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Systemkamera Test 2019 • Die 9 besten Systemkameras im Vergleich

Eine Systemkamera ist eine Kombination aus einer Spiegelreflexkamera und einer gewöhnlichen Digitalkamera welche sehr beliebt ist, da sie vielseitig Einsetzbar ist, mit einer Systemkamera fotografieren auch Sie wie ein Profi!

Systemkamera Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

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Was ist eine Systemkamera?

Die Systemkamera gehört noch zu einer recht jungen Kamerageneration an. Sie ist das Ergebnis konsequenter Weiterentwicklung der digitalen Fotografie. Auf die Geschichte gehen wir später noch ein. Grundsätzlich handelt es sich bei den hier im Test und Vergleich vorgestellten Modellen um eine Digitalkamera, die einer Spiegelreflexkamera sehr ähnlich ist. Vereinfacht ausgedrückt ist eine Systemkamera eine digitale Spiegelreflexkamera ohne Spiegel. Sie wird abgekürzt auch als DSLM bezeichnet.

Ein wichtiges Herausstellungsmerkmal stellt die Möglichkeit dar, Objektive zu wechseln. Dieses Feature bieten auch Spiegelreflexkameras. Von der Qualität liegen spiegellose Systemkameras im Test oberhalb herkömmlicher Digital-Kompaktkameras und den Bridgekameras. Sie sind in etwa vergleichbar mit modernen Spiegelreflexkameras. Hier im Test und Vergleich soll dies herausgestellt werden.Was ist eine Systemkamera im Test und Vergleich

Bei einer Spiegelreflexkamera schauen Sie durch einen optischen Sucher, der den späteren Bildausschnitt abbildet. Das Bild im Sucher liegt jedoch nicht auf einer geraden Achse zum Objektiv hin, sondern immer etwas höher. Damit Sie das Bild nicht seitenverkehrt und in der richtigen Position sehen können, sind im Inneren einer Spiegelreflexkamera zum Teil und ein Prisma verbaut.

Das Dachprisma befindet sich bei jeder Spiegelreflexkamera im oberen Gehäusebuckel. Daran ist dieser Kameratyp eindeutig erkennbar und macht ihn leider auch klobig und schwer. Beim Auslösen klappt der Spiegel nach oben, sodass das Licht vom Objektiv auf den Bildsensor gelangen kann. Die Aufnahme ist nun im Kasten.

Bei der Systemkamera fehlen Spiegel und Dachprisma. Stattdessen schauen Sie durch einen digitalen Sucher, der diese Funktionen einer Spiegelreflexkamera vollständig simuliert. Dieser Sucher ist als eigenständiger kleiner Monitor ausgeführt und liefert Ihnen zudem wichtige Informationen.

Sie können mit einem Blick:

  • die Belichtungszeit,
  • die Blende,
  • den ISO-Wert,
  • ein Hilfsraster,
  • den Akkustand u.v.m.

erkennen.

Ein weiterer Vorteil im Vergleich zu einem optischen Sucher ist, dass Sie auf einem digitalen Sucher sofort das Bild so sehen, wie es später auch fotografiert wird. In Bezug auf die Auswahl an Objektiven steht die Systemkamera einer Spiegelreflexkamera in nichts nach. Auch hier können Sie die verschiedensten Weitwinkel-, Normal- und Teleobjektive verwenden. Interessant ist, dass eine Systemkamera wesentlich kompakter gebaut ist als eine Spiegelreflexkamera. Sie ist daher eine ideale Reise- und Studio-Kamera. Unabhängig Tester haben in einem Test und Vergleich diese Vorzüge einer Systemkamera ebenfalls belegt.

Wie funktioniert eine Systemkamera?

Vom Aufbau und der Funktion unterscheidet sich eine spiegellose Systemkamera nur wenig von einer normalen Digitalkamera. Das Herzstück stellt in jedem Fall ein Bildsensor in einer bestimmten Größe dar. Hier gibt es unterschiedliche Größen zwischen 1 Zoll, dem APS-C/DX-Standard und dem 24 x 36 mm Vollformatsensor. Je nach Modell verfügt eine Systemkamera auf der Rückseite über einen klappbaren TFT-Monitor und / oder einen digitalen Sucher. Auf der Vorderseite der Systemkamera wird das gewünschte Objektiv über einen Bajonett-Verschluss befestigt.

Wie funktioniert eine Systemkamera im Test & VergleichDarüber hinaus bietet eine Systemkamera die üblichen Einstellräder und Menüfunktionen, mit denen sich die Kamera vollautomatisch bis manuell steuern lässt. In vielen Fällen ist auch noch ein integrierter Blitz vorhanden, der bei schlechten Lichtverhältnissen von selbst ausfährt und die nähere Umgebung ausleuchtet. Die hier im Test und Vergleich vorgestellten Modelle verfügen über einen integrierten Blitz. Beachten Sie bitte, dass wir hier keine Systemkamera selbst einem Test unterzogen haben.

Nachdem Sie das entsprechende Aufnahmeprogramm gewählt haben, können Sie durch den Sucher der Systemkamera Ihr Motiv anvisieren. Durch Betätigen des Auslösers wird die Aufnahme erstellt. Dabei erfolgt unter Berücksichtigung von Blende und Verschlusszeit die Belichtung des Bildsensors. Die dortigen Bilddaten in Form einer entsprechend hohen Pixelauflösung werden mithilfe einer Elektronik verarbeitet und auf eine Speicherkarte als Datei abgespeichert. Neben Einzel- und Serienaufnahmen lassen sich auch Videosequenzen aufzeichnen. Jede Systemkamera verwendet eine ganz bestimmte Speicherkarte. Im direkten Vergleich und Test haben die SD-Speicherkarten jedoch die Nase vorne.

Grundvoraussetzung für einen optimalen Betrieb einer Systemkamera ist natürlich immer ein geladener Akku. Im Gegensatz zur analogen Fotografie benötigen Digitalkameras eine geeignete Stromquelle. Im Test von unabhängigen Testern wurde daher auch die Akkulaufzeit berücksichtigt.

Wie Testinstitute in einem Test festgestellt haben, bietet eine Systemkamera eine Vielzahl an praktischen Aufnahmeprogrammen. So werden hier spezielle Programme für

  • Porträtaufnahmen,
  • Sportaufnahmen,
  • Macro-Aufnahmen,
  • Landschaftsaufnahmen,
  • Nachtaufnahmen,
  • Innenraumaufnahmen etc.

bereitgestellt.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Vorteile & Anwendungsbereiche einer Systemkamera im Test und VergleichDie hier im Test und Vergleich vorgestellten Systemkameras unterscheiden sich sowohl in der Größe als auch im Funktionsumfang. Viele besitzen vielleicht schon eine Digitalkamera und möchten auf ein höherwertiges Modell mit besserer Bildqualität umsteigen. Nicht jeder möchte jedoch eine umfangreiche und schwere Spiegelreflex-Kameraausrüstung mit sich herumtragen. Gerade auf Konzerten oder im Urlaub spielen Größe und Gewicht eine wichtige Rolle. Hier kann natürlich eine spiegellose Systemkamera punkten. In Verbindung mit einem Zoom-Objektiv mit Weitwinkel- bis leichten Telebereich haben Sie einen verhältnismäßig leichten und kompakten Reisebegleiter, der erstklassige Fotos liefert.

