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Fahrradhelm Kinder Test 2019 • Die 9 besten Fahrradhelme Kinder im Vergleich

Noch gibt es in Deutschland keine Helmpflicht für kleine Fahrradfahrer, in anderen Ländern durchaus: Kinder sollten beim Fahrradfahren niemals "oben ohne" sein. In einem Test hat sich der Schutz als sinnvoll erwiesen. Denn schon Stürze bei Schrittgeschwindigkeit und aus geringer Höhe können lebensgefährliche Verletzungen und vor allem bleibende Behinderungen nach sich ziehen, wie ein Test ergab. Fahrradhelme für Kinder sind im Fachhandel genauso erhältlich wie beim Discounter, zeigt der Vergleich.

Fahrradhelm Kinder Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist ein Fahrradhelm für Kinder und wie funktioniert der Helm im Test?

Was ist ein Fahrradhelm für Kinder und wie funktioniert er im Test und Vergleich.Ein Fahrradhelm für Kinder schützt bei einem Aufprall den Kopf vor den einwirkenden Kräften. Dabei sollte es egal sein, von welcher Richtung aus die Kräfte auf den Kopf einwirken. Der Helm muss im Test Stöße im Stirnbereich genauso abfangen wie Einwirkungen von oben oder von der Seite. Für den Test werden dafür verschiedene Gewichte und Geschwindigkeiten herangezogen.

Um den für den Test geforderten Schutz zu gewährleisten, sind die Helme in zwei Schichten aufgebaut. Innen befindet sich eine dicke Schicht Styropor, die außen mit einer dünneren Lage aus Hartkunststoff flächig verklebt ist. Beide Schichten erfüllen jeweils eine Funktion, die die andere Schicht so nicht übernehmen kann, und sie sind nur im Verbund so stark.

Daher ist es wichtig, dass Kinder beim Fahrradfahren auch wirklich einen Fahrradhelm tragen. Helme für Wintersport, Motorsport, Wasserport oder Reiten sind jeweils für die einzelnen Sportarten optimiert, aber nicht für das Fahrradfahren. Allerdings werden bei einem Vergleich auch Helme gefunden, die den Normen und Sicherheitsanforderungen verschiedener anderer Sportarten entsprechen.

Harte Schale, weicher Kern: Perfekter Schutz für empfindliche Kinderköpfe

Styropor ist so eine Art Schaum. Prallt der Kopf bei einem Sturz auf den Boden, dämpft das Styropor den Aufprall, der Stoß wird auf eine große Fläche verteilt und ist daher weniger schmerzhaft. Außerdem sinkt die Verletzungsgefahr, insbesondere irreparable Schäden konnte der Helm im Test verhindern. Die harte Schale außen um den Styroporhelm ist nötig, um das Styropor zusammenzuhalten. Es würde sonst bei einem Aufprall auseinanderbrechen. Außerdem hält die harte Plastikschale spitze Gegenstände wie Steine oder Bordsteinkanten vom empfindlicheren Styropor fern, so dass das weiche Styropor beim Aufprall nicht durchstoßen werden kann. Auch das müssen Helme in einem Test beweisen.

Richtiger Sitz ist laut Test ausschlaggebend

Richtiger Sitz ist laut Test ausschlaggebendDamit der Helm seine Schutzfunktion auch wirklich erfüllen kann, muss er richtig sitzen. Dafür sorgen weiche Innenpolster, die dicker oder dünner ausfallen können. Die Innenpolster passen sich der Kopfform an und sorgen dafür, dass der Helm den Kopf rundherum schützt und der Kopf nicht im Helm herum fällt wie ein Apfel im Eimer.

Ein weiteres Feature für den sicheren Sitz sind die Gurte. Die müssen rund um die Ohren und am Kinn so eingestellt sein, dass man noch gut Luft bekommt, dass der Helm aber nicht wackelt. Der Fahrradhelm darf für den Test auch dann nicht wackeln, wenn man heftig den Kopf schüttelt.

Er sollte so sitzen, dass die Helmkante etwa zwei Fingerbreit (Kinderfinger) über den Augenbrauen auf der Stirn sitzt. Schielt das Kind nach oben, sollte es die kleine Blende vorn am Helm erkennen können. So perfekt kann niemand den Helm zu Hause anpassen – das sollte beim Fachhändler vorgenommen und ein paarmal geübt werden. Gerne auch zum Vergleich mit verschiedenen Helmen.

Anwendungsbereiche – der Fahrradhelm für Kinder im Einsatz

Bislang gibt es in Deutschland keine Fahrradhelmpflicht für Kinder. In anderen Ländern dagegen schon: Japan beispielsweise verlangt, dass Kinder unter 13 Jahren grundsätzlich nur mit Fahrradhelm fahren. Auch bei einigen Radsportveranstaltungen macht die Rennleitung das Tragen eines Helms zur Voraussetzung für die Teilnahme.

Ab dem ersten Fahrrad Helm tragen!

Kinder lernen das Fahrradfahren zu Hause in einem geschützten Rahmen, wie ein Vergleich von Elternaussagen zeigt. Die ersten Fahrversuche dürfen durchaus in der Wohnung stattfinden, im eigenen Garten oder auf der Terrasse. Wer im Park oder auf dem Spielplatz übt, darf keine anderen Verkehrsteilnehmer/-innen oder Fußgänger/-innen dabei gefährden.

