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Elektrische Milchpumpe Test 2019 • Die 9 besten elektrischen Milchpumpen im Vergleich

Die elektrische Milchpumpe kann die Stillzeit enorm erleichtern. Denn sie beugt nicht nur einem Milchstau vor, sondern regt die Milchbildung an und ermöglicht das Stillen auch dann noch, wenn das Kind schon stundenweise in Betreuung ist und die Mutter wieder in den Beruf einsteigt. Bei entzündeten Brustwarzen und Schmerzen beim Stilen wird die elektrische Milchpumpe sogar medizinisch notwendig, denn sie ist schonender zur Brust als die meisten Kinder es sind. Es gibt verschiedene Geräte auf dem Markt, und der Test verrät Ihnen, welches das passende für Sie ist.

Elektrische Milchpumpe Bestenliste 2019

Letzte Aktualisierung am:

 
  Philips Avent SCF332/01 Medela Swing ARDO Calypso-To-Go Medela Swing maxi ARDO Calypso Lansinoh 54050 DORSION Set NeKan 2 in 1 PiAEK LCD
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Bewertung 1,10
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2,16
gut
2,20
gut
2,73
befriedigend
2,78
befriedigend
2,84
befriedigend
Kundenbewertungen
auf Amazon

3.9 von 5 Sternen
bei 308 Rezensionen

3.9 von 5 Sternen
bei 311 Rezensionen

3.7 von 5 Sternen
bei 37 Rezensionen

3.5 von 5 Sternen
bei 143 Rezensionen

3.8 von 5 Sternen
bei 26 Rezensionen

4 von 5 Sternen
bei 71 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 71 Rezensionen

4.1 von 5 Sternen
bei 20 Rezensionen
Marke Philips Avent Medela ARDO Medela ARDO Lansinoh DORSION NeKan PiAEK
Artikelgewicht

0,839 kg

0,220 kg

3,6 kg

1,5 kg

1,1 kg

1,18 Kg

399 g

581 g

680 g

Maße

9,5 x 30,2 x 23,4 cm

12 × 13 × 5,7 cm

39,8 x 27,4 x 22,4 cm

12 × 13 × 5,7 cm

29,8 x 23,2 x 8,8 cm

9,4 x 28 x 24 cm

19,4 x 12,2 x 8,8 cm

21 x 16 x 15 cm

23,4 x 18,8 x 11,2 cm

inkludierte Milchflasche

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Batterie- und Netzbetrieb

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Erweiterbar

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

Vakuum und Zyklus individuell einstellbar

k.A.

ja

ja

ja

ja

ja

ja

nein

ja

inklusive Brusthaube

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

ja

elektronische Doppelmilchpumpe

nein

nein

ja

ja

nein

nein

nein

nein

ja

Besonderheiten
  • wenige Einzelteile
  • spezielle Massagekissen
  • Brustpflegeprodukte
  • gute Qualität
  • modernes Design
  • geringes Eigengewicht
  • kann manuell bedient werden
  • einfache Bedienung
  • Gürtelclip ermöglicht einen flexiblen Einsatz der Pumpe
  • Calma-Sauger
  • 3 Brustglockengrößen im Lieferumfang
  • viel Zubehör
  • gute Qualität
  • einfache Bedienung
  • leichte Handhabung
  • kann manuell bedient werden
  • Gürtelclip ermöglicht einen flexiblen Einsatz der Pumpe
  • Calma-Sauger
  • gute Verarbeitung
  • modernes Design
  • besonders leiser Betrieb
  • erstklassige und kantenfreie Verarbeitung
  • einfache Anwendung
  • modernes Design
  • einfache Handhabung
  • LED-Indikatoren
  • Anschmiegsamer Halt durch ComfortFit Saugaufsatz
  • Sechs Saugstärkestufen
  • Zwei-Phasen-Technologie
  • Sanftes und effektives Abpumpen
  • Niedrige noise-sophisticated
  • super silent Luftpumpe
  • Regulierbare Saugkraft
  • Kompaktes Design
  • geeignet für ein-Hand-Bedienung
  • Einzigartige bequemere natürliche exprimierenden Position
  • Weiches warmes Massagekissen
  • Geräuschpegel ist niedrig
  • BPA-freies Material
  • 18-Monate Garantie
  • Mehrere Einstellungen
  • Mobilität, elektrisch eingebaute Batterie
  • Leicht zu reinigen und zu montieren
  • Leise
  • Keine Schmerzen für Mutter
Komfort
Preis-Leistungsverhältnis
Materialbeschaffenheit
Preisvergleichsmatrix
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Was ist eine elektrische Milchpumpe und wie funktioniert sie?