Zum Teil steigen aber auch ambitionierte Spiegelreflexkamera-Besitzer auf eine Systemkamera um. Auch hier spielen zum Teil die kompakteren Abmessungen eine Rolle. Beispielsweise fehlt der Systemkamera meist der obere Gehäusebuckel, in dem sich bei einer Spiegelreflexkamera das Prisma befindet. Andere Fotografen möchten mit der Zeit gehen und sich von der Spiegelreflexfotografie verabschieden. Stattdessen setzen diese auf eine aktuelle und moderne Kameratechnik, ohne dabei auf Wechselobjektive verzichten zu müssen. Die hier im Test und Vergleich vorgestellten Systemkameras sind da die richtige Lösung.

Vorteile einer Systemkamera

  • leichter und kompakter,
  • gute bis sehr gute Fotoqualität,
  • Wechselobjektive,
  • bieten sämtliche Programmfunktionen,
  • flexibel einsetzbar,
  • idealer Reisebegleiter.

Welche Arten von Systemkamera gibt es?

Hier in diesem Test und Vergleich können Sie aus einer Vielzahl an modernen Systemkameras wählen. Hiermit erreichen Sie beste Fotoergebnisse. Auch wenn wir hier selbst diesen Kameramodellen keinen Test unterzogen haben, möchten wir Ihnen dennoch die wesentlichen Arten von Systemkameras näherbringen.

Die professionelle spiegellose Systemkamera

Welche Arten von Systemkamera gibt es in einem TestvergleichZu den professionellen Systemkameras gehören die Vollformat-Modelle, die sich optisch nur wenig von einer Spiegelreflexkamera unterscheiden. Zu diesen Kameras gehört zum Beispiel die aktuelle Z-Serie von Nikon. Diese Modelle erreichen mitunter eine Bildauflösung von mehr als 45 Megapixeln. Lichtstarke Objektive und eine schnelle Kameraelektronik sorgen hier für beeindruckende Foto- und Filmaufnahmen. Mittlerweile bieten die bekannten Hersteller eine Vielzahl an Objektiven und Zubehör an, sodass Sie auch als Profi aus dem Vollen schöpfen können. Beachten Sie, dass diese Kameras über einen 24 x 36 mm großen Bildsensor verfügen, der an das traditionelle  Kleinbildformat angelehnt ist. Im Test und Vergleich soll ebenfalls auf diese Art Systemkamera eingegangen werden.

Vorteile:

  • beste Fotoqualität
  • beste Filmqualität
  • echtes Vollformat
  • lichtstarke Objektive
  • viel Zubehör
  • schnelle Bildverarbeitung

Nachteile:

  • Zubehör verschiedener Hersteller nicht untereinander kompatibel
  • hoher Preis

Die Systemkameras mit APS-C-Sensor

Im Mittelklassebereich sind die Systemkameras mit APS-C-Sensor angesiedelt. Optisch erinnern viele dieser Kameras an herkömmliche digitale Kompaktkameras. Jedoch ist auch hier das Objektiv austauschbar. Gute Kameras kommen hier auf eine Auflösung von rund 24 Megapixeln. Bei einigen Herstellern müssen Sie auf einen digitalen Sucher verzichten. Stattdessen finden Sie auf der Rückseite ein klappbares Display. Diese Art Systemkamera bietet einen guten Ausstattungsstandard, wie zum Beispiel Serienbildfunktion, schneller Autofokus sowie Wlan-, NFC- und Bluetooth-Anbindung. Ausgestattet sind diese Kameras mit einem APS-C-Sensor mit 22,5 x 15 mm Größe. Hier im Test und Vergleich finden Sie eine große Auswahl an passenden Modellen.

Vorteile:

  • gute Fotoqualität
  • gute Filmqualität
  • lichtstarke Objektive
  • schnelle Bildverarbeitung
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis

Nachteile:

  • Zubehör verschiedener Hersteller nicht untereinander kompatibel
  • keine große Objektivauswahl

Die Systemkameras mit Micro-Four-Thirds-Sensor

Schon 2008 wurde von Olympus und Panasonic für seine spiegellosen Systemkameras der Micro-Four-Thirds-Standard entwickelt. Die Auflösung dieser Kameras liegt bei etwa 20 Megapixeln, wobei der Sensor eine Größe von 17,31 x 12,98 mm beträgt. Zu den bekanntesten Vertretern gehören die Lumix-G-Modelle sowie die PEN-Serie von Olympus. Vorteilhaft ist, dass diese Kameras sehr kompakte Abmessungen besitzen und dennoch eine nahezu professionelle Ausstattung besitzen. Für eine solche Systemkamera erhalten Sie eine umfangreiche Ausstattung und können auf zahlreiche Objektive zurückgreifen. Im Test und Vergleich werden auch diese Kameras berücksichtigt.

Vorteile:

  • gute Fotoqualität
  • gute Filmqualität
  • ausreichend Zubehör
  • MFT-Objektive untereinander kompatibel
  • schon günstig erhältlich

Nachteile:

  • teilweise langsamere Bildverarbeitung
  • Bokeh muss teilweise angepasst werden

Die Systemkamera mit fest montiertem Objektiv

Es gibt auch von bekannten Markenherstellern Systemkameras mit fest montiertem Objektiv. Diese haben in etwa dieselben Abmessungen wie eine Spiegelreflexkamera und kommen durchweg auf eine Bildauflösung von 24 Megapixeln. Als Objektiv wird meist ein Telezoom verbaut. Dieses reicht vom leichten Weitwinkel bis zum guten Telebereich. Hierzu gehören zum Beispiel die Testsieger der Bridgekameras. Wer auf Wechselobjektive verzichten möchte, der findet hiermit einen idealen Reisebegleiter. Eigentlich handelt es sich hier nicht um eine echte Systemkamera, da ein Wechselobjektiv nicht verwendet werden kann. Dennoch haben wir hier im Test und Vergleich diese Modelle aufgeführt.

Vorteile:

  • gute Fotoqualität
  • ausreichende Filmqualität
  • kann auch manuell bedient werden
  • gutes Preis-Leistungsverhältnis

Nachteile:

  • keine Wechselobjektive
  • teilweise langsamere Bildverarbeitung

So werden Systemkameras getestet

So werden Systemkameras in einem Test und Vergleich getestetBeachten Sie bitte, dass die hier im Vergleich gelisteten Systemkameras von uns keinem Test unterzogen worden sind. Dennoch liegen ihnen ausreichend Informationen vor, sodass Sie sich eingehend über die wichtigsten Kriterien informieren können.

