In Kooperation mitExpertenTesten
Suche
Generic filters
Nur genaue Treffer
Suche im Titel
Suche im Inhalt
Suche in Zusammenfassung
Suche in Kommentaren
Filter by Custom Post Type
Luftbefeuchter im Test auf rp-online.de
Getestete Produkte 10
Investierte Stunden 72
Ausgewertete Studien 9
Gelesene Rezensionen 739

Luftbefeuchter Test 2019 • Die 10 besten Luftbefeuchter im Vergleich

Wie die Auswertung Hunderter Kundenbewertungen zu den beliebtesten Luftbefeuchtern gezeigt hat, fühlen sich viele Menschen mit einem Luftbefeuchter sehr viel wohler. Sie können besser atmen und besser schlafen. Doch besonders im Schlafzimmer kommt es auf die Lautstärke an. Unser TÜV-geprüftes Verbraucherportal hat darum darauf geachtet, Ihnen keine „Brummer“ zu empfehlen.

Luftbefeuchter Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

Ähnliche Vergleiche anzeigen

Luftbefeuchter im Test: Was ist ein Luftbefeuchter?

Nun, ganz einfach gesagt ist ein Luftbefeuchter ein Gerät, dass die Raumluft mit Wasser befeuchtet. Dabei gibt es unterschiedliche Varianten, die sich nicht nur in ihrer Funktionsweise, sondern auch in der Leistung, dem Stromverbrauch und den Verwendungsmöglichkeiten klar unterscheiden.

Wo werden Luftbefeuchter eingesetzt?

Luftbefeuchter kommen in der Medizin, in Salzgrotten zur Atemwegstherapie, aber auch in Saunen und Dampfbädern zum Einsatz. Sie geben permanent Feuchtigkeit in die Raumluft ab, wodurch ein angenehmes Raumklima erzeugt wird.

Wo kaufe ich einen Luftbefeuchter Test- und Vergleichssieger am besten?Trockene Luft verursacht vielfältige gesundheitliche Beschwerden:

  • Hustenreiz
  • Heiserkeit, Stimmprobleme
  • trockene Schleimhäute, die anfälliger für Bakterien und Viren sind
  • vermehrte Atemwegsinfekte
  • begünstigt Asthma und Allergien
  • trocknet die Haut aus
  • Augenreizungen
  • schlechter Schlaf
  • stärkeres Durstgefühl

Experten zufolge ist ein Raumklima mit 40-60% Luftfeuchtigkeit ideal für unser Wohlbefinden und für die Gesundheit. Sinkt die Luftfeuchte unter diesen Wert, fühlen wir uns angespannt, schlapp und nicht mehr wohl. Liegt die Luftfeuchte dagegen darüber, nehmen nicht nur Möbel und Tapeten auf Dauer schaden, wir empfinden ein solches Klima als schwül und drückend.

Ein Luftbefeuchter schafft bei trockener Luft schnell Abhilfe, vorausgesetzt, man hat das richtige Gerät gewählt und die Handhabung stimmt.

In Saunen und Dampfbädern werden Luftbefeuchter mit verschiedenen zusätzlichen Effekten wie farbigem Nebel, Wassertropfen, etc. eingesetzt, was zusätzlich beruhigend und entspannend wirkt. In der Medizinzerstäuben Ultraschallzerstäuber medizinische Aerosole, das sind Medikamentenlösungen zur Inhalation.
Auch in Terrarien kommen Luftbefeuchter zum Einsatz, da gerade tropische Tierarten und Amphibien eine konstant hohe Luftfeuchtigkeit brauchen.

Selbst an Orten, wo Otto Normalverbraucher sie eher nicht vermuten würde, sind Luftbefeuchter im Einsatz, nämlich in Museen und Ausstellungsräumen. Alte Gemälde, antike Möbel und wertvolle Hölzer mögen ebenfalls keine allzu trockene Heizungsluft, sondern benötigen eine konstante Luftfeuchte, um keine Risse zu bekommen oder nicht auszutrocknen.

Welche Arten von Luftbefeuchtern gibt es?

Hinsichtlich der Funktion haben wir in den Vergleichstests zwischen drei Arten von Luftbefeuchtern unterschieden:Wie funktioniert ein Luftbefeuchter im Test und Vergleich?

  • Verdunster
  • Verdampfer
  • Ultraschallzerstäuber

Verdunster im Vergleich

Die einfachste Art der Luftbefeuchtung ist der Verdunster. Am energiesparendsten und zuverlässigsten sind passive Luftbefeuchter.

Sie bestehen aus einem einfachen Kunststoffbehälter, der an der Heizung angebracht und mit Wasser gefüllt wird. Durch die Heizungswärme erwärmt sich das Wasser und verdunstet. Viele Tester experimentieren auch mit ätherischen Ölen im Wasser, die das Raumklima zusätzlich verbessern und positiv auf die Atemwege wirken können.

Passive Verdunster arbeiten nach einem physikalischen Prinzip, wonach umso mehr Wassermoleküle von der umgebenden Luft aus einer Wasseroberfläche aufgenommen werden, je trockener die Luft ist. Dafür reicht bereits Raumtemperatur und je wärmer der Raum ist, desto mehr Wasser verdunstet.

Was ist ein Luftbefeuchter Test und Vergleich?Noch effektiver arbeiten elektrische Verdunster. Ein kleiner, elektrisch betriebener Ventilator über dem Wasserbehälter bewegt die Luft in einem konstanten Strom über die Wasseroberfläche, wodurch mehr Wasser verdunstet. Damit sich im Wasser keine Keime festsetzen, sind moderne Luftbefeuchter mit Filtermatten über dem Wasserbehälter ausgestattet. Keime und Pilzsporen bleiben in der Filtermatte hängen, nur das gereinigte Wasser gelangt in die Luft.

Wird die Filtermatte regelmäßig getauscht, sind Luftbefeuchter auf Verdunstungsbasis absolut unbedenklich für Allergiker und Personen mit Atemwegserkrankungen. Für Pollenallergiker oder Stauballergiker gibt es eigene Filtermatten, ein klarer Vorteil im Test. Verdunster brauchen zudem wenig bis gar keinen Strom. Nur der kleine Ventilator beim elektrischen Verdunster braucht Elektrizität, dem passiven Verdunster reicht ein warmer Heizkörper. Zur guten Testnote beigetragen hat auch die einfache und kostengünstige Handhabung.

Anders als Verdampfer oder Ultraschallzerstäuber braucht ein Verdunster kein destilliertes Wasser, Leitungswasser reicht. Eine Überfeuchtung des Raumes durch falsche Einstellungen ist nahezu ausgeschlossen, denn die Raumluft nimmt umso weniger Wassermoleküle auf, je feuchter sie ist.

