gymnastikmatten auf Basis eines selbst entwickelten Schaumstoffs (geschlossenzellig) zu produzieren. 1956 in Sins gegründet, fertigte die Firma im Jahr 1960 ihre ersten Turnmatten aus Schaumstoff. Noch heute befindet sich der Sitz des Unternehmens in der Einwohnergemeinde im Kanton Aargau. Das Angebot von Airex umfasst Gymnastikmatten für den Schul- und Vereinssport, für Fitness und Rehabilitation sowie für Yoga und Pilates. Mit der Marke Calyana richtet sich der Hersteller explizit an Yogis.
Bei Nike Inc. handelt es sich um den weltweit führenden Sportartikelhersteller. Umso passender, dass die US-Marke nach der griechischen Siegesgöttin benannt ist. Im Jahr 1964 gründeten Bill Bowerman und Philip Knight das Ursprungsunternehmen Blue Ribbon. 1971 begannen die beiden Männer, selbst Schuhe herzustellen – und unter dem Namen Nike zu firmieren. 1972 eroberte die erste eigene Kollektion den Markt. Inzwischen bietet das Unternehmen ein breit gefächertes Produktspektrum, das auch mehrere qualitativ überzeugende Yogamatten aus Kunststoff sowie verschiedene Yogaaccessoires umfasst.
Die Adidas AG aus Deutschland ist hinter Nike der zweitgrößte Sportartikelhersteller der Welt. Ihre Ursprünge liegen im Jahr 1924, als die Brüder Adolf “Adi” und Rudolf Dassler die Gebrüder Dassler Schuhfabrik gründeten. Bei den Olympischen Spielen 1928 und 1936 erregte die Firma Aufsehen: Ihre Schuhe wurden von Goldmedaillengewinnern getragen. Nach dem Zweiten Weltkrieg zerstritten sich Adi und Rudolf. Sie gingen getrennte Wege und riefen jeweils ein eigenes Unternehmen ins Leben – Rudolf Dassler Puma und Adi Dassler Adidas. Zum riesigen Sortiment von Adidas gehören zahlreiche Sportartikel, darunter auch farbenfrohe Yogamatten aus thermoplastischen Kunststoffen inklusive Trageriemen. Darüber hinaus gibt es Yogakleidung und -taschen.
Reebok International Limited, ein ursprünglich britisches, inzwischen allerdings US-amerikanisches Unternehmen, wurde im Jahr 1895 unter dem Namen J. W. Foster and Sons gegründet. Die Firma produzierte Rennschuhe für die Olympischen Spiele 1924 – der erste große Meilenstein in der Historie des Herstellers. 1958 übernahmen zwei Enkel des Gründers die Führung – sie benannten das Unternehmen in Reebok um. Im Übrigen leitet sich der Name aus dem Afrikaans- und englischen Wort Rhebok (afrikanische Rehantilope) ab. Das Tier zeichnet sich durch Eleganz und Geschwindigkeit aus. Seit 1979 hat die Firma ihren Sitz in den Vereinigten Staaten. Sie fungiert inzwischen als Tochtergesellschaft der Adidas AG (Übernahme im Jahr 2006). Im Bereich Yoga offeriert Reebok griffige, leichte Matten sowie Kleidung, Taschen und weitere Accessoires. 
Bei der Gorilla Sports GmbH handelt es sich um eine relativ junge Firma, die Sportgeräte und -bekleidung für Fitness und Bodybuilding fertigt. Das Unternehmen wurde im Jahr 2005 gegründet und hat seinen Sitz in Darmstadt. Privatpersonen, die sich zuhause einen individuellen Fitnessbereich einrichten wollen, bilden die Zielgruppe von Gorilla Sports. Gute Qualität zu günstigen Preisen – das ist das Credo des deutschen Herstellers. Für Yogabegeisterte gibt es leichte und phthalatfreie Yogamatten aus einem Nitrilkautschuk-PVC-Gemisch. Die Matten sind Oeko-Tex-zertifiziert.
 