Die Bildauflösung

Für einen Test und Vergleich ist die Bildauflösung in Megapixeln entscheidend. Je höher die Megapixelanzahl ist, umso mehr Bildinformationen kann der Bildsensor einer Systemkamera speichern. Jedoch hat ein Test von bekannten Testinstituten ergeben, dass für eine beste Bildqualität auch immer auf das Objektiv geachtet werden muss. Dennoch liegen Sie mit wenigstens 20 Megapixeln richtig und können damit auch verlustfrei von Ihren Aufnahmen Poster erstellen.

Die Sensorgröße

Grundsätzlich werden in einem Test und Vergleich die drei bekannten Sensorgrößen Vollformat, APS-C und MFT (Micro Four Thirds) unterschieden. Die kleineren Sensoren lassen sich besonders gut in kompakten Systemkameras verbauen. Sie liefern im Test eine recht gute Bild- und Videoqualität. Für beste Ergebnisse sollten Sie jedoch zu einem Vollformat-Sensor greifen.

Der ISO-Wert

Mit ISO wird die Lichtempfindlichkeit des Sensors bezeichnet. In aller Regel deckt eine Systemkamera den Bereich von ISO 100 bis 25.600 ab. Wie ein Test von unabhängigen Testern gezeigt hat, lassen sich durch Veränderung des ISO-Wertes der Bildkontrast und die Helligkeit verändern.

Wenn Sie zum Beispiel in schlecht ausgeleuchteten Räumen fotografieren, können Sie die ISO-Empfindlichkeit etwas erhöhen und können dann dennoch ohne Blitzlicht gute Aufnahmen erstellen. Beachten Sie jedoch, dass ein sehr hoher ISO-Wert zum Bildrauschen führen kann. Hier im Test und Vergleich erfüllen die Kameras individuelle ISO-Einstellungen.

Wichtige Einstellmöglichkeiten

Wie ein Test gezeigt hat, besitzen die meisten Systemkameras über ein praktisches  Programmwählrad. Hier sollten auf jeden Fall die Programmfunktionen Voll-Automatik, Blenden- und Zeit-Automatik und Programm-Automatik enthalten Sein. Über die Einstellung M sollte sich die Kamera auch komplett manuell bedienen lassen. Alle Funktionen sollten zudem schnell und einfach zu bedienen sein, denn manchmal muss es ganz schnell gehen, um sein Wunschfoto perfekt zu fotografieren, so sind diese Funktionen für einen ausgiebigen Test und Vergleich sehr wichtig.

Die Auslöseverzögerung

Für einen Test und Vergleich sollten Sie die Auslöseverzögerung berücksichtigen. Systemkameras kommen hier auf eine sehr schnelle Auslöseverzögerung von wenigen Millisekunden, die in etwa vergleichbar ist mit der von digitalen Spiegelreflexkameras. Testinstitute haben in einem Test herausgefunden, dass bei einer Systemkamera ein schneller Autofokus-Motor von Vorteil ist. Gerade bei sich schnell bewegenden Motiven muss die Systemkamera in der Lage sein, auf das Motiv innerhalb kürzester Zeit scharf zu stellen.

Worauf muss ich beim Kauf einer Systemkamera achten?

Wo kaufe ich eine Systemkamera in einem TestvergleichAuch wenn zwischen einer digitalen Spiegelreflexkamera und einer Systemkamera eine gewisse Kongruenz besteht, gibt es dennoch wichtige Unterschiede. Bevor Sie sich nach einer Abwägung für eine Systemkamera entscheiden, sollten Sie hier im Test und Vergleich die besten Kaufkriterien kennenlernen.

Fotografieren und Filmen

Wenn Sie sich hier im Test und Vergleich für ein bestimmtes Kameramodell entschieden haben, werden Sie feststellen, dass Sie damit nicht nur fotografieren, sondern auch filmen können. Je nach Kameramodell lassen sich sogar Filmaufnahmen in HD bis 4K aufnehmen. Dieses Feature macht einen zusätzlichen Camcorder in aller Regel überflüssig. Eine Systemkamera kann daher problemlos fotografieren als auch dank integrierter Videokamera zum aufnehmen genutzt werden.

Live-View

Die meisten Systemkameras sind mit einem elektronischen Sucher und einem rückseitigen Display ausgestattet. Darüber können Sie vor und während der Aufnahme eine Live-Bild-Vorschau erhalten. So sehen Sie quasi das Sensorbild auf dem Monitor und können hieran erkenne, ob die Aufnahme scharf oder verschwommen aufgenommen wird.

Recht praktisch ist eine Systemkamera, bei der Sie den rückseitigen Monitor nach unten und zur Seite klappen können. Auf diese Weise lassen sich  rückenschonend bodentiefe Aufnahmen erstellen. Unabhängig Tester haben in einem Test und Vergleich dieses Kriterium ebenfalls berücksichtigt.

Aufnahmeformat

Aufnahmeformate gibt es viele, doch die meisten Systemkameras nehmen die Fotos im gängigen JPG-Format auf. Wenn Sie die Fotos später mithilfe einer Bildbearbeitung nachbearbeiten möchten, dann sollten Sie auf eine Systemkamera achten, die auch das RAW-Format anbietet. Hiermit erhalten Sie verlustfreie Aufnahmen im Rohformat, die später individuell für beste Fotoergebnisse bearbeitet werden können. Wie ein Test von einem Testinstitut gezeigt hat, nehmen RAW-Aufnahmen jedoch sehr viel Speicherplatz auf der Speicherkarte der Kamera ein. Im direkten Vergleich sind die hieraus entwickelten Aufnahmen jedoch wesentlich besser als reine JPG-Aufnahmen welche aber wenig Speicherplatz benötigen.

Serienbildfunktion

Die Serienbildfunktion einer Systemkamera im Test und VergleichWenn Sie Sportereignisse oder Tiere fotografieren möchten, dann lohnt sich die Serienbildfunktion. Hiermit können Sie etliche Aufnahmen in Serie erstellen. Bei einem späteren Vergleich können Sie aus diesen Aufnahmen das Beste heraussuchen. Hier im Test und Vergleich wurde daher auch auf die Schnelligkeit der Serienbildfunktion eingegangen.

Belichtungsreihen

Bei Belichtungsreihen werden mindestens zwei Fotos mit unterschiedlicher Belichtung aufgenommen. Werden mehrere Aufnahmen mit verschiedenen Belichtungen zusammengefügt, erhalten Sie ein kontrastreiches Foto, welches auch als HDR-Aufnahme bekannt ist. Hierbei werden Schattenbereiche ebenfalls kontrastreich dargestellt, wie überbelichtete Bildbereiche. Eine Systemkamera ist in aller Regel in der Lage, solche Belichtungsreihen zu erstellen.

Anschlussmöglichkeiten

Für einen Test und Vergleich spielen bei einer Systemkamera die Anschlussmöglichkeiten eine wichtige Rolle. Hier geht es nicht nur um die Möglichkeit, ein HDMI-Kabel für die Bildübertragung auf den Fernseher zu nutzen. Ebenso können die Bilddaten von der Speicherkarte bequem per Micro-USB-Kabel auf den Computer zu übertragen werden. Auch die Verwendung eines separaten Blitzlichtgerätes ist wichtig. In diesem Fall sollte Ihre Systemkamera über einen Blitzschuh verfügen. Bei einigen Modellen lässt sich auch noch eine Kabelfernbedienung anschließen.