Trotzdem haben sich diese Luftbefeuchter im Test als die ineffektivste Art erwiesen, sein Raumklima zu verbessern. Durch Verdunstung wird relativ wenig Feuchtigkeit an die Luft abgegeben.

Je größer das Zimmer ist, desto größer muss auch die Wasseroberfläche sein, sprich der Tester braucht wieder ein größeres Gerät.
Die entstehende Verdunstungskälte senkt außerdem die Raumtemperatur, so muss die Heizung wieder höher gedreht werden.

Im Test ebenfalls kritisiert wurde der Wartungsaufwand eines Verdunsters. Nicht nur dass das Wasser regelmäßig, spätestens aber alle zwei Wochen ausgetauscht werden muss, auch die Filtermatten müssen regelmäßig gewechselt werden. Geht der Nutzer hier unsachgemäß vor, werden Keime und Pilzsporen spätestens jetzt schlagartig in die Luft befördert, wie in den Produkttests nachgewiesen wurde.

Elektrische Verdunster machen sich zudem durch deutliche Betriebsgeräusche des Ventilators bemerkbar. Größere Ventilatoren können sogar Zugluft erzeugen – Hexenschussgefahr!

Verdampfer im Vergleich

Vorteile aus einem Luftbefeuchter TestvergleichIm Verdampfer erhitzen integrierte Heizstäbe das Wasser im Wassertank auf 100° Celsius. Das Wasser verdampft und der austretende Dampf befeuchtet die Raumluft.

Günstige Geräte verfügen jedoch oft über keinen Feuchtigkeitsfühler für die Raumluft. Sie dampfen so lange, wie Wasser im Behälter und das Gerät eingeschaltet ist. Ein klarer Nachteil, wie sich im Test gezeigt hat, da es dadurch zu einer Überfeuchtung der Raumluft kommen kann, wird der Verdampfer nicht ständig überwacht und nachreguliert. Teurere Geräte messen deshalb die Luftfeuchtigkeit, der Messfühler steuert eine Abschaltautomatik, die den Verdampfungsprozess automatisch unterbricht, sobald die eingestellte Luftfeuchte erreicht wurde.

Wer oft kocht, kennt das Problem: Wasserdampf kondensiert in der Nähe der Kochstelle auf kühleren Oberflächen zu flüssigem Wasser, Fensterscheiben, Arbeitsflächen und Schränke werden nass. Genau wie beim Kochen in der Küche kondensiert auch der Dampf aus dem Luftbefeuchter, die feinen Wassertröpfchen setzen sich auf Möbeln, Fensterscheiben, Vorhängen, Tapeten und dem Fußboden ab. Dadurch besteht die Gefahr von Schimmelbildung, Wasserflecken, selbst Holzmöbel oder Laminat- und Parkettböden werden auf Dauer beschädigt, weil das Holz aufquillt. Im Testvergleich hat sich gezeigt, dass der richtige Standort für das Gerät unumgänglich ist, das macht Verdampfer nicht für jeden Raum geeignet.

Ein weiterer Nachteil, der sich aus der Analyse der Testberichte herauskristallisiert hat, ist die Verkalkung des Luftbefeuchters. Entweder muss das Gerät regelmäßig entkalkt werden oder der Nutzer betreibt es mit destilliertem Wasser aus dem Baumarkt.
Wartung und Reinigung eines Verdampfers sind insgesamt eher aufwendig im Vergleich zum Ultraschallzerstäuber.

Da Verdampfer mit Hitze arbeiten, stellen sie auch ein gewisses Verletzungsrisiko für Kinder und Haustiere dar. Kleine Kinder und Tiere können sich am Wasserdampf verbrennen oder das Gerät zum Kippen bringen und sich am heißen Wasser verbrühen. Aus den Produkttests geht ganz klar hervor, dass sich auch Luftbefeuchter, die mit Wasserdampf arbeiten, nicht für jeden Raum eignen.

Was die Betriebskosten betrifft, haben sich Verdampfer im Test mitunter als wahre Energiefresser herausgestellt, sie verbrauchen teilweise sehr viel Strom.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis vom Luftbefeuchter + Testsieger im Test und VergleichDafür können Verdampfer im Vergleich zu anderen Modellen größere Räume befeuchten, ohne die Raumtemperatur zu senken. Modernere Verdampfer-Modelle im Vergleichstest arbeiten überdies nicht mehr mit Heizstäben, sondern leiten Strom direkt durch das Wasser, um es zu erhitzen. Dafür ist jedoch Leitungswasser wegen des enthaltenen Kalks und der Mineralien ungeeignet, moderne Verdampfer funktionieren nur mit destilliertem Wasser.

Verdampfer waren im Test auch für Allergiker und Asthmapatienten hervorragend geeignet, da nur reiner Wasserdampf in die Luft gelangt, der weder Allergene enthält noch die Bronchien reizt. Größtes Plus der Verdampfer war im Test jedoch die Hygiene. Das Wasser wird bis zum Siedepunkt erhitzt, wodurch Keime im Wasser oder im Gerät zuverlässig abgetötet werden, bevor sie in die Luft gelangen. Durch die Hitze können sich auch praktisch keine Keime im Gerät selbst festsetzen.

Ein weiteres Plus im Test: Verdampfer sind die leistungsfähigsten Luftbefeuchter und können mühelos auch große Räume befeuchten!

Ultraschallzerstäuber im Vergleich

Zum Vergleich standen auch die Ultraschallbefeuchter, die sich in den Produkttests zwar als kostengünstigste und leistungsstarke Variante erwiesen, trotzdem aber nicht frei von Mängeln waren. Ursprünglich kommen Ultraschallvernebler aus der Medizintechnik, wo sie in Inhalationsgeräten verbaut Medikamentenlösungen in feinen Nebel zerstäubten, der von den Patienten leichter inhaliert werden kann. Auch in Saunen und Dampfbädern werden Ultraschallluftbefeuchter zur Gestaltung des Raumklimas eingesetzt, weil sie ein angenehmes Raumklima mit konstanter Luftfeuchtigkeit schaffen, dekorativ sind, farbigen Nebel produzieren können und sich gleichzeitig unauffällig positionieren lassen.

Das Funktionsprinzip ist recht einfach. Ein dünner Flüssigkeitsfilm überzieht einen Schwingkopf, der die Flüssigkeit mit Mikrovibrationen in Schwingung versetzt. Feinste Wassertröpfchen setzen sich ab und werden wie eine Art Nebel in die Raumluft abgegeben.

Im Produkttest und im Vergleich mit anderen Luftbefeuchtern überzeugten Ultraschallgeräte durch geringen Stromverbrauch, kaum hörbare Betriebsgeräusche und ein angenehmes Raumklima.