So werden Yogamatten getestet

Nach diesen Testkriterien werden Yogamatte bei uns verglichenUm zu ermitteln, welche Yogamatten qualitativ überzeugen und welche “durchfallen”, braucht es beim Test und Vergleichverschiedener Ausführungen bestimmte Kriterien, die als Orientierungspunkte dienen.
Die unseres Erachtens nach wichtigsten Test-Kriterien kurz vorgestellt:

Material

Yogamatten bestehen in der Regel aus Kunststoff (TPE, Schaumstoff oder PVC), Schurwolle, Baumwolle, Naturkautschuk, Kork oder Jute. Die genauen Eigenschaften der einzelnen Materialien sind im Kapitel zu den Arten näher beschrieben. Zusammengefasst sei auch an dieser Stellle noch einmal angemerkt:

  • Dynamische und anspruchsvolle Übungen erfordern dünne, harte und griffige Matten.
  • Für ruhige Yogaformen kommen dicke, weiche Matten mit glatter Oberfläche infrage.

Wichtig: Achten Sie bei Ihrem persönlichen Test und Vergleich stets auf die Umwelt- und Allergieverträglichkeit sowie auch auf gesundheitliche Aspekte (Weichmacher enthalten?).

Maße

Folgende Eigenschaften sind in einem Yogamatte Test wichtigYogaübungen werden im Stehen, Hocken, Sitzen und Liegen durchgeführt. Deshalb muss die Yogamatte dem Yogi genügend Platz bieten. Es gilt auch einzukalkulieren, dass der Ausführende hin und wieder eine Übung nicht halten kann und nach vorne, nach hinten oder zur Seite hin umkippt. Die meisten Stürze fängt die Yogamatte gut ab – sofern sie in Sachen Länge und Breite nicht zu minimalistisch ausfällt.

Richtwert: Die Länge der Yogamatte sollte zehn bis 20 Zentimeter über der Körpergröße liegen.

Die Standardmaße einer Yogamatte betragen 60 x 180 Zentimeter (BxL) – sie sind für durchschnittlich (1,65 bis 1,70 Meter) große Frauen und kleinere Männer ideal. Größere Damen (ab 1,71 Metern) sowie die meisten Männer sollten sich hingegen für eine längere Yogamatte entscheiden. Es gibt Matten mit einer Länge von bis zu 200 Zentimetern.

Dicke

Nach diesen wichtigen Eigenschaften wird in einem Yogamatte Test geprüftDie Dicke ist eines der bedeutendsten Test-Kriterien beim Vergleich verschiedener Modelle und für den Kauf einer Yogamatte. Zusammen mit der Materialdichte bestimmt sie, wie tief der Yogi in die Matte einsinkt.

Tipp: Yogamatten sind zwischen zwei und 15 Millimetern dick, wie der Test und Vergleich zeigen.

  • Eine Yogamatte mit geringer Dicke (zwei bis fünf Millimeter) ist fester und wirkt sich positiv auf die Standsicherheit aus – optimal für anspruchsvolle Asanas.
  • Eine Yogamatte mit ausgeprägter Dicke (neun bis 15 Millimeter) ist weicher und wirkt sich positiv auf den Komfort aus – optimal für Entspannungsübungen.
 Wer einen guten Kompromiss wünscht, gibt am besten einer Yogamatte den Vorzug, die eine Dicke von sechs bis acht Millimetern aufweist.

Rutschfestigkeit

Die Handhabung vom Yogamatte Testsieger im Test und VergleichUnabhängig davon, welche Yogaformen Sie auf Ihrer Unterlage ausführen wollen: Achten Sie unbedingt darauf, dass Ihre Yogamatte rutschfest ist. Oberflächlich betrachtet könnte man meinen, dass die Rutschfestigkeit nur bei Power-Yoga große Wichtigkeit hat; doch auch bei einfacheren Übungen brauchen Sie einen festen und sicheren Stand, um sie gut und wirkungsvoll auszuführen. Und: Ist die Yogamatte zu glatt, kommen Sie womöglich schon beim Betreten oder Verlassen derselben ins Strudeln. Kurzum: Machen Sie keine Abstriche, was die BEIDSEITIGE Rutschfestigkeit der Yogamatte betrifft.