Was ist eine Milchpumpe Test und Vergleich?Die elektrische Milchpumpe wird neben der manuellen Milchpumpe eingesetzt, um stillenden Müttern den Alltag zu erleichtern. Sie ziehen die Milch sanft und gleichmäßig aus der Brust, meist direkt in ein Fläschchen, das mit dem entsprechenden Sauger versehen zum Füttern des Babys verwendet werden kann. Manuelle Milchpumpen sind mühsam zu bedienen. Wer regelmäßig Milch abpumpt, wird ein elektrisches Gerät bevorzugen. Die elektrische Milchpumpe kommt auch in Krankenhäusern zum Einsatz, um beispielsweise Milchstaus zu lösen, Entzündungen vorzubeugen, den Milchfluss anzuregen und auch schwachen, kranken oder frühgeborenen Kindern den Genuss von Muttermilch zu ermöglichen, wenn sie nicht selbst trinken können oder die Mutter sie nicht anlegen kann.

Auch wenn die elektrische Milchpumpe im Test vergleichsweise einfach zu bedienen ist, sollten Stillende sich viel Zeit nehmen und sich intensiv mit der Pumpe auseinandersetzen. Denn in Hektik und Eile, bei Stress und Unwohlsein funktioniert es erfahrungsgemäß nicht. Der Körper braucht erstens Zeit, um sich auf den Milchfluss einzustellen, und zweitens Entspannung, damit überhaupt genügend Milch produziert wird.

Es ist also ganz normal, wenn die elektrische Milchpumpeganz andere Ergebnisse generiert als ein hungriges Baby. Denn tatsächlich werden durch den Körperkontakt mit dem Kind bei der Mutter Hormone freigesetzt, die den Milchfluss positiv beeinflussen.

Es kommt daher vor, dass die Milchpumpe überhaupt keine oder nur sehr wenig Milch abpumpt und die Stillende das Ganze als eine eher krampfhafte Angelegenheit empfindet. Erfahrene Stillberater/-innen und Hebammen Schalgen daher oft vor, das Baby im Arm zu halten und intensiv zu kuscheln, solange die elektrische Milchpumpe im Einsatz ist. Eine andere Möglichkeit, die im Test ganz gut funktioniert: An der einen Brust wird das Baby angelegt, an der anderen Brust wird die Milchpumpe angeschlossen. Wenn Mütter der beidseitigen Stimulation aufgeschlossen gegenüber stehen, fließt die Milch normalerweise ganz gut.

Eine leichte Massage oder das Anwärmen der Brust mit einem Kirschkernkissen können die Brust ebenfalls auf die elektrische Milchpumpe vorbereiten. Andere Frauen schwören darauf, nach jeweils zehn Minuten die elektrische Milchpumpean die andere Brust anzulegen und so mehrfach zu wechseln. Welche Methode funktioniert, ist individuell verschieden und kann nur durch einen Test in der Praxis herausgefunden werden.

Elektrische Milchpumpe einfach erklärt: So funktioniert sie im Test

Das Funktionsprinzip ist recht einfach: Die elektrische Milchpumpe erzeugt in der Schale, die auf die Brust aufgelegt wird, einen Unterdruck. Dieser Unterdruck zieht die Milch aus den Milchgängen, so dass sie in die an die elektrische Milchpumpeangeschlossene Flasche fließen kann. Die elektrische Milchpumpe fühlt sich im Vergleich mit dem Baby ganz anders an: Das Baby massiert die Milch mit dem Kiefer und der Zunge aus der Brust heraus.