Wichtig: Kinder sollten von Anfang an einen Helm tragen, idealerweise schon auf dem Laufrad. Denn was für den Kopf so gefährlich ist, sind nicht die Stürze bei hoher Geschwindigkeit. Die meisten Unfälle mit dem Rad, die bleibende Schäden im Bereich des Kopfes nach sich ziehen, passieren bei Schrittgeschwindigkeit, ergibt der Test. Denn insbesondere beim langsamen Fahren können Erwachsene wie Kinder das Rad nicht richtig ausbalancieren und kippen um.

Bei Kindern besteht außerdem die Gefahr, dass sie in ihre begleitenden Eltern oder ältere Geschwister hineinfahren. Wer dann vom Fahrrad kippt, kippt langsam – und fliegt nicht in hohem Bogen ins Gebüsch, sondern schlägt mit dem Kopf auf Lenker, Stangen oder Asphalt auf. Daher sollten Kinder ab den ersten Fahrversuchen ganz selbstverständlich einen Helm tragen, worauf jeder Test aufmerksam macht.

Fahrradhelme für Kinder unterscheiden sich nach Art des Radsports

Fahrradhelme für Kinder unterscheiden sich nach Art des Radsports im Test und VergleichWie bei den Erwachsenen sind auch die Kinderfahrradhelme unterschiedlich gestaltet, abhängig davon, für welche Art von Radsport sie getragen werden. Ein Fahrradhelm, der im normalen Straßenverkehr zum Einsatz kommt, ist im Vergleich zum BMX- oder Downhill-Helm schlanker und leichter geschnitten.

Denn vor allem dann, wenn die Kids Stunts üben, mit dem Rad den Table nutzen oder Downhill (Gelände) fahren, sind die mit einer dickeren und relativ geschlossenen Hartschale versehenen Helme besser. Hersteller sind beispielsweise Giro, Cube, Bell, Uvex, Bern oder Nutcase, wie der Test zeigt.

Axant, Bell, Uvex, Abus und Alpina stellen dagegen Helme her, die aus weniger Material bestehen, größere und mehr Luftschlitze haben, leichter sind und windschnittiger aussehen. Im Stadtverkehr, auf dem Spielplatz und beim normalen Fahren auf dem Gehweg sind diese Helme absolut in Ordnung, bestätigt der Test.

Welche Arten von Fahrradhelm gibt es?

Welche Arten von Fahrradhelm gibt es im Test und VergleichBeim Fahrradhelm für Kinder werden in erster Linie zwei Arten unterschieden. Die normalen Helme für den Gebrauch in der Stadt und auf befestigten Straßen respektive Gehwegen (Kinder müssen bis zum Alter von 8 Jahren den Gehweg benutzen, zwischen 8 und 10 Jahren dürfen sie bereits den Fahrradweg nutzen, ab 10 Jahren müssen sie den Fahrradweg nutzen) sind leichter gebaut, haben lange und zahlreiche Luftschlitze.

Sie sind windschnittiger angelegt und schützen den Kinderkopf im normalen Gebrauch sehr gut. Sind Kinder allerdings im Gelände unterwegs, beispielsweise mit dem Mountainbike auf Tour oder mit dem BMX-Rad auf dem entsprechenden Übungsplatz, sollten sie einen stabileren Helm tragen.

Im Vergleich mit dem normalen Fahrradhelm sind BMX-Helme massiver gebaut. Die Styroporschale fällt meist dicker aus, auch die Hartschale außen um das Styropor ist sehr viel massiver. Diese Fahrradhelme erinnern im Aussehen an Ski- und Snowboardhelme, und im Vergleich ist der Tragekomfort ähnlich. Die Helme reichen am Hinterkopf und an den Seiten weiter herunter und sind relativ geschlossen.

Sie bieten laut Test eine sehr hohe Sicherheit. Allerdings hat diese Sicherheit auch ihren Preis: Die Helme wiegen mehr aufgrund des höheren Materialeinsatzes, und laut Test berichten Kinder, dass der schwere Helm sie zum Schwitzen bringt. Die coolen Designs, die einige Hersteller verwenden, kommen aber im Test ausnahmslos gut an.

Wenn Kinder den Helm gerne tragen, ist das schon viel wert. In Deutschland müssen zulässige Fahrradhelme das Prüfsiegel EN DIN 1078 tragen. Nur Helme, die laut Test der Norm EN DIN 1078 entsprechen, wurden für den Vergleich berücksichtigt.

 

Kurzinformation zu führenden 10 Herstellern/Marken

Einige Hersteller von Kinderfahrradhelmen wurden bereits erwähnt. Bisher nicht erwähnt wurde KED, der vor allem für die Kleinsten gute Helme produziert. Ähnlich bekannt sind die Hersteller Limar und Prophete. Alle in Deutschland erhältlichen Fahrradhelme für Kinder müssen der Norm EN DIN 1078 entsprechen. Daher kann man generell davon ausgehen, dass die Helme im Test den Anforderungen entsprechen und den Kindern Sicherheit bieten. Der Rest ist eigentlich eine Frage von Design, Preis-Leistungs-Verhältnis und persönlichem Vertrauen.