Kamera-Kit

Beim Kauf einer neuen Systemkamera sollten Sie Ausschau nach einem Kit-Angebot halten.

Hier erhalten Sie neben der eigentlichen Kamera auch gleich noch ein passendes Objektiv im Lieferumfang. Sie können somit sofort loslegen und fotografieren.
Wenn Sie lediglich einen Body bestellen, müssen Sie ein Objektiv separat dazukaufen. Dies kann für Einsteiger mitunter sehr teuer werden. Viele der hier im Test und Vergleich aufgelisteten Modelle werden mit Kit-Objektiv angeboten.

Preis-Leistungsverhältnis

Beste Systemkameras können weit über 1.000 Euro kosten. Überlegen Sie vorher genau, wofür Sie eine solche Kamera einsetzen möchten. Viele Modelle im mittleren Preissegment bieten Ihnen eine hohe Bildqualität. Sie können hierfür ebenfalls professionelle Objektive erwerben und somit etwas günstigere Kameramodelle aufwerten.

Kurzinformation zu führenden 7 Herstellern

Wir haben Ihnen hier im Test und Vergleich zahlreiche Kameramodelle vorgestellt. Nachfolgend möchten wir Sie über die bekanntesten Kamerahersteller kurz informieren.

  • Nikon
  • Canon
  • Sony
  • Panasonic
  • Olympus
  • Samsung
  • Leica
Hinter dem Label Nikon steht die japanische Nikon Corporation, die in Tokio ansässig ist. Das 1917 gegründete Unternehmen gehört zu den größten Kameraherstellern und steht in direkter Konkurrenz zum Hersteller Canon. Neben Kompakt-, Bridge- und Spiegelreflexkameras bietet Ihnen Nikon auch hervorragende Systemkameras mit Wechselobjektiven an. Die Kameramodelle finden Sie im gehobenen bis höheren Preissegment. Im Test und Vergleich wird auch die Nikon Systemkamera unter die Lupe genommen.
Hinter dem Markennamen Canon steht die japanische Canon Inc., die in Tokio ansässig ist. Das 1937 gegründete Unternehmen baute ursprünglich die legendären Kleinbildkameras von Contax und Leica nach. Heute finden Sie im Produktsortiment professionelle Spiegelreflexkameras, Kompakt- und Bridgekameras. Aber auch innovative Systemkameras kann Ihnen Canon anbieten. Diese Modelle finden Sie im gehobenen bis höheren Preissegment. Auch die Canon Systemkamera werden hier im Test und Vergleich berücksichtigt.
Die japanische Sony Corporation hat Ihren Stammsitz in Tokio und ist erst relativ spät in den Kamerasektor eingestiegen. Im Jahr 2006 übernahm Sony den legendären Hersteller Konica Minolta. Ausgehend dieser Kameratechnik wurde die bewährte Spiegelreflexkamera-Serie Alpha entwickelt. Neben Kompakt- und Bridgekameras finden Sie bei Sony auch erstklassige Systemkameras. Diese liegen im mittleren bis höheren Preissegment. Schließlich gehört auch die Sony Systemkamera hier im Test und Vergleich zu den Testsiegern.
Hinter dem Label Panasonic verbirgt sich die japanische Panasonic Corporation, die in Kadoma ansässig ist. Der Elektronikkonzern ist mit dem Kamerahersteller Olympus und Leica eine Kooperation eingegangen und hat diesbezüglich digitale Kameras mit hervorragenden Objektiven auf den Markt gebracht. Unter der Serienbezeichnung Lumix finden Sie auch die Systemkameras mit Micro-Four-Thirds-Sensor. Sie liegen im mittleren bis gehobenen Preissegment. Trotz kleinerer Bildsensoren lassen sich mit einer solchen Systemkamera beste Fotoergebnisse erzielen.
Bei der japanischen Olympus K. K. handelt es sich um einen Hersteller für fotografische und optische Geräte. Das 1919 gegründete Unternehmen ist für seine Kleinbild- und Spiegelreflexkameras weithin bekannt. Ebenso wie Panasonic werden heute in erster Linie Systemkameras mit Micro-Four-Thirds-Technologie angeboten. Diese finden Sie im gehobenen bis höheren Preissegment. Die Olympus Systemkamera der PEN-Serie darf in diesem Test und Vergleich nicht fehlen.
Die koreanische Samsung Group ist nicht nur wegen Ihrer Smartphones weltweit bekannt. Das Unternehmen bietet Ihnen auch kompakte Systemkameras mit APS-C-Sensor an. Diese formschönen Modelle bieten einen großen Funktionsumfang und stellen eine preisgünstige Alternative dar. Grund hierfür ist, dass die Kamerasparte von Samsung mittlerweile eingestellt wurde. Jedoch können Sie nach wie vor auf günstige und gut ausgestattete Modelle zurückgreifen. Insoweit kann die Samsung Systemkamera für einen Test und Vergleich durchweg interessant sein.
Hinter dem Label Leica steht die deutsche Leica Camera AG mit Sitz in Wetzlar. Das Unternehmen wurde 1986 neu gegründet und ist aus der einstigen Ernst Leitz Wetzlar GmbH von 1849 hervorgegangen. Weltweit bekannt wurde Leica mit seinen ersten Schraubmodellen im Jahr 1914. Später wurde die Leica M entwickelt, die als Messsucherkamera schon damals eine erste Systemkamera repräsentierte. Generell steht Leica für beste Kameratechnik. Zu den digitalen Systemkameras gehören die Serien C und CL. Sie finden diese Kameramodelle im höheren Preissegment. Auch mit einer Leica Systemkamera erzielen Sie beste Fotoergebnisse.

 

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meine Systemkamera am besten?

Eine Systemkamera kann heute als beste Alternative zu einer DSLR bezeichnet werden. Diese Kameras können Sie in einschlägigen Fotogeschäften vor Ort, in größeren Kaufhäusern, Elektronikmärkten und sogar beim Discounter kaufen. Natürlich finden Sie Ihren Systemkamera Testsieger auch bequem über das Internet. Hier im Test und Vergleich können Sie die Vor- und Nachteile der verschiedenen Einkaufsmöglichkeiten einer Systemkamera kennenlernen.

Systemkamera im örtlichen Handel kaufen

Wo kaufe ich eine Systemkamera im Testvergleich

Möchten Sie Ihre neue Systemkamera lieber im örtlichen Fotohandel kaufen, dann müssen Sie ggf. mit weiten Anfahrtswegen rechnen. Beachten Sie, dass gerade an den Wochenenden die Kaufhäuser und Fachgeschäfte überlaufen sind und die dortigen Verkäufer nicht immer viel Zeit für ein Beratungsgespräch haben. In aller Regel ist die Auswahl dort begrenzt, sodass Sie die hier im Test und Vergleich aufgelisteten Modelle nur selten vorfinden. Zum Teil müssen Sie auch mit höheren Preisen rechnen.