Was im Test und in den Erfahrungsberichten immer als mitunter gefährlicher Mangel auffiel, war die erhöhte Keimgefahr, die von einem Ultraschall-Luftbefeuchter ausgeht. Wird der Luftbefeuchter nicht regelmäßig gewartet und nach jeder Nutzung gereinigt, setzen sich Keime im Gerät fest, die beim nächsten Einsatz in die Luft gelangen und eingeatmet werden. Das ist gefährlich für kleine Kinder, deren Immunsystem noch nicht so ausgereift ist, Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen und Asthmatiker.

Luftbefeuchter Testsieger im Internet online bestellen und kaufenEin weiterer Nachteil, der sich im Test gezeigt hat, ist die Verkalkung des Luftbefeuchters. Wird kein destilliertes Wasser verwendet, muss der Ultraschall-Luftbefeuchter regelmäßig entkalkt werden.
Da Ultraschallvernebler ständige feuchten Nebel erzeugen, sinkt mit der Zeit die Raumtemperatur, was sich vor allem in der kalten Jahreszeit in einer erhöhten Heizkostenrechnung niederschlägt – ein weiterer Kritikpunkt im Vergleich.

Die feinen Wassertröpfchen, aus denen der Nebel besteht, schlagen sich in der nächsten Umgebung des Gerätes als Kondenswasser nieder. Ein feiner Feuchtigkeitsfilm kann sich dauerhaft rund um den Ultraschall-Luftbefeuchter bilden. Der Zerstäuber darf daher nicht unmittelbar neben Vorhängen oder Polstermöbeln oder auf Holzmöbeln stehen, der Feuchtigkeitsfilm könnte Möbel, Vorhänge und Tapeten beschädigen und ist ein guter Nährboden für Schimmel.Zerstäuber erzeugen eine relativ hohe Luftfeuchte und neigen zu Überfeuchtung, wie sich im Produkttest ganz klar gezeigt hat. Der Betrieb muss überwacht werden und die Räume müssen gut beheizt werden, um dies zu verhindern.

Dagegen sind laut Testberichten die Stromkosten und auch die Anschaffungskosten im Vergleich zu den teuren Verdampfern günstig. Ultraschall-Zerstäuber lassen sich unauffällig im Waschbecken, in kleinen Zimmerbrunnen oder anderen Dekorationen verstecken. Der feine Nebel schuf im Test ein sehr angenehmes Raumklima und mit LED-Strahlern, die auf den Nebel gerichtet waren, konnten zusätzlich hübsche, optische Effekte geschaffen werden.

Seine Arbeit erledigt der Ultraschall-Zerstäuber zumindest im Test sehr leise, ein weiterer Vorteil im Vergleich zum elektrischen Verdunster.

Welche Hersteller erzeugen die besten Geräte?

Eine große Zahl verschiedener Hersteller bietet im Fachhandel und im Internet Luftbefeuchter an. Im Test wurden verschiedene Modelle, vom einfachen Verdunster über Verdampfer bis hin zum Ultraschallzerstäuber unter die Lupe genommen. Darunter waren Geräte namhafter Hersteller, aber auch günstige No-Name-Produkte.
Die bekanntesten Hersteller im Handel und demzufolge auch im Test sind

Klarstein punktet ebenso wie Sharp mit qualitativ sehr hochwertigen Geräten. Überdies konnte Klarstein im Test mit Abschaltautomatik und einem sehr modernen und edlen Design überzeugen. Luftbefeuchter von Klarstein eignen sich vor allem für kleinere Räume bis ca. 50qm.

Sharp bietet hauptsächlich Luftreinigungsgeräte an, die für Allergiker und chronisch Kranke konzipiert sind. Allerdings haben einige dieser Luftreinigungsgeräte auch LuftbefeuchterfunktionComedes ist bekannt für Luftbefeuchter, Luftreiniger und Bautrocknungsgeräte. Fast alle Geräte von Comedes sind vom TÜV geprüft. Auch in anderen Testreihen überzeugt Comedes durch Qualität und Know-how.

Philips überraschte in den Vergleichstests mit relativ günstigen Geräten mit High-Tech-Funktionen. Die verbaute Nano-Technologie funktioniert nach dem Verdunstungsprinzip, allerdings wird die trockene Raumluft in das Gerät eingesogen und im Gerät mit Wasser angereichert. Im Produkttest überzeugten auch noch das ausgezeichnete Preis-Leistungsverhältnis und die einfache Handhabung der Luftbefeuchter von Philips. Zu erwähnen sind außerdem noch der Philips Luftbefeuchter HU4803/01 oder der Philips HU4801/01, die für kleine Räume ausgelegt sind.

Medisana punktet in der Gegenüberstellung zur Konkurrenz mit Ultraschall-Luftbefeuchtern wie dem Medisana Ultra Breeze oder dem Medisana Medie Breeze, der mit einer extra zuschaltbaren Beleuchtung auch noch optisch einiges zu bieten hat.Wick ist eher für Hustenbonbons und rezeptfreien Erkältungsmitteln bekannt, hat aber zum Beispiel mit dem Wick WUL575E SweetDreams Ultraschallzerstäuber ein leistungsfähiges und günstiges Gerät auf den Markt gebracht, dass bei Amazon gute Kundenrezensionen erzielen konnte.

Luftbefeuchter im Test – was muss ein Gerät können?

Wer sich einen Luftbefeuchter zulegen möchte, steht vor einer Vielzahl an Geräten, die zwar alle die Raumluft befeuchten, sich aber in der Bedienung, Wartung, Reinigung, Funktionalität und Effektivität teilweise gravierend unterscheiden. Testergebnisse und Kundenrezensionen zu studieren, kann die Kaufentscheidung erleichtern.
Ein Warentest ist jedoch nur aussagekräftig und hilfreich, wenn auch die Kriterien, nach denen die Studien und Erhebungen erfolgten, klar definiert sind.

Luftbefeuchter im Test & VergleichDiese Testkriterien wurden in den externen Prüfverfahren, die unserer Vergleichstabelle zugrunde liegen, angewendet:

  • Effektivität
  • Leistung
  • Reinigung und Wartung
  • Bedienung und Handhabung
  • Wassertank
  • Keimbelastung und Überfeuchtung
  • Anschaffungs- und Betriebskosten
  • Verarbeitung und Materialien
  • Design

Effektive Verbesserung des Raumklimas

Ein Luftbefeuchter soll das Raumklima zuverlässig, spürbar und schnell verbessern. Zunächst muss klar sein, in welchen Räumen der Luftbefeuchter eingesetzt werden. 