  • Limar
  • Prophete
  • KED
  • Uvex
  • Alpina
  • Nutcase
  • Bell
  • Abus
  • Cube
  • Giro
Limar ist eine italienische Firma, die schon seit knapp 30 Jahren Fahrradhelme herstellt. Die Fahrradhelme im Test hatten ganz unterschiedliche Größen, die Marke begleitet Kinder bis ins Erwachsenenalter, wenn sie das wollen. Innovationen und Design fallen bei Limar auf, Formen und Farben machen Spaß und sind bei Kindern im Vergleich mit anderen Fahrradhelmen 2019 überaus beliebt.
Bei Prophete ist der Fahrradhelm das Kerngeschäft. Die Helme sind im Vergleich mit denen anderer Hersteller verhältnismäßig günstig, sie bieten Sicherheit und Komfort. Auffällig ist, dass Prophete insbesondere auf Atmungsaktivität hohen Wert legt. Die Designs sind kindgerecht und werden gerne getragen. Der deutsche Hersteller existiert seit 1908 und stellt neben Fahrradhelmen für Kinder und Erwachsene auch E-Bikes, Räder, Zubehör und Fitnessgeräte her. Der einzige Nachteil der Fahrradhelme mag sein, dass sie im Vergleich mit den Helmen anderer Hersteller etwas schwerer ausfallen. Trotzdem sind sie leichter als die meisten BMX-Helme.
KED stellt nicht nur Fahrradhelme her, sondern ist auch im Bereich Multisport und für Reithelme bekannt. Die Vielfalt ist groß bei KED, von BMX-Helmen über moderate Helme bis hin zu wahren Belüftungsstars mit mehr Luftschlitzen als fester Helmschale ist alles dabei. Und das in allen Größen: KED hat Helme für Kleinkinder im Programm, Helme für junge und ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Im Test schneiden die Fahrradhelme immer wieder gut ab, das Preis-Leistung-Verhältnis stimmt ebenfalls.
Fahrradhelme von Uvex gelten als sehr innovativ. Der Hersteller hat schon einige Jahrzehnte Erfahrung in der Herstellung von Fahrradhelmen für jede Art von Radsport, und die entsprechenden Sportarten werden auch von der Firma unterstützt. Produziert wird in Deutschland, der Firmensitz von Uvex ist in Fürth. Das Familienunternehmen steht gerade in der dritten Generation.
Auch Alpina wirbt mit dem passenden Fahrradhelm für jede sportliche Herausforderung. Das Programm unter der Marke Alpina ist abwechslungsreich. Alpina gehört zur Uvex Gruppe.
Der Fahrradhelm von Nutcase besticht durch sein cooles Design. Im Test findet hier eigentlich jedes Kind einen Helm zum Verlieben, der dann auch mit Stolz getragen wird. Die Stoßdämpfung der recht schweren Helme ist gut, die Belüftung dagegen nur mäßig. Der Magnetverschluss ist dagegen außerordentlich komfortabel, denn selbst kleine Kinder können den Helm selbst öffnen und schließen. Die grellen Designs sind in der Nacht wie auch bei Regen und in der Dämmerung gut sichtbar, was bei Kindern immer ein Vorteil ist. Allerdings hat Nutcase keine schlanken, leichten Helme im Programm, sondern nur die Varianten für Trail, Trekking, BMX und Downhill. Das Preis-Leistung-Verhältnis ist bei diesem Hersteller in Ordnung, Stiftung Warentest hat die Helme mit Gut bewertet. Die amerikanische Marke geht auf die Idee eines Football-Fans zurück, der die existierenden Fahrradhelme einfach langweilig fand.
Das Unternehmen Bell kommt ebenfalls aus den USA und ist wohl der bekannteste Hersteller von Fahrradhelmen, nicht nur für Kinder. Die Helme wurden mehrfach ausgezeichnet, sie sind laut Test für hohe Qualität und Sicherheit bekannt. Das Unternehmen gibt es seit 1951, es startete als Ein-Mann-Betrieb. Heute ist es Markführer. Den ersten Fahrradhelm brachte der Hersteller (der ursprünglich Autoteile produzierte) 1975 auf den Markt. Die Fahrradhelme für Kinder haben teils recht ungewöhnliche Designs und fallen auf. Kinder finden hier für jeden Radsport den passenden Fahrradhelm. Allerdings ist Bell teilweise im höher- bis hochpreisigen Segment angesiedelt.
Abus steht für hervorragende Sicherheitstechnik aus Deutschland, und die Fahrradhelme sind da keine Ausnahme. Das Unternehmen wurde 1924 in einer Schmiede gegründet, von einem Produzenten für Vorhängeschlösser entwickelte es sich über Bügelschlösser für Fahrräder bis hin zu allen möglichen Sicherheitsprodukten. In Sachen Fahrradschlösser ist Abus Weltmarktführer. Die Fahrradhelme für Kinder werden von Stiftung Warentest mit Gut bewertet. Sie sind preislich im mittleren Bereich angesiedelt, die Designs sind kindgerecht, aber nicht allzu auffällig. Die Schnitte der Helme versprechen hohe Sicherheit, sind aber nicht unbedingt das, was Kinder lieben. Toll ist, dass Abus bei den Helmen zum Teil Lichter integriert, was die Sicherheit der Kinder im Straßenverkehr erhöht.
Die Fahrradhelme von Cube sind nicht bei jedem Fachhändler erhältlich, bekannt ist der Hersteller trotzdem. Denn Cube macht nicht nur Helme. Der deutsche Hersteller produziert auch Fahrräder und E-Bikes sowie alle möglichen Arten von Zubehör. Hohe Qualität, geprüfte Sicherheit und ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis stehen bei den Produkten im Mittelpunkt.
Giro wurde 1985 gegründet. Das Unternehmen stellt seit damals Fahrradhelme für alle möglichen radsportlichen Herausforderungen her, auch für Kinder. Die Designs mögen nicht immer ganz kindgerecht sein, die Helme sind trotzdem in Sachen Qualität und Sicherheit hervorragend. Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt bei diesem Hersteller. Die Helme für Kinder sind etwas massiver gebaut als im Erwachsenenbereich, sie fallen weniger windschnittig und etwas schwerer aus. Dafür sind die Designs eher zeitlos, so dass der Helm nicht nach einem halben Jahr in der Ecke landet.