In den Fachgeschäften haben Sie die Möglichkeit, eine Systemkamera in den Händen zu halten und vielleicht sogar auszuprobieren. Mit etwas Glück erhalten Sie auch eine Verkaufsberatung. Nachfragen zu anderen Modellen, wie zum Beispiel dem Testsieger, bringen dort nicht viel, da die Verkäufer angehalten sind, in erster Linie nur die Kameras anzupreisen, die auf Lager sind. In einem Test und Vergleich können Sei die vorhandenen Kameramodelle miteinander vergleichen.

Wenn Sie sich für eine solche Systemkamera entschieden haben, können Sie diese sofort mitnehmen. Leider kann es daheim durchaus vorkommen, dass Sie nach einem Test und Vergleich mit der Systemkamera nicht zufrieden sind. In diesem Fall können Sie diese zwar wieder an den Händler zurückbringen, jedoch ist hier nicht sicher, dass Sie auch wirklich Ihren vollen Kaufpreis erstattet bekommen. In manchen Fällen erhalten Sie lediglich einen Einkaufsgutschein.

Vorteile beim Kauf im örtlichen Handel:

  • Sie können die Systemkamera in Augenschein nehmen
  • Sie erhalten eine Beratung durch einen Verkäufer / eine Verkäuferin
  • Sie können die Systemkamera nach dem Kauf sofort mitnehmen

Nachteile beim Kauf im örtlichen Handel:

  • es fallen mitunter längere Anfahrtswege an
  • überfüllte Geschäfte und überforderte Verkäufer
  • geringere Auswahl
  • zum Teil höhere Preise
  • Schwierigkeiten bei der Rückgabe wegen Nichtgefallen

Systemkamera im Internet kaufen

Systemkamera im Internet kaufen in einem Test und VergleichDie hier im Test und Vergleich aufgelisteten Kameramodelle können Sie bequem über das Internet bestellen. Hier haben Sie die größte Auswahl und finden die Kameras zu den günstigsten Preisen. Sie können bequem von daheim aus bestellen und müssen sich nicht durch ein dichtes Menschengewühl drängen. Vorteilhaft ist, dass ein Onlineshop für Sie rund um die Uhr geöffnet hat. Selbst an Sonn- und Feiertagen können Sie Ihre Systemkamera bestellen.

Mittlerweile ist das Bestellverfahren sehr einfach und sicher geworden. Wenden Sie sich daher in erster Linie an zertifizierte Händler. In vielen Fällen müssen Sie beim Bestellen einer Systemkamera noch nicht einmal Versandkosten bezahlen. Ebenso erhalten Sie Ihre Systemkamera auf Wunsch auch direkt innerhalb von 24 Stunden geliefert.

Sollten Sie feststellen, dass die gelieferte Systemkamera doch nicht so ganz Ihren Wünschen entspricht, können Sie diese innerhalb von 14 Tagen wieder an den Händler zurücksenden. Sie erhalten von dort den Kaufpreis erstattet. Dieses Kriterium ist für einen Test und Vergleich einer Systemkamera besonders wichtig. Es stellt die beste Lösung dar.

Vorteile beim Kauf im Internet:

  • es fallen keine Anfahrtswege an
  • beste und größte Auswahl
  • beste Preise
  • bestellen Sie Ihre Systemkamera rund um die Uhr
  • auch an Sonn- und Feiertagen
  • vielfach keine Versandkosten
  • Lieferung der Systemkamera innerhalb von 24 Stunden möglich
  • Sie finden hier auch die im Test und Vergleich aufgeführten Testsieger
  • Widerrufsrecht

Nachteile beim Kauf im Internet:

  • keine persönliche Verkaufsberatung
  • Sie können die Systemkamera vor dem Kauf nicht einem Test unterziehen
  • keine sofortige Mitnahme möglich

Unter Abwägung der Vor- und Nachteile kann der Einkauf einer Systemkamera über das Internet nur empfohlen werden.

Diese Vor-und Nachteile schildern Kundenrezensionen

In diesem Test und Vergleich möchten wir Ihnen auch einige Rezensionen aufzeigen, die Kunden in einem persönlichen Test mit bekannten Marken-Systemkameras aufgeführt haben.

Menüeinstellung nicht in Deutsch einstellbar

Die Kundenrezensionen von Systemkamera im Test und VergleichBei einigen Kameramodellen, wie zum Beispiel der kompakten Sony Alpha 6000 mit 24 Megapixeln, lässt sich im Menü leider nicht die deutsche Sprache einstellen. Diese leistungsstarke Systemkamera ist nicht für den deutschen Markt produziert und bietet eine Vielzahl asiatischer Sprachen an. Ebenso liegt bei der vorgenannten Systemkamera auch keine deutsche Bedienungsanleitung bei. Vor dem Kauf sollte daher überprüft werden, ob ggf. das Modell für den deutschen Markt produziert wurde. Dies ist etwas schade, da es sich um eine vollausgestattete Systemkamera handelt.

Geräusche des Bildstabilisators werden beim Filmen mit aufgenommen

Für ihre perfekten Fotoaufnahmen ist zum Beispiel die Panasonic Lumix DMC-G81MEG weithin bekannt. Leider ist diese Systemkamera nur eingeschränkt für Videoaufnahmen einsetzbar. Kunden haben in einem Test festgestellt, dass auf jeder Aufnahme das mahlende Geräusch des Bildstabilisators mit aufgezeichnet wird. Somit sind die Videoaufnahmen mit Ton völlig unbrauchbar.

Schlechte Verarbeitungsqualität

Bei der Canon EOS M100 handelt es sich um eine Systemkamera mit 24,2 Megapixeln. Sie macht zwar hervorragende Aufnahmen, ist jedoch verhältnismäßig schlecht verarbeitet. Kunden haben in einem Test festgestellt, dass es sich um ein sehr plastiklastiges Gehäuse mit unsauberer Lackierung handelt. Die Blitzabdeckung ist zudem schief eingebaut. Die Abdeckungen rasten leider nicht sauber ein und auf dem Display sind sogar Pixelfehler erkennbar.

Kleiner Sensor, aber sehr gute Fotoergebnisse

Eine beliebte Systemkamera ist die Nikon 1 J1, die wegen ihres kleinen Sensors im Vergleich zu den anderen Systemkameras kritisiert wird. Dennoch liefert die mit 10 – 30 mm Objektiv ausgestattete Kamera hervorragende Aufnahmen.
Kunden haben in einem Test auch die kompakten Abmessungen gelobt, sodass diese Systemkamera ein ultimativer Reisebegleiter darstellt. Sie schlägt in der Grundempfindlichkeit die meisten digitalen Edelkompaktkameras.

Kompakte Kamera mit solider Fotoqualität

In einem Test haben Kunden auch die Canon EOS M6 näher unter die Lupe genommen. Diese Systemkamera wurde ebenfalls im Test von Testinstituten untersucht, wobei jedoch die Bilder insgesamt als etwas zu dunkel kritisiert wurden. Jedoch lässt sich die Belichtung problemlos verändern, sodass durch eine leichte Überbelichtung erstklassige Fotos erstellt werden können. Gelobt haben Kunden in einem Test die kompakten Abmessungen, sodass diese Systemkamera auch für kleine Hände sehr gut bedient werden kann.