Das sind recht komplexe Bewegungen, die dabei gemacht werden, zusätzlich erzeugt das Kind im Mund einen Unterdruck. Beides zusammen kann ein elektrisches Gerät nicht leisten, daher arbeitet die elektrische Milchpumpe nur mit Unterdruck. Der ist allerdings ein wenig massiver als der Unterdruck, denn die meisten Säuglinge im Mund aufbauen.

Die elektrische Milchpumpe kann normalerweise eingestellt werden. Verschiedene Saugstärken und -intervalle werden so kombiniert, dass die Stillende das Abpumpen so angenehm wie möglich empfindet und der Milchfluss gleichmäßig und harmonisch ist. Damit die Harmonie und Entspannung erhalten bleibt, sollte die elektrische Milchpumpe leise arbeiten. Alte Geräte und die großen Geräte, die bisweilen in Krankenhäusern und ähnlichen Einrichtungen zum Einsatz kommen, machen im Vergleich zur kleinen Milchpumpe für den Einsatz Zuhause viel Lärm.

Anwendungsbereiche – Elektrische Milchpumpe im Einsatz

Die elektrische Milchpumpe ist ein Nischenprodukt, das in der Tat nur für stillende Mütter und Hebammen, Stilblerater/-innen und entsprechende Spezialisten und Spezialistinnen interessant ist. Sie wird auf der Wöchnerinnen- und Säuglingsstation in Krankenhäusern benötigt, steht vermutlich in vielen Geburtshäusern bereit und kann sogar ausgeliehen werden. Stillende Müttern nutzen das Gerät, um Milch abzupumpen. Das kann aus verschiedenen Gründen passieren:

  • Weil der Säugling nicht an der Brust trinken will oder soll.
  • Weil zu wenig Milch vorhanden ist und die Milchbildung angeregt werden soll.
  • Weil zuviel Milch vorhanden ist und das Baby gar nicht alles trinkt.
  • Um einem Milchstau und der daraus resultierenden Entzündung vorzubeugen.
  • Um Milch für die Vorratsbildung zu gewinnen, beispielsweise weil die Mutter wieder arbeitet oder ausgehen will und das Kind während dieser Zeit mit der Flasche gefüttert wird.

Die verschiedenen Anwendungsbereiche aus einem Milchpumpe TestvergleichDie elektrische Milchpumpe arbeitet im Vergleich mit einer manuellen Milchpumpe sehr effizient und ist schonend zur Brust. Sind beispielsweise die Brustwarzen entzündet, weil das Baby zu sehr daran gezogen oder gekaut hat, kann die Milchpumpe eingesetzt werden, bis die Brustwarzen wieder verheilt sind. In Krankenhäusern kommt die elektrische Milchpumpe aber auch noch aus einem anderen Grund zum Einsatz: Frühgeborene Kinder sind oft nicht in der Lage, selbständig an der Brust zu trinken. Sie sind zu schwach, oder die Geburt war extrem komplikationsreich, so dass die Mutter gar nicht stillen kann.

In diesem Fall können Stillende, die nicht unbedingt die leibliche Mutter des Kindes sein müssen, Milch spenden. Die Milch wird abgepumpt und untersucht, gegebenenfalls für das Kind aufbereitet und dann mit Pipette, Fläschchen oder auf anderem Weg gefüttert. Krankenhausintern ist das in vielen Kliniken in Deutschland schon normal, künftig sollen aber auch mehr Milchbanken aufgebaut werden. Denn die Milch, die die elektrische Milchpumpe abpumpt, kann tiefgekühlt gelagert werden, bis sie benötigt wird.

Welche Arten von elektrischer Milchpumpe gibt es?