Tipp: Kunststoff- und Naturkautschukmatten sind normalerweise hinreichend rutschfest. Bei Matten aus Schafschurwolle oder Baumwolle braucht es eine Beschichtung. Diese ist häufig aus Naturkautschuk hergestellt.

 Formstabilität

Hat das Material der Yogamatte die Fähigkeit, auch nach einer längere Zeit andauernden Verformung wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückzukehren, so ist die benötigte Formstabilität gewährleistet. Nur eine formstabile Yogamattekann die Gelenke und die Wirbelsäule des Yogis dauerhaft effektiv entlasten. Warum? Ganz einfach: Ohne dieses Rückstellvermögen würde die Yogamatte in den intensiv belasteten Bereichen allmählich nachgeben – mit der Folge störender Druckstellen (eingeschränkte Dämpfung bei starken Druckwechseln und beeinträchtigte Unterstützung des Körpers im Liegen).

Hinweis: Eine Yogamatte mit hoher Formstabilität bringt gemeinhin auch eine exzellente Punktelastizität mit. Sie passt sich also punktgenau an die Anatomie des Menschen an – dies schont die Gelenke und die Wirbelsäule.

Reinigung

Die einfache Bedienung vom Yogamatte Testsieger im Test und VergleichAus hygienischen Gründen ist eine einfache Reinigung der Yogamatte essenziell. Es hängt im Wesentlichen vom Material der Matte ab, ob sie sich problemlos säubern lässt. Details zu diesem Test-Kriterium finden Sie in den Kapiteln “Test und Vergleich: Welche Arten von Yogamatten gibt es?” (dort im Unterkapitel “Materialien der Yogamatte im Test und Vergleich”) sowie “8 Tipps zur Pflege”.

Tipp: Yogamatten aus Schaumstoff können offenzellig oder geschlossenzellig sein. Während offenzellige Modelle eher schwierig zu reinigen sind (verhalten sich etwa so wie klassische Haushaltsschwämme – nehmen Flüssigkeiten auf und geben sie beim Ausdrücken wieder ab), gelingt die Säuberung bei geschlossenzelligen Ausführungen recht simpel. Bei diesen Yogamatten verhindern die dichten Zellen das Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz, sodass man bloß kräftig drüberwischen muss.

Aufbewahrung/Transport

Beim Test und Vergleich von Yogamatten spielen zweifelsohne auch die Aufbewahrungs- und Transportmöglichkeiten wesentliche Rollen. Wie gut oder schlecht eine Yogamatte aufzubewahren und zu transportieren ist, hängt vom Gewicht und von der Technik des “Komprimierens” (Rollen versus Falten) ab.
Es gilt:

  • Je leichtgewichtiger die Yogamatte, desto angenehmer lässt sie sich transportieren.
  • Eine Yogamatte zum Rollen braucht meist weniger Platz als ein Modell zum Falten.

Gewicht: Die leichtesten Yogamatten wiegen weniger als ein Kilogramm (mitunter sogar nur wenige Hundert Gramm) – sie sind in der Regel aus Kunststoff, Naturkautschuk oder Kork gefertigt. 

Technik des Komprimierens: Gerollte Yogamatten sind kompakter als gefaltete – diese Kompaktheit erleichtert oft das Verstauen in einer Sporttasche. Bei einer gefalteten Yogamatte (Maße von circa 30 x 60 Zentimetern) müssen Sie sich teilweise mit einem Tragegurt behelfen und die Unterlage einzeln tragen.
Aber: Gefaltete Modelle haben den praktischen Vorteil, dass man sie in dieser Form auch als Sitzunterlage verwenden kann.

Zusammengefasst bedeuten all diese Fakten:

  • Wer seine Yogamatte häufig transportieren muss/will (zur Arbeit, ins Fitnessstudio, auf Reisen und wieder nach Hause), sollte sich möglichst für eine leichtgewichtige Ausführung zum Rollen entscheiden.
  • Wer seine Yogamatte ausschließlich zuhause einsetzen möchte und den erforderlichen Stauraum für eine gefaltete Version bereitstellen kann, hat die freie Wahl und braucht das Test-Kriterium Aufbewahrung/Transport nicht zwingend zu berücksichtigen.