Verdunster und Ultraschallzerstäuber sind eher für kleine Räume geeignet, bis etwa 30qm Raumgröße. Sie sind also eher für Kinderzimmer, Schlafzimmer oder kleinere Büroräume gemacht.

Größere Räume ab 30 bis etwa 60qm benötigen auch ein effektiveres Gerät – ein Verdampfer ist hier besser geeignet. Wohnzimmer, Arbeitsräume, Werkstätten, Gastzimmer in Restaurants etc. lassen sich mit einem Verdampfer gut klimatisieren. Solche Luftbefeuchter verdampfen mehrere Liter Wasser pro Tag, während ein Verdunster oder Vernebler nicht nur weniger Feuchtigkeit abgibt, sondern auch langsamer arbeitet.

Leistungsstärke

Wie viel Euro kostet ein Luftbefeuchter Testsieger im Online ShopDie Leistung des Gerätes wird von den Herstellern in der Regel mit Litern pro Tag angegeben. Gemeint ist die Menge an Feuchtigkeit, die der Luftbefeuchter pro Tag egal in welcher Form (Wasserdampf, Nebel) in die Luft befördert. Je höher diese Angabe ausfällt, desto leistungsfähiger ist das Gerät.Entscheidend für die Leistungsfähigkeit und Effektivität ist die Größe des Wassertanks. Bei Verdunstern und Ultraschallzerstäubern sind 1,5 bis 2 Liter ausreichend, während ein Verdampfer schon etwa 5 Liter im Tank fassen sollte. Ist der Tank zu klein, schaltet sich das Gerät ständig ab. Andererseits verkeimt ein kleinerer Wassertank nicht so schnell. Jedenfalls sollte der Wassertank zum Nachfüllen entnehmbar sein und eine große Einfüllöffnung haben.

Einfache Reinigung

Auch ein Luftbefeuchter muss regelmäßig gereinigt werden. Im Wassertank setzen sich Kalk und Keime ab, wenn das Gerät mit Leitungswasser betrieben wird. Selbst wenn nur destilliertes Wasser verwendet wird, bilden sich im Dauerbetrieb an einigen Stellen Keime.

Leitungen und Schläuche, durch die das Wasser, Dampf oder Wassernebel und die Zuluft strömen, verschmutzen ebenfalls nach einiger Zeit. Am reinigungsintensivsten sind natürlich die Filter.
Am besten abgeschnitten haben im Test die Luftbefeuchter, die überall gut zugänglich waren und für die Reinigung nicht mehr als einen feuchten Lappen, milden Entkalker (Zitronensaft, Essig) und eventuell etwas Spülmittel benötigenWichtig sind daher

  • ein leicht entnehmbarer Tank mit großer Öffnung und glatten Innenflächen
  • abnehmbare, biegsame Schläuche und Leitungen
  • ein abnehmbarer und zerlegbarer Ventilator
  • leicht entnehmbare, am besten abwaschbare Filter
  • eine glatte Gehäuse-Oberfläche aus Metall oder Kunststoff
  • abnehmbarer/auswechselbarer Vernebler

Vor allem die Luftfilter und die Filtermatten für das Wasser in den Verdunstern müssen regelmäßig getauscht werden. In den Filtern sammeln sich Schimmelsporen, Pollen, Hausstaub, Kalk und Keime wie Legionellen, Pseudomonaden und Bronchialviren. Der Filter sollte daher einfach und sicher zu entnehmen sein.

Allerdings war gerade der Filtermattenwechsel im Test oftmals sehr risikobehaftet, denn bei unsachgemäßer Handhabung gelangten die zuvor im Filter gefangenen Keime schlagartig in die Atemluft.
Funktioniert der Wechsel unkompliziert und mit wenigen Handgriffen, werden auch Fehlerquellen minimiert, die zur unbeabsichtigten Bakterienfreisetzung führen.

Kalk ist bei Luftbefeuchtern ein ständiges Problem, wenn Leitungswasser verwendet wird. Verdampfer werden ohnehin besser mit destilliertem Wasser betrieben, sonst verkalken die Heizstäbe, was zu höherem Stromverbrauch, geringerer Leistung führt. Ein verkalkter Verdampfer kann auch überhitzen!

Wichtig war im Test die einfache Entkalkung von Tank und Heizstäben mit Essigwasser oder Zitronensäure. Dafür sollten sich die Heizstäbe am besten entnehmen lassen. Vorsicht bei chemischen Entkalkern: Werden nicht alle Rückstände gründlich entfernt, gelangen sie beim nächsten Betrieb in die Atemluft!

Einfache Bedienung

Der Komfort vom Luftbefeuchter Testsieger im Test und VergleichEinfache, intuitive Bedienung minimiert mögliche Bedienungsfehler, das hat sich im Test klar gezeigt. Ein- und Ausschalten per simplem Knopfdruck, Regulierung der Verdunstung/Verdampfung/Verneblung und Einstellung der gewünschten Luftfeuchtigkeit per Tastendruck, das zeichnet ein gutes Gerät aus. Das Display sollte gut ablesbar sein, eine übersichtliche, beleuchtete Anzeige, die nur die wesentlichen Einstellungen wiedergibt lässt schnell alle vorgenommenen Einstellungen und die Luftfeuchtigkeit ablesen. Ein gut einsehbarer Wassertank bzw. eine Füllstandsanzeige zeigt schnell, ob wieder Wasser nachgefüllt werden muss. Zum Nachfüllen sollte der Tank entnommen werden können und eine große Einfüllöffnung haben.

Feuchtigkeitsregulierung und Abschaltautomatik

Bei Verneblern und Verdunstern ist die Gefahr zwar gering, bei Verdampfern dagegen kann der Raum auch überfeuchtet werden. Überfeuchtung bedeutet, dass wesentlich mehr Feuchtigkeit in die Raumluft abgegeben wird, als diese aufnehmen kann. Die überschüssige Feuchtigkeit setzt sich dann in Polstermöbeln, Vorhängen, Tapeten und Wänden oder auf Möbeln und dem Fußboden ab. In der Folge beginnt es im Raum muffig zu riechen, Holzmöbel und Fußböden (insbesondere Laminat, Parkett oder Dielen) quellen aufTüren verziehensich und schließlich bildet sich Schimmel.

Die am besten getesteten Luftbefeuchter waren deshalb mit Feuchtigkeitsmessern, sog. Hygrometern, ausgestattet, die permanent die Luftfeuchtigkeit messen. Der Nutzer kann die gewünschte Luftfeuchtigkeit zudem manuell einstellen. Ist die gewünschte Luftfeuchtigkeit erreicht, unterbricht eine integrierte Abschaltautomatik die Verdunstung, Verdampfung oder Verneblung.