DSLR-Qualität mit Micro-Four-Thirds

In einem Test haben Kunden zum Beispiel die Olympus OM-D E-M10 Mark II gelobt, dass diese vollausgestattete Micro-Four-Thirds Systemkamera durchaus mit einer DSLR vergleichbar ist. Sie liefert hervorragende Bildergebnisse und unterstützt zahlreiche Kreativprogramme. Wer möchte, kann damit auch lautlos fotografieren. In einem anderen Test wurden die vergleichsweise günstigen Festbrennweiten für diese Systemkamera hervorgehoben.

Vollformat mit kurzer Akkulaufzeit

Hier im Test und Vergleich soll auch die bewährte Sony Alpha 7 vorgestellt werden. Kunden haben diese vollausgestattete Systemkamera überwiegend positiv bewertet. Einziger Wehrmutstropfen ist, dass die Akkuleistung relativ schwach ist. Zudem sind für diese Systemkamera auf dem Markt nur wenige Objektive für diese Kamera erhältlich.

Moderne Systemkamera im Retro-Design

Die Olympus PEN E-PL8 präsentiert sich im angesagten Retro-Design älterer Analog-Kameras. Obwohl die Auflösung nicht mit den aktuellen Systemkameras mithalten kann, ist diese Systemkamera ein idealer Reisebegleiter. Kunden haben in einem Test jedoch angegeben, dass dieses Modell als Kit meist nur mit einem Pancake-Objektiv angeboten wird. Wer mehr Brennweite wünscht, der muss tiefer in die Tasche greifen.

Hohe Bildqualität und 4k-Videomodus mit APS-C-Sensor

Ebenfalls soll hier im Test und Vergleich die Fujifilm X-T20 vorgestellt werden.

Die etwas klobig wirkende Kamera im Vintage-Look ist vollständig aus Metall gefertigt. Kunden haben hier die Verarbeitungsqualität positiv bewertet. Die Einstellknöpfe sind ebenfalls aus Metall.
Ebenso müssen Sie hier nicht auf ein schwenkbares Display verzichten. Leider gibt es für diese 24,3 MP-Kamera nicht allzu viele Objektive. Obwohl diese Systemkamera wie eine Vollformatkamera aussieht, besitzt sie lediglich einen APS-C-Sensor.

Systemkamera mit fest montiertem Objektiv

In einem Test und Vergleich haben Kunden die Nikon Coolpix B500 untersucht. Es handelt sich hierbei jedoch um eine Bridgekamera. Ebenso wie andere Systemkameras von Nikon wird hier die drahtlose Übertragungs-App SnapBridge mitgeliefert. Jedoch funktioniert diese Bluetooth- bzw. NFC-Verbindung in aller Regel recht schlecht, sodass gerade Einsteiger schnell den Mut verlieren, wenn diese ihre Fotos auf das Smartphone übertragen lassen möchten. Dieses Manko besitzt auch die vorgenannte Systemkamera.

Wissenswertes & Ratgeber

Die Geschichte der Systemkamera

Auch wenn die hier im Test und Vergleich vorgestellten Kameramodelle noch verhältnismäßig neu auf dem Markt vertreten sind, hat es bereits in den 30er Jahren erste Systemkameras gegeben. Im Jahr 1930 wurde zum Beispiel mit der Schraub-Leica Ic die erste Systemkamera auf dem Markt vorgestellt. Die vollwertige Weiterentwicklung erfolgte mit der Kine-Exakta im Jahr 1936.Wissenswertes & Ratgeber zu Systemkamera in einem Test und Vergleich

Diese Kameras konnten mit Wechselobjektiven betrieben werden. Zum Teil wurden diese als Spiegelreflexkameras bezeichnet, obwohl es sich in Wirklichkeit um sogenannte  Messsucherkameras handelte. Bei diesen Kameras ist der optische Sucher mit einer Entfernungsmessung und Scharfeinstellung versehen. Zum Teil befindet sich im Sucherbild ein Leuchtrahmen, der in etwa die Abmessungen der späteren Aufnahme anzeigt.

Ende der 50er Jahre wurden die Messsucherkameras, also die ersten Systemkameras, durch die neuen Spiegelreflexkameras vom Markt verdrängt. Beachten Sie, dass wir hier von der analogen Fotografie sprechen. Der Vorläufer vieler heutiger digitaler Spiegelreflexkameras stellt die legendäre Nikon F-Serie dar. Diese wurde als analoge SLR bis 1974 gebaut. Um das Jahr 2010 wurden die Systemkameras als digitale Variante wieder belebt. Seitdem bieten nahezu alle bekannten großen Kamerahersteller diese innovativen Kameras mit Wechselobjektiven an.

Zahlen, Daten, Fakten rund um die Systemkamera

Zahlen, Daten und Fakten zu Systemkamera im TestvergleichIn unserem Vergleich können Sie durch Nebeneinanderstellung verschiedene Systemkameras miteinander vergleichen und auf Übereinstimmung wichtiger Produktmerkmale prüfen. Die nachfolgenden Daten und Fakten sollen Ihnen weitere Hinweise für eine Kaufentscheidung einer Systemkamera liefern.

Die Akkulaufzeit

So vorteilhaft auch Systemkameras sind, umso mehr Aufmerksamkeit sollten Sie der  Akkulaufleistung schenken. Hier gibt es gravierende Unterschiede. Die meisten Digitalkameras sind sehr kompakt gebaut, sodass für den Akku nur begrenzt viel Fläche zur Verfügung steht. Häufig werden Lithium-Ionen- bzw. Lithium-Polymer-Akkus verbaut. Dabei handelt es sich üblicherweise um auswechselbare Akkus.

Zum Aufladen über das mitgelieferte Ladegerät benötigen namenhafte Hersteller rund eine Stunde. Dagegen lassen sich bei den meisten Kameras durchschnittlich zwischen 300 und 400 Aufnahmen erstellen. Hier kommt es immer darauf an, ob der Autofokus bzw. das Blitzlicht häufig benutzt wird. Energie können Sie auch sparen, wenn Sie auf das rückwärtige Display verzichten. 

Häufiges Bilderschauen verkürzt die Laufzeit enorm. Wer sparsam mit den Zusatzfunktionen umgeht, kann sogar die Bildanzahl auf 500 bis 600 erhöhen.

Der Bildstabilisator

Ähnlich wie bei einer DSLR nutzen viele Anwender einer Systemkamera den Bildstabilisator. Damit lassen sich verwackelungsfreie Aufnahmen erstellen. Zu beachten ist, dass gerade bei den Vollformat-Kameras sich der Bildstabilisator im Kameragehäuse befindet. Aus diesem Grund sind diese Modelle auch etwas größer und schwerer ausgeführt. Bei einer kompakten Systemkamera ist dagegen nur das Objektiv mit einem Bildstabilisator ausgerüstet.