Welche Arten von einer Milchpumpe gibt es in einem Testvergleich?Die in den Kliniken verwendeten Geräte fallen im Vergleich mit der Milchpumpe für den Heimgebrauch groß und klobig aus. Für Zuhause werden normalerweise kleinere, leicht zu handhabende und weniger leistungsstarke Geräte eingesetzt. Die elektrische Milchpumpe für den privaten Gebrauch ist zudem kostengünstiger.

Eine elektrische Milchpumpen kann batteriebetrieben oder per Netzteil operiert werden. Die batteriebetriebenen Geräte lassen größere Handlungsfreiheit hinsichtlich des Einsatzortes, müssen aber immer wieder für einige Zeit mit dem Ladegerät verbunden werden. Das schränkt den Einsatz wieder ein. Geräte, die nur mit Netzteil arbeiten, müssen in der Nähe einer Steckdose zum Einsatz kommen, sind im Test aber immer einsatzbereit.

Ferner unterscheidet man zwischen einfachen Milchpumpen und doppelseitigen Milchpumpen. Bei der einfachen Milchpumpe wird erst die eine, dann die andere Brust geleert. Die doppelseitige Milchpumpe dagegen kann auf beiden Seiten zeitgleich eingesetzt werden, was deutlich schneller geht. Allerdings wird es von vielen Frauen als unangenehm empfunden, wenn die doch bisweilen recht leistungsstarken Geräte beide Brüste gleichzeitig behandeln. Denn obwohl die elektrische Milchpumpe im Vergleich mit einem hungrigen Baby eher sanft vorgeht, sind auch gesunde Brustwarzen ziemlich empfindlich.

Ist die elektrische Milchpumpe einfach nicht das Richtige (das kommt durchaus vor), dann können Frauen immer noch eine manuelle Milchpumpe verwenden. Die Saugintervalle sind frei variierter, und der Unterdruck wird jedesmal individuell über die Muskulatur der Hand aufgebaut.

Das ist im Wortsinn eine manuelle Milchpumpe. Die Funktionswiese ist indes gleich wie bei der elektrischen Milchpumpe. Sollte auch die manuelle Milchpumpe nicht die gewünschten Resultate generieren, kenn Hebammen und Stillberater/-innen zeigen, wie man die Milch mit den Fingern ausstreicht.

Die Bewegungen gleichen einer druckfesten, aber sanften Massage, werden von den meisten Stillenden als extrem angenehm empfunden und kommen der natürlichen Kieferbewegung des Kindes beim Stillen recht nahe. Allerdings ist es gerade bei starkem Milchfluss recht mühsam, die Milch immer von Hand auszustreichen. Die elektrische Milchpumpe ist im Vergleich sehr schnell und kann laut Test auch von den meisten Stillenden verwendet werden.

Die elektrische Milchpumpe hat viele Vorteile

Während der ersten sechs Monate sollten Kinder ausschließlich Muttermilch erhalten. Denn die Nährstoffzusammensetzung der Muttermilch ist ideal, um kleine Menschenkinder gesund gedeihen zu lassen. Außerdem enthält die Milch die Immuninformationen der Mutter, was die Entwicklung der Kinder zusätzlich fördert.

Die Kieferbewegungen beim Stillen kräftigen die Mundmuskulatur und wirken sich positiv auf die Entwicklung der Mundmotorik aus, was beim Essen und Sprechen später nur vorteilhaft ist.

Forscher bringen das Stillen nicht nur mit einem fitteren Immunsystem, früherem und sichererem Sprechen bei Kindern in Zusammenhang, sondern auch mit weniger Allergien und anderen Autoimmunerkrankungen sowie mit einer (noch nicht nachgewiesenen) höheren Intelligenz. Können Kinder aus irgendwelchen Gründen nicht gestillt werden, ermöglicht die elektrische Milchpumpen, dass sie trotzdem die Milch ihrer Mutter oder einer Spenderin erhalten.