Bei allen Arten von Luftbefeuchtungssystemen hat sich im Test auch ein Überhitzungsschutz als unabdingbar herausgestellt. Ist der Wassertank leer, schaltet der Luftbefeuchter automatisch ab.

Gefahr durch Keime

Worauf muss ich beim Kauf eines Luftbefeuchter Testsiegers achten?Ein häufiger Kritikpunkt an Luftbefeuchtungssystemen ist die Keimbelastung der Luft durch das Gerät. Luftbefeuchter werden häufig in Schlafzimmern und Kinderzimmern aufgestellt und gerade Babys sind höchst anfällig für Keime in der Luft. Deshalb werben viele Hersteller mit einer speziellen “Eignung für Babys und Kleinkinder”. Die geringste Keimbelastung geht von Verdampfern aus, da das Wasser über den Siedepunkt erhitzt wird und Keime zuverlässig abgetötet werden. Problematisch sind Kaltverdunster, zu denen auch die Ultraschallvernebler gehören. Hier zeigt sich im Vergleich die Wichtigkeit eines guten Filtersystems.

Flüsterleise und sparsam im Betrieb

Gerade weil Luftbefeuchter häufig im Schlafzimmer, neben dem Babybett oder im Kinderzimmer stehen, müssen sie ihren Job leise erledigen. Bei Verdunstern ist der Ventilator eine ständige Geräuschquelle, allerdings sollte er auch auf höchster Stufe nicht über Flüsterlautstärke hinausgehen.

In normalen Haushalten und Büros sind die Luftbefeuchter eigentlich ständig in Betrieb, schließlich hält sich ständig jemand in den Räumen auf.

Der Stromverbrauch spielt hier neben den Anschaffungskosten schon eine Rolle und gerade Verdampfer haben sich in den Erhebungen teilweise als echte Energiefresser erwiesen. Beim Kauf sollte man daher unbedingt auf die Energieeffizienzklasse achten.

Viele Hersteller empfehlen außerdem den Betrieb mit destilliertem Wasser. Dafür muss aber entweder ein Destilliergerät angeschafft werden, das ebenso Betriebskosten verursacht, oder destilliertes Wasser aus dem Baumarkt, was sich über das Jahr mit einigen Euros zu Buche schlägt. Leitungswassergeeignete Geräte sind da besser. Verdunster und Ultraschall-Luftbefeuchter sind in der Anschaffung und im Betrieb günstiger, dafür sind sie aber nicht so leistungsstark.

Luftbefeuchter im Test – worauf ist beim Kauf eines Luftbefeuchters zu achten

Eine häufig kritisierte Schwachstelle im Test sind die Wasserfilter. Meist verschmutzen oder verkalken sie sehr schnell oder verströmen einen leicht muffigen Geruch. Zwar lassen sich einige Filtersystem mit etwas Essigwasser oder Zitronensaft reinigen, nach zwei bis drei Reinigungsdurchgängen müssen sie aber trotzdem ersetzt werden.

Die Ersatzfilter sind im Vergleich zum Anschaffungspreis des Luftbefeuchters relativ teuer.
Will man sich diese Filterwechsel sparen, hilft nur die Anschaffung eines Verdampfers.

Da sie im Wohnraum stehen, sind Luftbefeuchter natürlich auch Hausstaub ausgesetzt. Außen am Gerät lässt sich dieser leicht entfernen, mit der Zeit sammelt er sich jedoch auch im Geräteinneren an. Feuchtigkeit schlägt sich im Staub nieder, beim Trocknen über den Sommer verkrustet der Staub. Das sieht nicht nur unschön aus, feuchter Staub ist auch ein prima Nährboden für Keime und Schimmelpilze.

Beste Hersteller aus einem Luftbefeuchter TestvergleichLeider lassen sich die meisten Gehäuse nicht öffnen bzw. kann der Ventilator nicht entnommen werden, um den Staub zu entfernen. Eine Reinigung ist nur durch den Kundendienst des Herstellers möglich, wofür natürlich Kosten anfallen. Käufer achten daher am besten auf ein möglichst geschlossenes Gehäuse, so kann am wenigsten Staub eindringen.

Als potentielle Schimmelquelle haben sich im Test und in den Kundenberichten aber nicht nur die Lüfter erwiesen, auch in den Filtern kann sich Schimmel festsetzen. Gerade wenn der Luftbefeuchter nicht ständig in Betrieb ist, vermehren sich die lästigen Pilzsporen in den feuchten Filtern wie im Brutkasten. Über den Filter setzt sich der Schimmel auch an anderen Geräteteilen fest, wie der Abdeckung für den Ventilator, an den Ventilatorblättern selbst, im Wassertank, am Ultraschall-Diffusor und an Kabeln und Schläuchen. Mit jeder Feuchtigkeitsabgabe gelangt der Schimmel in die Atemluft und setzt sich an Wänden und Einrichtungsgegenständen fest.

Gerade Verdunster und Ultraschallzerstäuber sind besonders anfällig für Schimmel, da das Wasser kalt verdunstet wird.Wird der Luftbefeuchter für einige Stunden oder Tage nicht benötigt, entfernt man besser den Filter und trocknet Filter und Gerät.

Als ständiges Ärgernis kann sich auch das Anzeigen-Display erweisen. Zwar soll es leicht ablesbar und übersichtlich sein, im Test fielen aber einige Geräte durch ein nicht abschaltbares “Dauerleuchten” negativ auf.

Das Display leuchtet nachts dank leistungsstarker LED und taucht das komplette Schlafzimmer in grelles Blau – Schlafen fällt dann oft schwer.

Die meisten Luftbefeuchter nutzen zur Verwirbelung und Verteilung der Feuchtigkeit im Raum Ventilatoren. Was im Test negativ auffiel: Gerade teurere Markengeräte mit leistungsstarken Lüftern machen sich leider durch Betriebsgeräusche in der Lautstärke einer Spülmaschine oder einer Dunstabzugshaube bemerkbar, spätestens wenn sie auf höherer Stufe betrieben werden. Tagsüber kann dies störend sein, nachts raubt es den Schlaf. Verdampfer erzeugen überdies zum Teil laute Blubber-Geräusche beim Erhitzen des Wassers, ähnlich einem Wasserkocher.

Bei den Ultraschallzerstäubern krankt es meist am Wasserbehälter. Entweder lassen sich die Behälter wegen des Unterdrucks nur schwer entfernen oder der Dichtungsring ist zu dünn bzw. dichtet nicht richtig, weshalb während des Betriebes ständig Wasser ausläuft und sich im Gerät ansammelt. Schließlich muss der Wasserbehälter zum Befüllen auch noch auf den Kopf gestellt werden, bleibt aber wegen der geschwungenen oder spitz zulaufenden Oberfläche nicht stehen. Den Wassertank aus einem Wasserkanister zu befüllen gestaltet sich deshalb schnell zu einer 2-Mann-Aufgabe.