Häufige Mängel und Schwachstellen – darauf muss ich beim Kauf einer Yogamatte achten

Hersteller und Händler sind logischerweise immer bestrebt, ihre Produkte ins beste Licht zu rücken. Deshalb finden Sie in den Beschreibungen ausnahmslos Pros, nie Contras. Wir alle wissen jedoch, dass die wenigsten Erzeugnisse absolut perfekt sind. Um also ein genaueres Bild der verglichenen oder getesteten Yogamatten zu erhalten, sollten Sie stets auch einige Testberichte und die Rezensionen anderer Kunden lesen. Sie informieren darüber, wie sich die jeweilige Yogamatte in der Praxis verhält und wo ihre Schwachstellen liegen.

Hier fünf häufig vorkommende Mängel, auf die Sie beim Vergleich, Test und Kauf besonders achten sollten:

  •  mangelnde Rutschfestigkeit (auf Parkettboden/Fliesen, beim Schwitzen)
  • erste Makel nach wenigen Workouts/Yogastunden (Risse, Zugspuren)
  • starker chemischer Geruch (zum Teil auch noch nach mehreren Monaten)
  • geringe Dämpfung (und aus diesem Grund wenig komfortabel)
  • Enden rollen sich im ausgebreiteten Zustand auf (störend beim Trainieren)

Internet vs. Fachhandel – wo kaufe ich meine Yogamatte am besten?

Wo kaufe ich einen Yogamatte Test- und Vergleichssieger am besten?Sie können Ihre neue Yogamatte wahlweise im Fachhandel vor Ort oder online kaufen. Unser Vergleich fasst Ihnen kurz die Vor- und Nachteile dieser beiden Optionen zusammen.

Yogamatte im Fachhandel kaufen

Vorteile:

  • mit mehreren Sinnen erkunden (sehen, riechen, tasten)
  •  zum Teil kann man Matten direkt testen (probeliegen)
  • individuelle Beratung (wenn kundenorientierter Berater)

Nachteile:

  • viel geringere Auswahl als im Internet
  • auf Öffnungszeiten angewiesen
  • Preise normalerweise etwas höher als online
  • individuelle Beratung (wenn profitorientierter Berater)

Yogamatte Testsieger im Internet online bestellen und kaufenYogamatte im Internet bestellen

Vorteile:

  • riesige Auswahl
  •  zeitlich und örtlich unabhängig
  • hohe Informationsdichte
  • gemeinhin etwas günstigere Preise

Nachteile:

  • umfassende sinnliche Erkundung erst nach Bestellung möglich

Fazit

Im Vergleich zum Kauf im Fachhandel vor Ort hat das Shoppen im Internet deutlich mehr Vorteile und weniger Nachteile – somit steht der Sieger fest. Online können Sie jederzeit und von überall aus stöbern und einkaufen (unter der Voraussetzung, dass Sie über eine funktionierende Internetverbindung verfügen). Zudem ist die Auswahl viel größer. Die Preise fallen im Internet gemeinhin niedriger aus als im örtlichen Fachhandel.

Und: Dank der hohen Informationsdichte (Produktbeschreibungen, Rezensionen, Testberichte und Ähnliches) ist es ein Leichtes, sich vor dem Kauf ein umfassendes Bild zu machen – dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, auf Anhieb die perfekte Yogamatte für den eigenen Bedarf zu finden.

Wissenswertes & Ratgeber

Alles wissenswerte aus einem Yogamatte TestStiftung Warentest Yogamatten-Test – die Ergebnisse                                Von der Stiftung Warentest gibt es derzeit noch keinen Yogamatten-Test.

Öko-Test Yogamatten-Test – die Ergebnisse

Im Dezember 2018 veröffentlichte Öko-Test die Ergebnisse, die aus dem Test und Vergleich von insgesamt 18 verschiedenen Yogamatten hervorgegangen sind. Acht Modelle wurden vom unabhängigen Verbrauchermagazin empfohlen – diese Ausführungen erhielten die Note “Sehr gut”. Öko-Test ließ alle Matten von sieben spezialisierten Laboren untersuchen.