 

So werden Fahrradhelme für Kinder getestet

So werden Fahrradhelme für Kinder getestetDer Fahrradhelm für Kinder ist dann innerhalb der EU und insbesondere in Deutschland als solcher zugelassen, wenn er der Norm EN DIN 1078 entspricht. Die Hersteller müssen sicherstellen, dass das der Fall ist. Wenn Stiftung Warentest, Ökotest, TÜV oder andere unabhängige Institutionen einen Fahrradhelm testen, achten sie insbesondere darauf, dass die Norm eingehalten wird.

Die Fahrradhelme für diesen Vergleich entsprechen alle der EN DIN 1078. Wir haben die Helme daher keinem eigenen Test bezüglich der Sicherheit unterzogen. Um die Kriterien für unseren nicht händisch ausgeführten Test zu bekommen, haben wir gefragt, worauf Eltern und Kinder beim Kauf achten.

Was ist wichtig, damit Kinder ihren Fahrradhelm wirklich tragen, damit er hohe Sicherheit bietet und im Alltag immer dabei ist? Das waren unsere Kriterien beim Fahrradhelm für Kinder Vergleich 2019:

  • Ist der Preis in Ordnung? Kinder wachsen schnell, und sie wachsen aus ihrem Fahrradhelm innerhalb von zwei oder drei Jahren heraus. Muss der Helm dann noch aufgrund von Unfällen oder unsachgemäßem Gebrauch ersetzt werden, darf er nicht zu teuer sein.
  • Wie ist die Handhabung? Lässt sich der Helm gut einstellen? Können Kinder den Verschluss und die einzelnen Schnallen und Riemen alleine handhaben?
  • Wie ist das Design? Kindgerecht, zeitlos, ansprechend, idealerweise absolut cool und ein Dauerbrenner?
  • Was sagen die üblichen Tests über den Helm aus? Wie hat der Fahrradhelm im Vergleich mit anderen Helmen abgeschnitten?
  • Gibt es ein Siegel vom TÜV oder anderen Prüfinstanzen?
  • Wie sieht es mit dem Support aus? Welche Kontaktmöglichkeiten haben Eltern, wenn doch mal etwas nicht stimmt? Wichtig: Der Support muss vom Hersteller kommen, nicht nur vom Händler!

Unsere Kriterien machen es deutlich: Beim Fahrradhelm für Kinder ist nicht nur wichtig, was die Eltern denken. Die kaufen den Helm zwar, aber was nützt ein Helm, der aufgrund eines doofen Designs oder schlechter Handhabbarkeit ohnehin nicht getragen wird? Für Sicherheitsbedenken sind Kinder noch nicht empfänglich. Im Kinder- und Jugendalter ist wichtiger, was die Freunde denken.

Das Design des Fahrradhelms für Kinder im Test und VergleichDenn über den Freundeskreis definieren sich die jungen Menschen. Kommt das Helmdesign gut an, wird der Fahrradhelm mit Freuden getragen. Sieht er langweilig aus, ist das gerade noch akzeptabel. Wirkt er zu kindlich, zu aggressiv, zu uncool oder hasenfüßig, bleibt er im Normalfall vermutlich zu Hause.

Und das gilt genauso für das Handling: Für junge Menschen zählt der Spaß, nicht die Vorbereitungszeit. Der Helm muss innerhalb von Sekundenbruchteilen auf dem Kopf sitzen, und zwar wirklich sitzen. Ohne Fummelei, ohne langes Einstellen von Rädchen und Riemchen. Alles, was zu lange dauert, taugt nicht.

Und natürlich darf der Helm auch nicht die Frisur ruinieren. Wenn der Schweiß das Haargel auswäscht, ist der Helm definitiv zu schlecht belüftet. Wenn im Winter die Ohren abfrieren oder die tiefstehende Sonne blendet, ist das ebenfalls ungünstig. Im Vergleich schneiden Fahrradhelme besser ab, wenn sie

  • ein kleines Visier haben, das vor Sonne und Regen schützt
  • Winterzubehör haben, das die Ohren warm hält oder
  • auf einem Schlauchtuch oder dünnen Beanie gut sitzen
  • austauschbare und waschbare Innenpolster haben
  • mit einem Regenschutz nachgerüstet werden können

Das sind ganz schön hohe Ansprüche an einen Fahrradhelm für Kinder, und nicht alle Hersteller erfüllen sie. Damit ist klar: Der Fahrradhelm vom Discounter schneidet im Vergleich eher schlecht ab. Beim stichprobenartigen Test 2019, was der Markt so bietet, haben nur wenige Hersteller das passende Zubehör im Angebot.

Das geben die Händler an: Vergleich nach Transparenz

Um einen Fahrradhelm vor dem Kauf wirklich beurteilen zu können, sind Eltern auf die Angaben der Hersteller und der Händler angewiesen. Für den Fahrradhelm Vergleich 2019 dürfen einige Angaben auf keinen Fall fehlen. Um die vielen Informationen etwas übersichtlicher darzustellen, führen wir sie hier nur in Form von Stichpunkten auf.