Während im Vollformat-Sektor Sie günstig auf Objektive ohne Stabilisator zurückgreifen können, werden die Objektive für kompakte Systemkameras leider teurer angeboten. Dies sollte vor dem Kamerakauf berücksichtigt werden.

Systemkamera in 7 Schritten richtig montieren

Lieferumfang überprüfen

Lieferumfang überprüfen

Nach einer ersten Kontrolle und Inspizierung ist es wichtig, dass Sie den Lieferumfang kontrollieren. Nehmen Sie die Systemkamera und das Zubehör aus der Verpackung und legen die einzelnen Komponenten übersichtlich beiseite. Sollten wichtige Teile fehlen, dann können Sie im Rahmen des Widerrufsrecht die Kamera auch wieder an den Händler zurücksenden.

Bedienungsanleitung studieren

Bedienungsanleitung studieren

Um die Kamera testen zu können, sollten Sie zunächst die Bedienungsanleitung lesen. Hier erfahren Sie auch, wie die Systemkamera für den ersten Test vorbereitet werden muss.

Akku aufladen

Akku aufladen

Zu den ersten Schritten gehört das Aufladen des Akkus der Systemkamera. Beachten Sie hier die vorgegebene Ladezeit.

Speicherkarte und Akku einsetzen

Speicherkarte und Akku einsetzen

Im nächsten Schritt müssen Sie sowohl die Speicherkarte als auch den Akku in die Systemkamera einsetzen. Die Bedienungsanleitung kann hier weiterhelfen.

Einschalten und Test

Einschalten und Test

Für einen ersten Test sollten Sie das Automatikprogramm wählen und wahlweise ein Foto schießen. Entspricht das Testergebnis nicht Ihren Erwartungen, dann sollten Sie weitere Test Aufnahmen mit anderen Einstellungen erstellen.

Bilder auf den Rechner übertragen

Bilder auf den Rechner übertragen

Meistens werden die auf der Speicherkarte befindlichen Fotos per USB-Kabel auf den Rechner übertragen. Sie können für einen ersten Test aber auch ein Kartenlesegerät hierzu verwenden.

Kamera ausschalten und verpacken

Kamera ausschalten und verpacken

Nach einem erfolgreichen Test können Sie die Systemkamera wieder ausschalten und sicher in einer Kameratasche aufbewahren.

10 Tipps zur Pflege

Fototasche oder Fotorucksack verwenden

Fototasche oder Fotorucksack verwenden

Wenn Sie Ihre neue Systemkamera nicht gerade in Händen halten, sollten Sie diese immer sicher geschützt in einer Fototasche oder einem Fotorucksack aufbewahren. Im Rucksack findet meist auch das übrige Fotozubehör Platz.

Linsen reinigen

Linsen reinigen

Zu den wichtigen Reinigungsaufgaben gehört das Säubern der Objektivlinse. Wie auch in einem Test von unabhängigen Testern angegeben wurde, sollten Sie hierbei unbedingt ein fusselfreies Tuch, einen Pinsel bzw. einen kombinierten Blasebalg mit Pinsel verwenden. Achten Sie darauf, nicht gewaltsam auf der Linse zu reiben, da diese ansonsten zerkratzen könnte.

Gehäusepflege

Gehäusepflege

Gerade nach einem Strandurlaub sollten Si emit einem feinen Pinsel sämtliche Ritzen Ihrer Systemkamera vom Sand und Schmutz befreien. Gerade an den Einstellrädern und am Drehring für das Zoomobjektiv können Sandkörner zu Beschädigungen führen.

Display und Sucher reinigen

Display und Sucher reinigen

Mit einem fusselfreien Tuch oder einem Brillenputztuch können Sie das rückwärtige Display von Fingerabdrücken und Schmutz befreien. Auch der elektronische Sucher kann mit einem Lappen oder Pinsel gesäubert werden.

Displayschutzfolie verwenden

Displayschutzfolie verwenden

Nach Möglichkeit sollten Sie Ihr Display mit einer Schutzfolie versehen. Diese schützt die empfindliche Oberfläche vor Verkratzungen.

Sensorreinigung

Sensorreinigung

Je nach Hersteller und Modell finden Sie im Menü Ihrer Kamera die Sensor-Reinigungsfunktion. Darüber wird per Ultraschallschwingungen der Sensor von Staub und anderen Schwebteilchen befreit und somit gereinigt. Gerade nach häufigem Objektivwechsel sollten Sie diese Reinigung vornehmen.

Akku schonend laden

Akku schonend laden

Der Akku stellt die wichtige Energieversorgung Ihrer Kamera dar und sollte daher lange durchhalten. Verwenden Sie zum Aufladen daher nur das mitgelieferte Ladegerät und laden Ihren Akku entsprechend der Anleitung schonend auf.

Blitzschuh säubern

Blitzschuh säubern

Bei vielen Systemkameras ist der Blitzschuh nicht mit einem Kunststoffstecker abgedeckt. Mit einem Pinsel oder einem weichen Lappen können Sie die Kontakte hier vorsichtig säubern.

Anschlüsse überprüfen

Anschlüsse überprüfen

In regelmäßigen Abständen sollten Sie die meist hinter einer Abdeckung sitzenden Anschlüsse für USB und HDMI überprüfen und die Ports mit etwas Druckluft oder einem Blasebalg ausblasen.

Objektiv nicht bei staubiger Umgebung wechseln

Objektiv nicht bei staubiger Umgebung wechseln

Vermeiden Sie es, ein Objektiv in staubiger oder windiger Umgebung auszuwechseln. Dadurch können schnell Schmutzpartikel in das Innere der Kamera gelangen.

Nützliches Zubehör

Als Besitzer einer Systemkamera möchten Sie natürlich auch auf das eine oder andere Zubehör anschaffen. Unabhängig davon, ob es sich hier um einen Vergleichssieger oder Testsieger handelt, werden nachfolgende Zubehörartikel benötigt damit das fotografieren in gewissen Situationen auch gut gelingt:Nützliches Zubhör zu Systemkamera im Test und Vergleich

Objektive

Wie ein Warentest von Testinstituten zeigt, werden viele Systemkameras lediglich mit einem Kit-Objektiv ausgeliefert. Hierbei handelt es sich meist um ein Standard- oder Normalobjektiv mit rund 50 mm Brennweite. Nach der ersten Eignungsprüfung möchten Sie mit Sicherheit auch andere Objektive mit unterschiedlichen Brennweiten kennenlernen. Aus diesem Grund gehören Objektive zu den wichtigsten Zubehörartikeln.

Stativ

Um verwackelungsfreie Aufnahmen zu erstellen, sollten Sie sich ein gutes Stativ anschaffen. Hier haben Sie die Wahl zwischen robusten Studio-Stativen oder leichten Reise-Stativen. Stative gibt es aus den unterschiedlichsten Materialien wie Aluminium, Carbon oder sogar aus Holz. Die  Aluminiumstative haben Sie jedoch durchgesetzt wegen ihrer Leichtigkeit und den Preis. Zur Probe können Sie als Vergleich auch den in der Systemkamera verbauten Bildstabilisator verwenden.