Was aber zeichnet die “sehr guten” Yogamatten aus? Die meisten bestehen aus Kunststoff, genauer gesagt aus aufgeschäumten thermoplastischen Elastomeren (TPE). Beim Einsatz dieses Materials braucht es, wie Sie bereits wissen, keine Weichmacher (anders als bei PVC), da es schon von sich aus elastisch genug ist.Eine weitere als “sehr gut” eingestufte Yogamatte kombiniert aufgeschäumten Kunststoff mit einer Wollauflage, in der die Labore keinerlei Pestizide finden konnten.

Drei der 18 getesteten Yogamatten (aus PVC, nicht als “sehr gut” eingestuft) enthalten Ersatzweichmacher (Nachfolger der früher sehr oft verwendeten Phthalate), über deren gesundheitliche Auswirkungen bis dato noch wenig bekannt ist. Öko-Testwertete diese Modelle aber aus “Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes” ab.

Des Weiteren erklärt das Magazin in seiner Testzusammenfassung, dass Naturmaterialien nicht immer die bessere Wahl seien, vor allem wenn sie Latexproteine enthielten (wurde in einem der getesteten Matten nachgewiesen). Latexproteine können Allergien auslösen. Auch krebserregende Nitrosamine und nitrosierbare Vorstufen wurden in einzelnen Matten festgestellt.

Die Entwicklung der Yogamatte im Laufe der Zeit

Die besten Ratgeber aus einem Yogamatte TestUrsprünglich nutzten Yogis Unterlagen aus natürlichen Materialien. Es ging hauptsächlich darum, die Praktizierenden bei der Ausführung der Übungen zu unterstützen – Komfort war nebensächlich. Die Matten bestanden aus Jute, Sisal oder Kokosfasern. Sie waren robust und langlebig, allerdings auch sehr fest und unbequem. Alternativ griffen die Yogis auf Tierfelle zurück. Allerdings wurden nur Felle natürlich verendeter Tiere verwendet – dem Ahimsa-Prinzip folgend, das (auch) Gewalt gegen Tiere verbietet.

Später nahmen Yogis gern Yogateppiche aus Baumwolle. Diese hielten sich bei stärkerer Beanspruchung jedoch nicht sehr lange. Deshalb sind sie heute kaum noch zu finden. Bis schließlich moderne Yogamatten den Markt zu erobern begannen, wurde mit Decken improvisiert – jeweils unterlegt mit einer Gummimatte, um ein Verrutschen zu vermeiden.

Inzwischen gibt es eine Vielzahl hochwertiger Yogamatten für diverse Yogaformen. Die ersten “richtigen” Yogamatten erschienen Anfang der 1990er-Jahre. Damals veränderte sich die Wahrnehmung der Menschen (durch das Aufkommen amerikanisierter Formen, etwa des Power-Yoga, das vom Ashtanga-Yoga inspiriert ist): Yoga wurde nicht mehr ausschließlich spirituell gesehen, sondern (auch) als spezielle Sportart respektiert und sogar von Fitnessstudios ins Programm genommen.
Ab Mitte der 1990er-Jahre entwickelte sich also ein größerer Markt für Yogamatten, die bald vornehmlich aus Kunststoff und zunehmend seltener aus den bis dahin üblichen Naturfasern bestanden. Dazu trug in erster Linie die Kommerzialisierung bei. Hersteller bemerkten, dass Kunststoffmodelle günstig zu fertigen waren und den yogatypischen Anforderungen gerecht wurden.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Yogamatte

Alle Zahlen und Daten aus einem Yogamatte Test und VergleichDie Dicke der Yogamatte sollte nicht allein vom Verwendungszweck (körperlich extrem anspruchsvolle versus entspannende Yogaformen) abhängig gemacht werden. Darüber hinaus spielt nämlich auch die Art des Untergrunds eine bedeutende Rolle. Hier ein Beispiel: Eine Kunststoffmatte mit einer Dicke von vier Millimetern kann auf sehr festem Boden als zu dünn empfunden werden, auf Gras oder Teppichboden hingegen ideal sein.