  • Altersangabe
  • Größe in Form des Kopfumfangs
  • Verstellbarkeit
  • Eignung (Fahrrad, Roller, Skateboard …)
  • Technologie bzw. Material der Helmschale
  • Marke und Hersteller
  • Belüftung
  • erhältliches Zubehör
  • Design, eventuell alternative Designs
  • Sicherheitsstandard (EN DIN 1078)
  • Garantie
  • Lieferumfang
  • Gewicht
  • Preis
  • Reflektoren, alternativ Leuchtelemente
  • Innenausstattung

Häufige Mängel und Schwachstellen – darauf muss ich beim Kauf eines Fahrradhelms achten!

Um die Probleme zu erkennen, die sich beim Kauf eines Fahrradhelms immer wieder ergeben, haben wir uns die Rezensionen von Kunden und Kundinnen im Onlinehandel angesehen. Es scheint einiges zu geben, was beim Kauf eines Helms schiefgehen kann. Allerdings liegt der Fehler nicht immer beim Hersteller. Um Ihnen die Kaufentscheidung leichter zu machen, führen wir die verschiedenen Kritikpunkte hier auf und erklären, worauf Sie achten müssen.

Fahrradhelm passt nicht

Fahrradhelm passt nicht im Test und VergleichImmer wieder beschweren sich Menschen, dass der bestellte Fahrradhelm dem Kind nicht passt. Es reicht beim Helmkauf nicht aus, nur grob die Altersangaben zu beachten. Kinderköpfe wachsen unterschiedlich, und vor allem unterschiedlich schnell. Während die einen mit sieben Jahren einen Kopfumfang von 52 cm haben, sind es bei den anderen schon 54 cm. Das ist normal. Messen Sie also lieber den Kopf Ihres Kindes aus und achten Sie auf die Maße. Manchmal sind die in Inch statt Zentimetern angegeben. Umrechnen nicht vergessen! Tabellen im Internet helfen dabei.

Die Größe von Helm und Kopf ist nicht alles. Im Vergleich der verschiedenen Marken und Hersteller ist uns aufgefallen, dass die Helme unterschiedliche Formen haben. Das betrifft die Innenschale der Helme. Kinderköpfe haben nicht immer die gleiche Form. Im Normalfall sollten die weichen Innenpads beim Fahrradhelm die Unterschiede ausgleichen. Das funktioniert aber nicht immer, manchmal passen Helm und Kopf einfach nicht zusammen. In diesem Fall hilft nur, den Helm zurückzugeben und ein anderes Modell zu probieren.

Tipp: Probieren Sie im lokalen Fachhandel mit Ihrem Kind verschiedene Helme durch, oder lassen Sie Ihr Kind im Freundeskreis verschiedene Helme probieren. So bekommen Sie eine grobe Idee, welche Helmform passen könnte. Achten Sie auch auf den Schnitt des Helms
Die normalen Helme für die Stadt sind oft flacher geschnitten als die BMX- oder Outdoorhelme. Abhängig davon, wie hoch die Stirn Ihres Kindes ist, kann der normalerweise als sicherer eingestufte Outdoorhelm die Sicht einschränken. Außerdem sind diese Topfhelme nicht so gut einstellbar.

Fahrradhelm ist zu unsichtbar

Leider haben viele Hersteller immer noch Helme im Programm, die in dunklen Farben gehalten sind und nicht reflektieren. Sollten Sie wirklich ein derartiges Design kaufen wollen, können Sie den Helm selbst pimpen. Reflektierende und fluoreszierende Aufkleber hinten und seitlich am Helm erhöhen die Sicherheit im Straßenverkehr. Alternativ können am Fahrradhelm kleine LEDs befestigt werden. Wenn Sie das planen, achten Sie bitte beim Kauf darauf, dass der Helm die entsprechenden Befestigungsmöglichkeiten bietet, ohne dass die Sicherheit eingeschränkt wird.Nur wenige Hersteller legen dem Helm die entsprechenden LED-Lichter bei. KED hatte eine Zeitlang ein Modell für sehr kleine Kinder im Programm, bei dem ein blinkendes rotes LED im Helm integriert war.

Allerdings war bei dem alten Modell die Batterie fest verbaut, so dass bei leerer Batterie (Betriebsdauer war nicht angegeben) entweder dunkel gefahren oder der ganze Helm ersetzt werden musste.Denken Sie beim Kauf daran, dass Ihr Kind den Helm nicht nur trägt, wenn es alleine mit dem Rad unterwegs ist, sondern auch, wenn es auf dem Fahrradsitz bei Ihnen mitkommt oder im Anhänger sitzt.

Innenschale löst sich

Innenschale des Fahrradhelms Kinder löst sich im Test und VergleichVor allem bei den Outdoorhelmen kommt es immer wieder vor, dass sich die innere Schale aus Styropor von der äußeren harten Helmschale löst. Die hier verwendeten Klebstoffe bekommen bei starker Sonneneinstrahlung, bei Temperaturschwankungen, hoher Luftfeuchtigkeit sowie Vibrationen arge Probleme.

Das ist normal. Es gibt kaum Klebstoffe, die Kunststoffe mit so unterschiedlichen Eigenschaften wie Styropor und die Hartschale des Fahrradhelms dauerhaft sicher verbinden. Lösen sich die beiden Schalen voneinander, sollte der Helm nicht mehr weiter verwendet werden.