Blitzlichtgerät

Nach einem Testlauf und Versuch, Fotos bei schlechten Lichtverhältnissen zu erstellen, werden Sie schnell den Vorteil von einem guten Blitzlichtgerät zu schätzen wissen. In einem Experiment können Sie den Unterschied zwischen dem eingebauten Blitz und einem separaten Blitzlichtgerät schnell erkennen.

Stiftung Warentest Systemkamera Test – die Ergebnisse

Die Stiftung Warentest hat Systemkameras zuletzt im Dezember 2018 getestet. Viele Modelle haben hier mit einer guten Testnote abgeschnitten. Dabei wurden 196 Kameramodelle mit Sucher und 54 Kameramodelle ohne Sucher unter die Lupe genommen. Eine genaue Abgrenzung der Testergebnisse ist jedoch hier etwas schwierig, da neben den 196 Kameramodellen mit Sucher auch aktuelle DSLRs bekannter Markenhersteller gehören und nicht ausschließlich Systemkameras.

Bei einer solchen Erhebung wurden folgende Ergebnisse ermittelt:

Alle Kameras wurden mit durchschnittlich gut bewertet. Im Test wurde zwar auch die Auflösung in Megapixlen berücksichtig, jedoch legten die Tester großen Wert auf die Verarbeitungsqualität, die Bildqualität und den Funktionsumfang. Für einen solchen Kamera-Test wurden folgende Kategorien entwickelt:Ergebnisse von Stiftung Warentest in einem Systemkamera Testvergleich

  • Preis
  • Deklaration der Kameraart
  • Abmessungen und Gewicht
  • Sucher und Monitor
  • Ausstattungsmerkmale
  • Robustheit
  • Videofunktion
  • Messwerte
  • Objektiv und
  • Einstellmöglichkeiten

Beachten Sie bitte, dass die Stiftung Warentest im Test lediglich die Werkseinstellungen genutzt hat.

W-Fragen:

Welche Vorteile hat ein elektronischer Sucher im Vergleich zum Display?

Durch den Sucher einer Kamera können Sie das zu fotografierende Motiv geschützt vor seitlichem Lichteinfall betrachten. Auf einem rückwärtigen Display spiegelt sich häufig das Sonnenlicht und beeinträchtigt die Sicht.

Welche Objektive sollten für eine Systemkamera angeschafft werden?

Meist befindet sich im Kit ein kleines Zoomobjektiv zwischen 18 und 55 mm Brennweite oder sogar 18 bis 105 mm Brennweite. Darüber hinaus kann sich für Portraitaufnahmen eine Festbrennweite mit 50 mm lohnen. Auch auf ein separates Weitwinkel- und Teleobjektiv sollten Sie nicht verzichten.

Worauf muss bei einer Systemkamera für Reisen geachtet werden?

Die W Fragen zu Systemkamera im Test und VergleichNeben kompakten Abmessungen sollte die Systemkamera für Reisen eine lange Akkulaufleistung besitzen. Zudem bietet ein Zoomobjektiv für individuelle Aufnahmesituationen viele Vorteile.

Welches sind die gängigsten Systemkameras?

Die meisten aktuellen Systemkameras verfügen über einen APS-C-Sensor mit einer Auflösung von rund 24 Megapixeln. Diese Kameras liegen im mittleren bis gehobenen Preissegment und bieten eine umfangreiche Ausstattung für ambitionierte Fotografen.

Wann sollte eine Vollformat-Systemkamera gekauft werden?

Wenn Sie beeindruckende Fotoaufnahmen ohne Qualitätsverlust bzw. als Berufsfotograf Studioaufnahmen erstellen möchten, dann sollten Sie zu einer Systemkamera mit Vollformat-Sensor greifen.

Worauf ist beim Blitzlicht zu achten?

Der eingebaute und ausklappbare Blitz einer Systemkamera kann nur wenige Meter ausleuchten. Wenn Sie bei Festlichkeiten auch größere Bereiche ausleuchten möchten, dann sollten Sie zu einem aufsteckbaren Blitzlichtgerät greifen.

Welche Filmqualität sollte eine Systemkamera unterstützen?

Achten Sie darauf, dass Videoaufzeichnungen mindestens in HD- oder noch besser in FullHD-Qualität erstellt werden können.

Zum Teil lassen sich auch schon Videos in 4k-Qualität erstellen.

Was ist beim Umstieg auf eine Systemkamera zu beachten?

Wenn Sie auf eine Systemkamera eines bestimmten Herstellers umsteigen, dann sollten Sie längere Zeit bei diesem Hersteller bleiben. Nur so können Sie auch auf die Original-Objektive und das Original-Zubehör zugreifen.

Warum ist eine Systemkamera besser als eine Smartphone-Kamera?

Grund hierfür ist in erster Linie die Größe des verbauten Bildsensors. Dieser beträgt bauartbedingt bei Smartphones nur wenige Millimeter. Ebenso besitzen Smartphones keine richtige Optik, wie zum Beispiel ein professionelles Objektiv einer Systemkamera. Von daher erreichen Sie mit einer Systemkamera deutlich bessere Aufnahmen.

Welche Vorteile bietet ein integriertes GPS bei einer Systemkamera?

Bei einer Kamera mit GPS-Empfang können Sie jedem Foto die GPS-Koordinaten zuordnen. Somit lassen sich später die Örtlichkeiten der Fotos sehr genau wieder zuordnen.

Alternativen zur Systemkamera

In unserer Vergleichstabelle können Sie die besten Systemkameras miteinander vergleichen. Für eine Gegenüberstellung möchten wir Ihnen nach einer Studie auch mögliche Alternativen aufzeigen.

Die digitale Spiegelreflexkamera

Eine Systemkamera hat eine gewisse Ähnlichkeit mit einer Spiegelreflexkamera. Aus diesem Grund können Sie als echte Alternative natürlich auch eine DSLR verwenden. Bei einer Analyse und Untersuchung lassen sich hier ebenfalls auswechselbare Objektive verwenden. In einem Praxistest von bekannten Testinstituten wurde jedoch deutlich, dass nur Objektive bestimmter Kamerasysteme untereinander kompatibel sind.

Die Bridgekamera

Es wurden verschiedene Kameratypen miteinander verglichen. Nach einer Auswertung konnte auch die Bridge- oder Super-Zoom-Kamera als Alternative benannt werden. Dieser Kameratyp hat bisher die Brücke zwischen der kompakten Digitalkamera und der DSLR geschlagen. Wie ein Produkttest gezeigt hat, liegen diese Kameras leistungsmäßig knapp unterhalb der Systemkamera. Bei einer Bridgekamera können Sie jedoch das Objektiv nicht wechseln.

Weiterführende Links und Quellen

Nachdem Sie sich hier im Test und Vergleich über das Thema Systemkamera informiert haben, können Sie hier noch weitere Links und Quellen mit Tipps und Tricks zu diesem Kameratypen finden.

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