Tipp: Möchten Sie Ihre Yogaübungen auf verschiedenen Böden ausführen, treffen Sie mit einer Yogamatte, die sechs bis acht Millimeter dick ist, eine gelungene Wahl.
Einen wesentlichen Punkt beim Test und Vergleich von Yogamatten bildet weiterhin die Schadstofffreiheit. Achten Sie auf entsprechende Auszeichnungen, etwa;

  •  ein Oeko-Tex-Zertifikat oder
  • das Label “Textiles Vertrauen”

Hinweis: Das Label “Textiles Vertrauen” erhalten nur Textilien, deren Gehalt an schädlichen, gesundheitsgefährdenden Stoffen unter den vom Gesetz vorgeschriebenen Grenzwerten liegt.

Ist keine Auszeichnung vorhanden, lassen Sie am besten Ihre Nase entscheiden: Riecht die bestellte Yogamatte auch nach ausgiebigem Lüften noch stark nach Chemikalien, raten wir Ihnen, das Modell zurückzuschicken.

Nützliches Zubehör im Test

Das beste Zubehör für Yogamatte im TestAn sich ist Yoga glücklicherweise ein Sport, für den Sie kaum Zubehör benötigen. Neben einer qualitativ erstklassigen Matte brauchen Sie in den meisten Fällen nur noch passende Yogakleidung.

Praktische Accessoires sind Yogataschen oder Fixiergurte (Letztere vor allem bei Matten zum Falten) – zur Aufbewahrung und/oder für den Transport der Yogamatte. Zudem hält der Markt Yogatücher zum Auffangen des Schweißes bereit.

Entscheiden Sie sich für eine rein natürliche Yogamatte aus Schur- oder Baumwolle, deren Unterseite keine Beschichtung aufweist, brauchen Sie ergänzend eine Anti-Rutsch-Auflage, um die unerlässliche Rutschfestigkeit zu gewährleisten.

Tipp: Yogaanfänger profitieren häufig von Yoga-DVDs, auf denen die Übungen erklärt und vorgezeigt werden.

9 Tipps zur Pflege

Tipp 1

Tipp 1

Reinigen Sie Ihre Yogamatte regelmäßig. Je nach Material geht die Säuberung einfacher oder komplizierter von der Hand (siehe Kapitel “Materialien der Yogamatte im Test und Vergleich”).

Tipp 2

Tipp 2

Wischen Sie Ihre Yogamatte vor dem ersten Training feucht ab, um etwaige Reste der Verpackung oder Übrigbleibsel des Herstellungsprozesses zu entfernen (ansonsten hohe Rutschgefahr).

Tipp 3

Tipp 3

Wer beim Training stark schwitzt, sollte die Yogamatte nach jeder Einheit mit einem feuchten Tuch abwischen.

Tipp 4

Tipp 4

Einige Hersteller aus dem Yogabereich bieten spezielle Reinigungssprays an, die zu einer hygienischeren und insgesamt effizienteren Säuberung beitragen.

Tipp 5

Tipp 5

Bei besonders hartnäckigen Verschmutzungen hilft eine sehr stark verdünnte Seifenlauge. Achtung: Testen Sie das Mittel an verdeckter Stelle, um Ihrer Yogamatte nicht zu schaden.

Tipp 6

Tipp 6

Manche Yogamatten (etwa solche aus Baumwolle) lassen sich bequem bei bis zu 40 Grad Celsius in der Waschmaschine waschen.

Tipp 7

Tipp 7

Bewahren Sie Ihre Yogamatte an einem trockenen Ort und bestenfalls gerollt oder gefaltet in einer Tasche auf.

Tipp 8

Tipp 8

Ausnahme: Bei sehr langer Lagerung – wenn die Yogamatte also einige Zeit nicht zum Einsatz kommt – sollte die Unterlage “offen” (ausgerollt, aufgefaltet) aufbewahrt werden. So verhindern Sie, dass die Matte ihre Enden dauerhaft nach oben rollt. 