Die meisten Hersteller tauschen den Helm innerhalb der Garantiezeit anstandslos gegen einen neuen Fahrradhelm des gleichen Modells aus oder verkleben die beiden Schalen neu. Daher ist es wichtig, dass Sie einen guten Support haben, einen Hersteller, der erreichbar ist und Anfragen schnell beantwortet.

Farbe ab

Ebenfalls ein Problem, das immer mal wieder berichtet wird: Der Helm verliert seine Farbe. Manche Helme tun das schneller im Vergleich zu anderen. Abhängig vom Hersteller ist die Außenschale durchgefärbt (Farbe hält, solange die Außenschale hält), ist ein Motiv per Aufkleber aufgebracht (löst sich bei wechselnder Witterung, hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit), oder das Motiv ist als dünne Schicht aufgedampft. Letzterer Fall ist empfindlich gegenüber Stößen und spitzen Gegenständen und bleicht in der Sonne oft aus.

Wenn die Farbe ab ist, kann auch der Hersteller sie nicht mehr zurückbringen. Der Sicherheit des Helms tut das im Normalfall keinen Abbruch, aber dass Kinder keinen ausgebleichten und verschrammten Helm mit unkenntlichem Motiv tragen wollen, ist verständlich. Nächstes Mal andere Marke, und vielleicht in der Zwischenzeit den Helm mit bunten Stickern aufpeppen.

Gurte reißen ein

Gurte reißen bei den Fahrradhelmen für Kinder ein im Test und VergleichDie Nylongurte der meisten Helme mögen keine scharfen Kanten. Da die Plastikteile, an denen die Gurte befestigt sind, nicht bei jedem Helm ganz rund sind, können sich die Gurte an den Stellen durchscheuern. Auch Kontakt mit Klettverschlüssen an Jacken und Rucksäcken, mit Kies (auf Spielplätzen beispielsweise) oder mit Nässe tut den Gurten nicht gut.

Bei dauerhafter Feuchtigkeit rottet das Nylon einfach durch, bei hoher Luftfeuchtigkeit in Kombination mit hohen Temperaturen zerbröselt es irgendwann. Der Helm ist nicht mehr sicher, wenn die Gurte beschädigt sind! Manchmal gibt es Ersatzgurte, die eingezogen werden können, manchmal wird der Helm anstandslos ersetzt. Auch hier können wir Ihnen nur raten, auf guten Support, Erreichbarkeit und Kundennähe zu achten.

Plastikteile brechen

Es scheint manchmal problematisch zu sein, die Gurte des Fahrradhelms richtig einzustellen. Wenn Sie dann mit Gewalt daran zerren, können die Befestigungen und Schnallen aus Kunststoff brechen. Das ist ganz normal. Lassen Sie sich im Internet nicht von den entsprechenden Kritiken verunsichern: Selbstverständlich sollten Sie bei der ersten Einstellung des Fahrradhelms mit etwas Feingefühl vorgehen und die Gurte langsam und schrittweise durch die Führung fädeln. Sollte dennoch ein Clip oder eine Schnalle brechen, wenden Sie sich an den Hersteller.

Verstellmechanismus defekt

Ein Fahrradhelm für Kinder sollte sich leicht verstellen lassen, so dass der kleine Kopf perfekt in den Helm passt und nichts wackelt. Kinderköpfe wachsen, mal ist eine Mütze darunter, mal nicht. Damit der Helm immer passt und schnell sitzt, ist das kleine Rädchen am Hinterkopf da. Bei einem Fahrradhelm für Kinder muss dieser Mechanismus viel aushalten, denn Kinder spielen daran auch mal einfach nur herum.

Achten Sie beim Kauf auf die entsprechenden Rezensionen im Onlinehandel. Tritt der Defekt während der Garantiezeit auf, lassen die Hersteller vermutlich mit sich reden und ersetzen den Helm. Sie können auch nachfragen, ob der Helm repariert werden kann oder ob es Ersatzteile gibt. Der Mechanismus ist aber grundsätzlich eine potentielle Schwachstelle.

Helm stinkt auffällig

Eigentlich sollten die Materialien des Fahrradhelms gesundheitlich unbedenklich sein. Es handelt sich aber dennoch grundsätzlich um Kunststoffe, und die riechen manchmal etwas. Ist der Geruch zu streng und auch nach einem Tag lüften noch nicht weg, sollten Sie den Helm genauer untersuchen lassen.

Die Fahrradhelme der großen Hersteller und namhaften Marken werden inzwischen von Billigherstellern kopiert, und es ist manchmal gar nicht so einfach, das Original von der Kopie zu unterscheiden. Die Hersteller warnen auf ihren Webseiten auch, dass gefälschte Produkte im Umlauf sind. Ein stechender Gestank, ein unsauberes Logo oder fehlende Prüfsiegel können ein Hinweis auf eine Produktfälschung sein.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meinen Fahrradhelm am Besten?

Generell geht der Rat immer dahin, im lokalen Fachhandel zu kaufen. Wenn Ihr Kind noch nie einen Fahrradhelm getragen hat, Sie sich mit den Helmen nicht auskennen und einfach mal ein paar Modelle ausprobieren wollen, bevor Sie kaufen, ist Ihr lokaler Fachhändler sicherlich die erste und beste Anlaufstelle. Allerdings ist die Auswahl an Fahrradhelmen für Kinder im lokalen Handel nie so groß wie online. Im Vergleich ist daher das Internet eindeutig Sieger. Neben der größeren Vielfalt erwarten Sie hier im Vergleich niedrigere Preise, eine sehr gute und oft sogar persönliche Beratung und der entsprechende Service.