Die Handhabung vom Luftbefeuchter Testsieger im Test und VergleichMitunter ist die Füllstandsanzeige zu hoch eingestellt. Obwohl noch Wasser im Behälter ist, schaltet das Gerät ab und signalisiert einen leeren Wassertank. Wasser läuft aber auch bei ausgeschaltetem Gerät noch nach und sammelt sich auf der Membran. Deshalb muss bei jedem Wasserwechsel das komplette Gerät ausgesteckt und in die Küche oder ins Bad befördert werden, um das Wasser von der Membran zu entfernen. Das ist auf Dauer umständlich, zudem setzen sich auf der Membran Kalk und Keime ab.

Wasser nachfüllen gestaltet sich bei Ultraschallzerstäubern im Vergleich zu anderen Luftbefeuchtern häufig schwierig. Entweder ist die Einfüllöffnung zu klein, oder der Tank ist schlecht zugänglich. Das erschwert schließlich auch die Reinigung. Viele Nutzer berichteten im Test, es habe sich schon nach kurzer Nutzung ein Schleimfilm im Wassertank gebildet, der sich nur schlecht entfernen ließ. In einem schlecht zugänglichen Wassertank sammeln sich auch bei häufigem Wasserwechsel und gründlichem Spülen mit der Zeit Keime und Schimmelsporen, die so auch in die Atemluft gelangen.

Luftbefeuchter kaufen im Test: Online-Shop versus Fachhandel

Der Einkauf im Fachhandel bietet unbestritten einige Vorteile. Der Luftbefeuchter kann direkt vor Ort ausprobiertwerden und viele Kunden schätzen die persönliche und fachkundige Beratung. So stellt sich schon vor dem Kauf heraus, ob das ins Auge gefasste Gerät den eigenen Ansprüchen genügt und geeignet ist.
Trotzdem schützt auch der Einkauf beim Fachhändler nicht vor Fehlkäufen und auch die Beratung ist nicht immer optimal. So mancher Fachhändler ist mehr daran interessiert, den Luftbefeuchter mit der höchsten Gewinnmarge zu verkaufen, statt des für den Kunden besten Gerätes.

Hier soll bestimmt kein Berufsstand pauschal an den Pranger gestellt werden, denn der Großteil der Einzelhändler ist sehr bemüht, seine Kunden zufrieden zu entlassen. Allerdings haben Kunden auch wenig Möglichkeiten, schwarze Schafe unter den Händlern auszumachen.

Gerade wenn aber ein etwas teurerer und hochwertigerer Luftbefeuchter gekauft wird, ist oftmals die Beratung und Empfehlung des Händlers ausschlaggebend, wie im Test oft festgestellt wurde.

Im Internet geben Testberichte und Kundenrezensionen Aufschluss darüber, was das Produkt leistet, wo seine Schwachstellen sind und welche Mängel häufig auftraten. So muss sich kein Kunde allein auf die Aussagen des Händlers verlassen. Überdies sind in zahlreichen Vergleichsportalen zuverlässige Testergebnisse zum Luftbefeuchter seiner Wahl verfügbar. Unabhängige Testportale haben auch kein Interesse am Verkauf bestimmter Modelle, da sie ihre Einnahmen nicht aus Verkaufszahlen generieren.

Was noch für den Online-Handel spricht ist der Preis, der im Internet-Shop oft deutlich unter dem Einzelhandelspreis liegt. Auch hier hat der Kunde die Möglichkeit, sich schnell und unkompliziert über Preisvergleichs-Tabellen zu informieren. Im Fachhandel müssen dagegen erst verschiedene Läden abgeklappert, Preise notiert und mühsam selbst verglichen werden.

Alle Erfahrungen vom Luftbefeuchter Testsieger im Test und VergleichUnd noch ein Punkt spricht für den Internet-Shop: Gerade auf dem Land sind Fachgeschäfte nur noch selten vor Ort. Der Einkauf eines Luftbefeuchters kann sich so mit Anfahrt, Parkplatzsuche, Preisvergleich in mehreren Läden und Heimweg nicht selten über Stunden hinziehen. Die Türen des Online-Shops sind rund um die Uhr geöffnet, man braucht keinen Parkplatz und jedes Gerät kann ohne einmal aufzustehen besichtigt, verglichen und gekauft werden. Selbst die Auswahl an verschiedenen Modellen ist im Online-Shop fast immer größer als bei Einzelhändler, der oft nur die gängigsten Marken und Modelle führt.

Sollte schließlich ein Luftbefeuchter defekt sein oder doch nicht den gewünschten Anforderungen entsprechen, hat der Kunde im Internet ein gesetzliches und kostenloses Rückgaberecht von 14 Tagen. Sehr viele Online-Händler übernehmen bei berechtigten Reklamationen sogar die Versandkosten. Bei Bezahlung mit Kreditkarte oder PayPal genießen Kunden überdies einen recht umfangreichen Käuferschutz und erhalten bei Produktmängeln oder Versandschwierigkeiten ihr Geld auf jeden Fall ganz ohne Umstände zurück.
Insgesamt zeigt der Vergleich von Fachhandel und Online-Handel, dass letzterer ganz klar die Nase vorne hat.

Luftbefeuchter im Test: Kleine Geschichte der Luftbefeuchtung

Die ersten Raumluftbefeuchter kamen in Krankenhäusern und Lungenheilanstalten zum Einsatz. Ihre Ursprünge haben die Luftbefeuchter in Inhalationsgeräten, die zunächst auf der Basis von Wasserdampfarbeiteten. Wasser wurde in einem Topf mithilfe von Heizelementen zum Sieden gebracht und der entstandene Wasserdampf über eine Düsenlanze in den Raum abgegeben.

Schon relativ früh wurden auch die ersten Zerstäuber entwickelt. Diese funktionierten noch nicht mit Ultraschall, sondern Wasser wurde aus einem Vorratsgefäß mithilfe einer Pumpe angesaugt und über eine rotierende Scheibe gegen ein feines Sieb gesprüht.
So entstanden feinste Wassertröpfchen, die von einem Rotor in die Luft versprüht wurden.

Moderne Vernebler nutzen Ultraschallwellen, um das Wasser über einer Membran in Schwingung zu versetzen, wodurch sich feinste Tröpfchen lösen. Eine andere Methode sind Druckpumpen, die das Wasser durch haarfeine Düsensiebe pressen und mithilfe eines Ventilators als feinen Sprühnebel verteilen.