Vorteile aus einem Milchpumpe TestvergleichAuch wenn Mütter ihre Freiheit genießen wollen (was ihr gutes Recht ist) und während der Stillzeit berufstätig sind, ausgehen oder andere Termine wahrnehmen, kann die elektrische Milchpumpe dafür sorgen, dass die flaschengefütterten Kinder in Abwesenheit der Mutter dennoch Muttermilch anstelle eines Fertigprodukts erhalten. Und letztendlich haben auch Väter die Möglichkeit, ihr Neugeborenes mit der besten Kindernahrung zu füttern, wenn die Mutter hin und wieder eine elektrische Milchpumpe benutzt. Da die Geräte sehr teuer sind, können sie in Apotheken und Krankenhäusern geliehen werden. Wird die elektrische Milchpumpe aus medizinischen Gründen benötigt, übernehmen die Krankenkassen bisweilen die Kosten.

Kurzinformation zu den führenden Herstellern und Marken

Es gibt zahlreiche Milchpumpen auf dem Markt, aber es gibt nur wenige Hersteller, die eine elektrische Milchpumpe im Programm haben. Damit Sie trotzdem einschätzen können, welches Gerät im Vergleich mit den anderen aus welchem Grund besser oder schlechter, kostenintensiver oder günstiger ist, geben wir Ihnen hier in aller Kürze ein paar Informationen zu den führenden Marken und ihren Geräten.

  • Lansinoh 
  • Philips 
  • Medela 
  • MEMTEQ 
  • Ardo Calypso 
  • NUK 
Lansinoh hat mit der 2in1 eine elektrische Milchpumpe im Programm, die sowohl für das einseitige als auch für das beidseitige (gleichzeitige) Abpumpen geeignet ist. Der Hersteller packt die Saugaufsätze gleich in zwei verschiedenen Größen in den Karton, so dass auch wirklich für jede Brust der passende Aufsatz dabei ist. Die elektrische Milchpumpe punktet mit individuell einstellbarem Pumpmodus und verschiedenen Saugstärkestufen, die sich unabhängig voneinander einstellen lassen. Das wird von Frauen im Test als angenehm empfunden, denn so lassen sich die Parameter auf einen harmonischen, aber individuellen Einklang bringen. Es gibt auch noch ein nur einseitig nutzbares Gerät, das bis auf den Preis ansonsten identisch zu sein scheint.
Der Elektrogerätehersteller Philips hat unter dem Markennamen Avent Artikel für Mütter und Kinder im Programm, die über Elektrogeräte hinausgehen. Die Avent SCF 334/02 ist eine Doppelpumpe, die zwar auch einseitig nutzbar ist, aber besser zweiseitig arbeitet. Das Gerät ist kostenintensiv, kann nur im Netzbetrieb genutzt werden, passt aber mit den Flaschen, Saugern und anderem Zubehör von Avent zusammen. Das Gerät hat einen Stimulationsmodus und einen Abpumpmodus, letzterer kann in 3 Stufen eingestellt werden. Allerdings ist diese elektrische Milchpumpe im Vergleich mit anderen Geräten nicht sehr mobil, sie kann nur stationär und nur zu Hause genutzt werden.
Der Hersteller hat ein kleines und sehr leises Gerät namens Swing im Programm. Die Milchpumpe kann mit einem Klipp am Gürtel befestigt werden, so dass die Stillende auch beim Abpumpen noch eine gewisse Bewegungsfreiheit genießen kann. Die elektrische Milchpumpe verfügt über ein 2-Phasen-Pumpprogramm. Sie ist sehr sanft und effizient und kann entweder über einen Netzadapter oder über Batterie betrieben werden. Ein weiteres Modell des Herstellers nennt sich Mini Electric. Diese elektrische Milchpumpe ist nur einseitig nutzbar, ist aber kostengünstiger und kann im Batteriebetrieb genutzt werden. Allerdings ist sie im Vergleich mit anderen Geräten auch sehr laut, im Test stört das Brummen des Motors enorm. Der Motor ist zudem nicht so leistungsstark, die elektrische Milchpumpebenötigt sehr viel Zeit.
Im Vergleich punktet das kleine Gerät damit, dass es sowohl im Batteriebetrieb als auch im Netzbetrieb nutzbar ist. Die elektrische Milchpumpe des in Deutschland nicht so bekannten Herstellers ist klein und handlich, dazu noch kostengünstig. Allerdings ist sie nur einseitig anwendbar. Der Motor ist sehr leises und ermöglicht damit auch nachts ein diskretes Abpumpen, das weder den Partner, noch das Baby aufweckt. Individuelle Wahl der Saugleistung ist selbstverständlich.
Die Marke kommt aus der Schweiz und ist nicht ganz kostengünstig. Saugstärke und Rhythmus können individuell eingestellt werden, die elektrische Milchpumpe ist sehr leise im Vergleich mit anderen Geräten. Pluspunkt im Test: Eine besondere Technologie verschließt die Milch noch hygienischer als bei anderen Modellen. Die elektrische Milchpumpe arbeitet doppelseitig, und sie leicht und einfach zu bedienen. In so manchem Test geht sie daher als Vergleichssieger hervor.
NUK ist Eltern schon lange bekannt, die Marke stellt Artikel für Babys und Mütter her und ist auf dem europäischen Markt etabliert. Die elektrische Milchpumpe von NUK heißt Easy und trägt diesen Namen zu Recht. Sie ist zwar nur einseitig nutzbar, kann aber sowohl im Batteriebetrieb als auch im Netzbetrieb verwendet werden. Die Pumpe ist handlich, ist unterwegs praktisch, aber für den Dauergebrauch zu schwach. Die Motorengeräusche wurden im Test als unangenehm laut empfunden. Das kostengünstige Gerät erfüllt seinen Zweck, ist aber nur für den gelegentlichen Einsatz geeignet. Mütter, die ausschließlich die elektrische Milchpumpe nutzen und per Flasche füttern, fanden das Gerät im Test nicht so gut.