Im Test hinsichtlich der Bandbreite an Produkten fällt auf, wie viele Fahrradhändler ihr kleines Sortiment im lokalen Fachhandel inzwischen über einen großen Onlinehandel ergänzen.In Sachen Kundenservice war die Überraschung ebenfalls groß: Der Onlinehandel steht dem lokalen Fachhandeln in nichts mehr nach. Bis hin zur kostenlosen Retoure bei falscher Größe.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Entwicklung der Fahrradhelme im Laufe der Zeit

Die Entwicklung der Fahrradhelme im Laufe der Zeit im Test und VergleichUrsprünglich setzte man sich barhäuptig auf das Rad, und zwar im Rennsport genauso wie in der Freizeit. Allerdings trugen schon früh einzelne Fahrer schattenspendende Mützen, denn eine tiefstehende Sonne kann auf dem Rad wirklich gefährlich werden. Ab etwa 1920 wurden bei Radrennen schon vereinzelt Hartschalenhelme eingesetzt.

Diese frühen Fahrradhelme hatten mit den heutigen High-Tech-Produkten noch nichts zu tun. Sie sahen aus wie die alten Halbschalenhelme der Motorradfahrer. In den 1960er bis 1990er Jahren war bei Radsport-Amateuren der Sturzring in Mode. Auch als Sturzkappe bezeichnet, handelte es sich um am Kopf von vorn nach hinten verlaufende und aus Leder hergestellte Schläuche, die direkt auf dem Kopf Auflagen.

Die Konstruktion war flexibel und konnte bei Bedarf klein zusammengefaltet werden. Besonders an heißen Tagen waren diese Sturzkappen sehr unangenehm, denn sie lagen direkt auf dem Kopf auf. In den 1970er Jahren wurden die ersten Helme für den Breitensport entwickelt. Der in Deutschland im Vergleich sehr bekannte Helm war der soggenante Trott-Helm, entwickelt vom Vater des Amateur-Radrennfahrers Wilfried Trott. Im Jahr 2003 führte die UCI dann eine Helmpflicht ein, denn es kam bei der Tour der France 1995 und auch danach immer mal wieder zu sturzbedingten schweren Kopfverletzungen.

Erst in den 1980er Jahren verbreiteten sich Fahrradhelme auch bei den Freizeitfahrern, und insbesondere in Bezug auf Kinder wurde immer wieder die Helmpflicht diskutiert. In manchen Ländern besteht sie bereits für Erwachsene wie auch Kinder, in anderen Ländern gar nicht oder nur für Kinder.

Fahrradhelm für Kinder selber machen/anfertigen

Davor kann nur gewarnt werden. Ein Fahrradhelm muss den ein oder anderen Test bestehen, muss hohen Anforderungen an die Sicherheit genügen und kann nicht einfach selbst angefertigt werden. Im Test wurden keine Materialien gefunden, die sich zu Hause ohne Spezialgerät verarbeiten lassen und auch nur annähernd den gleichen Schutz bieten, den ein Fahrradhelm von einem Markenhersteller bietet.

Allein schon eine Nebeneinanderstellung der verschiedenen Sicherheitstechnologien der einzelnen Hersteller macht deutlich, dass eine selbstgebaute Kappe aus Leder oder Schaumstoff keinem Vergleich standhält und in jedem denkbaren Test durchfällt.

Sicherheitshinweise im Umgang mit dem Fahrradhelm

Der Fahrradhelm muss vor jeder Fahrt neu an den Kopf angepasst und eingestellt werden. Im Test können die Helme nur schützen, wenn sie fest sitzen – die Gurte müssen also jedesmal nachgezogen oder zumindest kontrolliert werden. Der Fahrradhelm sollte nie in der prallen Sonne liegen, sollte bei Regen, Frost und anderer extremer Witterung nicht im Freien verbleiben.

Denn schwankende Temperaturen setzen den Kunststoffen und vor allem den Klebstoffen zwischen den Kunststoffschichten zu. Im Test lösten sich auch Aufkleber und Farben außen auf dem Fahrradhelm bei extremer Witterung. Der Fahrradhelm hält im Vergleich länger, wenn er während des Nichtgebrauchs nicht im Fahrradkorb verbleibt, sondern mit ins Haus genommen wird.

Den Fahrradhelm richtig montieren

Im Test wurden Fahrradhelme grundsätzlich fertig montiert geliefert. Sie müssen lediglich die Innenpads passend einsetzen und die Gurte einstellen. Achten Sie darauf, dass der Helm fest auf dem Kopf des Kindes sitzt und dass die untere Kante des Helms sich etwa zwei Fingerbreit über den Augenbrauen auf der Stirn befindet.

Tipps zur Pflege & Wartung

Tipps zur Pflege & Wartung des Fahrradhelms für Kinder im Test und VergleichIm Test zeigt sich immer wieder, dass die Herstelleranweisungen zur Pflege des Fahrradhelms beachtet werden sollten. Ist der Helm verdreckt, lässt er sich vergleichsweise leicht mit einem angefeuchteten Tuch reinigen.