Luftbefeuchter im Test: Zahlen, Daten und Fakten

Welche Arten von Luftbefeuchter gibt es in einem Testvergleich?Die durchschnittliche Luftfeuchtigkeit in beheizten Räumen beträgt meist um die 30%. Wer meint, durch häufigeres Lüften die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, irrt. Kalte Winterluft kann nicht viel Feuchtigkeit aufnehmen, daher sinkt der Feuchtigkeitsgehalt mit jedem Mal Lüften! Ein durchschnittlicher Luftbefeuchter kann in etwa 3-4 Stunden die Luftfeuchtigkeit um etwa 5-10% anheben. 40% Luftfeuchte werden von Medizinern als guter Wert angegeben, um die Schleimhäute feucht zu halten und die Verdunstung über die Haut zu minimieren.

Einige Hersteller bieten eine Kombination aus Luftbefeuchter und Luftreiniger an. Das Gerät saugt über ein Ventil Raumluft ein, leitet sie durch ein Filtersystem und reichert sie anschließend mit (gefiltertem) Wasser an, bevor sie wieder ausgeblasen wird. Pollen, Hausstaub und Tierhaare bleiben im Filter zurück. Wer an Hausstauballergie oder Tierhaarallergie leidet, für den sind solch Kombi-Geräte sehr zu empfehlen, auch wenn sie in der Anschaffung teurer sind.

Luftbefeuchter kosten im Vergleich zwischen 30 und 200 Euro, je nach Ausstattung und Funktionen.

Luftbefeuchter Marke Eigenbau – Wasserschale und Handtuch

Einige Luftbefeuchter im Test mögen beim einen oder anderen Tester vielleicht zur Annahme geführt haben, so etwas könne man auch selbst bauen. Tatsächlich ist die günstigste Variante der Luftbefeuchtung ein Schälchen Wasser auf das Fensterbrett zu stellen oder ein feuchtes Handtuch über den Heizkörper zu hängen. Allerdings sammeln sich im Wasserschälchen schnell unappetitliche Keime, Kalk setzt sich am Boden ab und die Befeuchtungsleistung ist gleich Null.

Nasse Handtücher geben über die Zeit zwar 1 – 2 Liter Feuchtigkeit ab, die Befeuchtungsleistung ist aber trotzdem vernachlässigbar.Mehr Erfolg verspricht es, regelmäßig Wasser aus einer Sprühflasche zu sprühen. Auch Zimmerpflanzen steigern die Luftfeuchte.

Luftbefeuchter im Test: Was ist für einen sicheren Umgang zu beachten?

Im Vergleich haben sich vor allem Verdampfer als bedenklich erwiesen. Unmittelbar am Dampfauslass besteht nämlich Verbrennungsgefahr. Sind also Kinder oder Haustiere im Raum, muss unbedingt auf einen sicheren Standort außerhalb ihrer Reichweite geachtet werden. Noch ein Risiko ist die Verdampfungsbehälter. Wird dieser geöffnet oder geht zu Bruch, kann man sich am heißen Wasser verbrühen.

Vernebler und Verdunster stellen sich im Vergleich als keimanfällig dar. Hier ist also unbedingt auf Hygiene zu achten. Häufige Wasserwechsel und regelmäßige Filterreinigung sind Pflicht. Achten Sie auch immer auf einen kippsicheren Standort!

Im Vergleich hat sich überdies in der unmittelbaren Umgebung von Luftbefeuchtern häufig ein Feuchtigkeitsfilm gebildet. Sowohl Vernebler als auch Verdampfer benötigen daher einen wasserunempfindlichen Standort. Der Couchtisch, ein antikes Holzbuffet oder ein Platz direkt neben der Wand sind eher ungeeignet, da sich feine Wassertröpfchen rund um das Gerät absetzen und kondensieren. Das kann hässliche Wasserflecken und -schäden verursachen.

Luftbefeuchter im Test: Die richtige Inbetriebnahme in 6 Schritten erklärt.

  • Schritt 1
  • Schritt 2
  • Schritt 3
  • Schritt 4
  • Schritt 5
Alles Verpackungsmaterial entfernen
Filter einsetzen
Beim ersten Mal eine halbe Tankfüllung in einem unbenutzten Raum oder im Freien durchlaufen lassen, um eventuelle Produktionsrückstände zu entfernen
Wassertank ausspülen, vollständig füllen und einsetzen
Gewünschten Feuchtigkeitsgrad einstellen
Luftbefeuchter an einem ebenen, leicht erhöhten Standort kippsicher aufstellen und ans Stromnetz anschließen

 

Luftbefeuchter im Test: 10 Tipps zur richtigen Pflege und Wartung

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10

Standort

Nicht jeder Platz in der Wohnung eignet sich als Standort für den Luftbefeuchter. Im Vergleich hat sich gezeigt, dass es bei Verdampfern oft zur Kondensatbildung kommt, ähnlich wie beim Kochen in der Küche. Verdampfer sollten schon allein deshalb nicht auf dem Tisch oder neben der Wand oder dem Fenster stehen.

Außerdem besteht wie oben erwähnt Verbrühungsgefahr, wenn Kinder oder Tiere den Dampfauslass anfassen. Gut ist ein leicht erhöhter Standort auf einer Glasplatte oder einem saugfähigen Tuch als Unterlage. Steht der Luftbefeuchter zentral im Raum, verteilt sich die Feuchtigkeit am besten.

Staubschutz

Auch Luftbefeuchter nehmen Staub auf, der sich vor allem im Geräteinneren dauerhaft absetzen kann und so zur Brutstätte für Keime und Schimmelpilze wird. Wird der Luftbefeuchter längere Zeit nicht gebraucht, verstauen Sie ihn am besten wieder in einer Plastikhülle im Karton.

Filter

Eine Schwachstelle im Vergleich waren die Filter. Gerade bei Kaltverdunstern besteht die Gefahr der Schimmelbildung. Die Filter sollten daher wenigstens alle 2 bis 3 Tage entnommen und gereinigt werden. Geeignet sind milde Essigreiniger, Essigwasser oder ein mildes Spülmittel. Alle Rückstände müssen gründlich abgespült werden, sonst riecht es bei der nächsten Verwendung nach Essig oder Reiniger.

Kalk

Kalk lagert sich im Vergleich hauptsächlich beim Betrieb mit Leitungswasser ab. Auch der Kalkfilter muss regelmäßig (am besten alle paar Tage) mit Essig oder Zitronensaft gereinigt werden. Wichtig ist auch die Entkalkung der Heizelemente von Verdampfern.

Trocknen

Der Wassertank muss nach jedem Betrieb entleert und getrocknet werden. Auch Filter, Abdeckungen und Ventilatoren sollten immer gut getrocknet werden, damit sich in der Feuchtigkeit keine Keime vermehren können. Im Vergleich haben sich Ultraschallvernebler als besonders anfällig erwiesen.