Tipp 9

Tipp 9

Setzen Sie Ihre Yogamatte weder zu großer Kälte noch direkter Sonneneinstrahlung aus.

W-Fragen

Wie lang sollte die Yogamatte sein?

Alle Fakten aus einem Yogamatte Test und VergleichMindestens zehn Zentimeter länger als die eigene Körpergröße.

Welche Dicke empfiehlt sich für die Yogamatte?

Dies hängt in erster Linie von den anvisierten Yogaformen ab: Für körperlich anspruchsvolle Varianten empfiehlt sich eine dünnere (festere) Yogamatte; für Entspannungsübungen ist hingegen eine dickere (weichere) Matte besser, weil bequemer.

Welches Material ist für die Yogamatte am besten?

Yogamatten aus Kunststoff (TPE oder Schaumstoff, aufgrund der Weichmacher eher nicht PVC) haben im Vergleich zu Ausführungen aus Naturmaterialien mehr Vorteile – etwa in puncto Griffigkeit, Reinigung und Preis. Allerdings fungieren Yogamatten aus Schurwolle, Baumwolle oder Jute als Klassiker.

Welche Yogamatte eignet sich für Anfänger?

Zugunsten der Stabilität sollten Anfänger möglichst auf eine dünnere (festere) Yogamatte aus Kunststoff setzen.

Welche Yogamatte kommt zum Reisen infrage?

Eine Yogamatte zum Reisen sollte unbedingt kompakt (zusammenroll- statt faltbar) und leichtgewichtig (wenige Hundert Gramm schwer) sein. Diese Eigenschaften finden sich vornehmlich bei Kunststoffmatten. 

Welche Seite der Yogamatte ist oben?

Die besten Kaufratgeber aus einem Yogamatte Test und VergleichIn der Regel die geriffelte Seite. Bei manchen Matten kommen beide Seiten infrage (etwa bei Baumwollmodellen). Am besten selbst ausprobieren und schauen, auf welcher Seite man weniger rutscht.

Welche Kriterien gilt es beim Kauf einer Yogamatte zu beachten?

Auf das Material, die Größe, die Dicke, die Rutschfestigkeit, die Formstabilität, die Optionen der Reinigung und die Möglichkeiten der Aufbewahrung und des Transports. Zudem sollte die Yogamatte schadstofffrei sein (auf Zertifikate achten!).

Wieviel kostet eine Yogamatte?

Je nach Hersteller, Material und Verarbeitungsqualität kostet eine Yogamatte gemeinhin zwischen vier und 100 Euro. Allerdings gibt es auch einzelne Exemplare, die mit 600 bis über 1.000 Euro zu Buche schlagen (Yogamatten von Yoomat).

Wo soll ich meine Yogamatte kaufen?

Prinzipiell kommen das Internet und der Fachhandel vor Ort infrage. Online haben Sie eine größere Auswahl und sind flexibler (zeitlich und örtlich unabhängig). Darüber hinaus fallen die Preise im Internet oft niedriger aus.

Welche Yogamatte ist die beste?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Vielmehr sollten Sie sich mithilfe der Informationen dieses Ratgebers überlegen, welche Merkmale Ihre Yogamatte erfüllen muss, um zu Ihren Voraussetzungen und Anforderungen zu passen.

Alternativen zur Yogamatte im Vergleich

Die besten Alternativen zu einem Yogamatte im Test und VergleichWollen Sie anspruchsvolle Yogaformen praktizieren, kommen Sie um den Kauf einer Yogamatte nicht herum.

Für entspannendere Yogaformen sind allerdings auch Gymnastikmatten (15 bis 25 Millimeter dick) oder Pilatesmatten (acht bis 15 Millimeter dick) geeignet.

Wichtig: NICHT sinnvoll ist es, auf dem Boden (zu hart, zu kalt, zu glatt) oder auf einer Decke (keine Dämpfung, kein Halt) zu trainieren.

Tipp: Stehende Asanas und Meditiationsübungen kann man zum Teil auf einem weichen Teppich oder einem gemütlichen Rasen durchführen.

Weiterführende Links und Quellen

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