Die Innenpads sollten Sie nur waschen, wenn der Hersteller das ausdrücklich erlaubt, oft sind die Pads nicht waschbar. Achten Sie darauf, dass der Fahrradhelm (außer im akuten Gebrauch) nicht direkter Sonneneinstrahlung, Regen, Frost oder starkem Sturm ausgesetzt ist.

Extreme Witterungen sowie Temperaturschwankungen und hohe Feuchtigkeit schaden dem Helm. Im Test lösten sich insbesondere die Klebstoffe zwischen Außen- und Innenschale des Helms bei unsachgemäßer Lagerung. Wenn Ihr Kind mehrere heimpflichtige Sportarten betreibt, müssen Sie unter Umständen nicht für jede Sportart einen eigenen Helm kaufen. Im Test wurden mehrere Helme gefunden, die für

  • alle Arten von Skatet-Sport und Fahrradfahren ODER
  • Reiten und Fahrradfahren ODER
  • Wintersport und Fahrradfahren ODER
  • Wassersport und Fahrradfahren ODER
  • Klettersport und Fahrradfahren

zugelassen waren. Dann entspricht der Fahrradhelm nicht nur der Norm EN DIN 1078, sondern zusätzlich den respektiven anderen Normen für Sporthelme. Die Hersteller geben das jeweils an, und an diese Angaben sollten Sie sich halten. Im Vergleich zum Kauf eines einzelnen Helms für jede Sportart waren die für mehrere Sportarten zugelassenen Helme finanziell günstiger.

Nützliches Zubehör

Im Test haben sich insbesondere zusätzliche Reflektoren und kleine, über ein Gummiband zu befestigende LED-Leuchtelemente als hilfreich erwiesen. Die sorgen dafür, dass der Fahrradhelm im Vergleich mit anderen Helmen besser sichtbar war. Im Winter und bei unangenehmer Witterung waren Schlauchschals günstig, die sich unter den Helm ziehen lassen.

Bei Regen hilft eine wasserfeste Regenkappe, die über den Helm gezogen wird. Wird der Helm oft getragen, kann ein zweites Set Innenpads hilfreich sein. Denn dann ist es möglich, die Pads zu waschen oder bei zu starker Beanspruchung auszutauschen.

Fragen zum Fahrradhelm: Das ist im Test interessant

Was tu ich, wenn das Kind den Fahrradhelm nicht tragen will?

Meist ist die Lösung in einem cooleren Design oder einem besser passenden Helm zu suchen. Im Test hat sich herausgestellt, dass Kinder für Fahrradhelme mehr Verständnis aufbringen, wenn sie altersentsprechend gestaltet sind.

Wie erkenne ich, ob der Helm sicher ist?

Der Helm sollte der Norm EN DIN 1078 entsprechen. Welche Helme der Norm entsprechen, zeigt der Test.

Wie stelle ich den Helm passend ein?

Zuerst wird der Helm so auf den Kopf gesetzt, dass die Unterkante vorne etwa zwei Fingerbreit über den Augenbrauen auf der Stirn liegt. Anschließend wird das Rädchen am Hinterkopf so lange gedreht, bis der Helm nicht mehr wackelt.

Dann müssen noch die Gurte angezogen werden, so dass der Kinnschutz mit etwa einer Daumenbreite Luft unter dem Kinn sitzt. Laut Test sind manche Helme schwerer einzustellen als andere. Kinder können das meist nicht alleine tun.

Wo kann ich einen Fahrradhelm kaufen?

Laut Test gibt es keinen qualitativer Unterschied zwischen dem lokalen Fachhandel und dem Internethandel. Allerdings sind die Helme im Netz im Vergleich günstiger, und die Auswahl ist größer.

Wie finde ich den passenden Helm?

Laut Test wurde festgestellt, dass die Altersangaben der Hersteller nicht unbedingt zuverlässig sind. Messen Sie den Kopf Ihres Kindes, der Kopfumfang sollte passen.

Alternativen zum Fahrradhelm für Kinder?

Alternativen zum Fahrradhelm für Kinder im Test und VergleichEs gibt keine Alternative zum Helm. Denn nichts schützt den Kopf eines kleinen Menschen bei einem Aufprall besser als die momentan auf dem Markt erhältlichen Fahrradhelme. Das konnten Studien auch nachweisen.

Für den Test werden zahlreiche Studien zum Thema einem Vergleich unterzogen. Man hört immer wieder, dass Helme eben doch nicht so gut schützen, wie das angenommen wird. Das ist falsch. Das Argument bezieht sich auf einen Test in Kanada, der vor vielen Jahren durchgeführt wurde.

Bei der Studie wurde versucht zu ermitteln, ob und inwieweit der Fahrradhelm Verletzungen bei Stürzen verhindern kann. Um die Studienergebnisse zu verstehen muss man wissen, dass das Fahrrad in Kanada zum Zeitpunkt, zu dem der Test durchgeführt wurde, als Verkehrsmittel oder Freizeitspaß nicht so sehr verbreitet war, sondern lediglich als Sportgerät genutzt wurde.

Bei diesem Test ging es also nur um die Wirksamkeit von Fahrradhelmen im Radsport, und auch das nur in Kanada und unter bestimmten Bedingungen. Hinsichtlich der Sicherheit von Kindern auf dem Fahrrad sagt der Test nichts aus. Da gibt es andere Studien aus anderen Ländern (und vor allem Auswertungen von Unfallstatistiken), die aussagekräftiger sind.

Weiterführende Links und Quellen

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