Kippsicher aufstellen

Wählen Sie einen ebenen, kippsicheren Standort, aber nicht direkt an der Wand oder neben Vorhängen oder Polstermöbeln.

Wasserzusätze

Wird der Luftbefeuchter im Kinderzimmer aufgestellt, haben sich im Vergleich Wasserzusätze gegen Schimmel und Keime als zweckmäßig erwiesen. Ungeeignet sind Alkohol, Parfüm, Seifenlauge oder Kochsalz.
Beim Verdampfer sind keine Zusätze nötig, durch die Hitze werden Keime und Schimmelsporen abgetötet.

Wasserwechsel

Das Wasser im Luftbefeuchter muss täglich gewechselt werden. Im Vergleich hat sich gezeigt, dass sich selbst in destilliertem Wasser Keime ansammeln, wenn es über mehrere Tage hinweg im Wassertank verbleibt. Außerdem kann sich so weniger Kalk absetzen.

Kalkarmes Wasser verwenden

Im Vergleich empfehlen die meisten Hersteller die Verwendung von destilliertem Wasser oder entkalktem Leitungswasser. Herkömmliches Leitungswasser enthält je nach Region oft viel Kalk und auch Keime aus der Wasserleitung können so in die Luft gelangen. Gefährlich sind insbesondere Legionellen. Leitungswasser ist allerdings billiger.

Regelmäßige Kontrolle

Auch wenn der Luftbefeuchter über eine Abschaltautomatik verfügt, sollten Wasserstand und Luftfeuchtigkeit doch regelmäßig kontrolliert werden, um Überfeuchtung oder Überhitzung des Gerätes zu verhindern. Überprüfen Sie den Luftbefeuchter außerdem bei jeder Reinigung auf Schimmelpilze. Im Vergleich haben sich Verdunster und Vernebler als sehr anfällig für Schimmelbildung erwiesen. Achten Sie auch auf Abdeckungen, Schläuche und Lüftungsschlitze.

 

Luftbefeuchter im Test: Häufige Fragen und Antworten

Was ist ein Luftbefeuchter?

Ein Raumluftbefeuchter ist ein Gerät zur Anreicherung der Raumluft mit Feuchtigkeit. Ein Atemluftbefeuchterwird zur Befeuchtung der Atemluft für die künstliche Beatmung von Patienten verwendet.

Was ist ein Vernebler?

Ein Vernebler ist ein Luftbefeuchter. Wasser wird mittels Ultraschallwellen über einer Membran in Schwingung versetzt, wodurch sich feinste Wassertröpfchen lösen.

Diese werden mithilfe eines Ventilators als feiner Nebel im Raum verteilt. Eine andere Methode ist es, Wasser durch feinste Düsen zu pressen und den so entstandenen Nebel mit Rotoren zu verteilen.

Was ist ein Verdampfer?

Wasser wird über einem Heizelement oder durch Durchleiten von Strom bis zum Siedepunkt erhitzt. Der Dampf wird durch eine Leitung in eine Düsenlanze gesaugt und mit einem Ventilator verwirbelt.

Was ist ein Verdunster?

Auch ein Verdunster ist ein Luftbefeuchter. Wasser wird durch einen Filter gepresst oder gesaugt und als dünner Film auf einer wabenartigen Oberfläche verteilt, wo es verdunstet. Ein Ventilator über der Wabenfläche beschleunigt und erhöht den Verdunstungsgrad.

Welcher Luftbefeuchter ist der Beste?

Die verschiedenen Anwendungsbereiche aus einem Luftbefeuchter TestvergleichIm Vergleich hat sich gezeigt, dass es kein bestes Gerät gibt. Jeder Gerätetyp hat seine Vor- und Nachteile. Verdampfer sind sehr leistungsstark und für größere Räume geeignet. Es entstehen kaum Keime oder Schimmel und auch die Raumtemperatur wird nicht beeinflusst. Allerdings verbrauchen Verdampfer im Vergleich viel Energie.
Verdunster und Vernebler sind anfälliger für Keime und Schimmel und können die Umgebungstemperatur beeinflussen. Sie sind eher für kleine Räume geeignet. Im Vergleich sind sie aber in der Anschaffung und im Betrieb günstiger als Verdampfer. Vor dem Kauf muss klar sein, für welche Raum der Luftbefeuchter genutzt wird und wie oft er im Einsatz sein wird.

Wann muss das Wasser gewechselt werden?

Das Wasser muss täglich gewechselt werden, auch wenn der Wassertank noch voll ist. Auch in destilliertem Wasser können sich sonst Pollen, Staub und Keime festsetzen.

Was ist Überfeuchtung?

Überfeuchtung bedeutet, dass mehr Wasser in die Luft abgegeben wird, als diese halten kann.

Das überschüssige Wasser kondensiert und lagert sich als feiner Feuchtigkeitsfilm auf Möbeln, Wänden und Fußböden ab, was dauerhaft zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führt. Die ideale Luftfeuchtigkeit liegt bei etwa 40-50%.

Was ist eine Abschaltautomatik?

Unter Abschaltautomatik versteht man eine Funktion von Luftbefeuchtern, den Prozess der Verdampfung, Verdunstung oder Verneblung zu unterbrechen, wenn ein bestimmter Grad an Luftfeuchtigkeit erreicht wurde. So wird Überfeuchtung vorgebeugt. Nicht alle Luftbefeuchter im Test verfügen über diese Funktion, achten Sie daher beim Kauf darauf!

Was ist ein Hygrometer?

Ein Hygrometer misst den Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft. Häufig beinhalten Luftbefeuchter ein Hygrometer zur Auslösung der Abschaltautomatik. Solche Geräte sind laut Test zu bevorzugen.

Weiterführende Links und Quellen

https://de.wikipedia.org/wiki/Luftbefeuchter

https://de.wikipedia.org/wiki/Luftfeuchtigkeit#Relative_Luftfeuchtigkeit

https://www.energie-umwelt.ch/wussten-sie-schon/793-ein-luftbefeuchter-kann-mehr-probleme-schaffen-als-er-loest

https://www.stern.de/noch-fragen/sorgt-ein-luftbefeuchter-wirklich-fuer-ein-besseres-raumklima-wuerde-ungern-geld-dafuer-ausgehen-und-dann-feststellen-dass-er-gar-nichts-bringt-1000157871.html

https://www.elischebas-beautyblog.de/2014/12/28/luftbefeuchter-fuer-schoenere-haut/

http://www.paradisi.de/Freizeit_und_Erholung/Wohnen/Luftbefeuchter/Artikel/6127.php

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (410 Bewertungen. Durchschnitt: 4,70 von 5)
Loading...