 

So werden elektrische Milchpumpen getestet

Folgende Eigenschaften sind in einem Milchpumpe Test wichtigDie elektrische Milchpumpe ist schwer zu testen. Mutter können schlecht ein Gerät einfach ausprobieren und es bei Nichtgefallen zurückgeben. Sie sind darauf angewiesen, dass andere Menschen den Gebrauch der Milchpumpe ausführlich beschreiben und die Geräte nicht nur einem Test unterziehen, sondern auch einen Vergleich zwischen den verschiedenen elektrischen Milchpumpen anstellen. Aber wie sieht so ein Test aus?

Zuerst einmal muss unterschieden werden, ob eine elektrische Milchpumpe dem Test unterzogen wird, oder ob es um einen Test für eine manuelle Milchpumpe geht. Denn natürlich fallen die Testkriterien jeweils verschieden aus. Wichtig ist, dass Material und Zubehör gesundheitlich absolut unbedenklich sind, sowohl für die Stillende als auch für das Baby. Denn immerhin geht es hier um die Verarbeitung von Nahrungsmitteln.

Wie feinfühlig oder hart die Pumpintensität ist, muss ebenfalls bewertet werden. Denn ein zu starker Unterdruck wird schnell schmerzhaft, während zu wenig Unterdruck keinen Milchfluss generiert. Es sollte also verschiedene Stufen geben, so dass die Stillende im Vergleich herausfinden kann, wie sie die elektrische Milchpumpe am besten einstellt.

Ob die elektrische Milchpumpe Zuhause oder unterwegs verwendet wird, spielt in den Test ebenfalls mit hinein. Denn eine elektrische Milchpumpe, die auch unterwegs eingesetzt wird, muss kleiner, handlicher, und im Batteriebetrieb nutzbar sein.

Für eine elektrische Milchpumpe, die immer Zuhause und immer an der gleichen Stelle in der Wohnung genutzt wird, ist das nicht so wichtig. Die muss dagegen leistungsstark sein und sollte auch im Dauergebrauch gut durchhalten. Für die Frage, in welchem Umfang und wo die elektrische Milchpumpe genutzt wird, sollte man auf das Zubehör sehen. Eine zweite Flasche ist ein Muss, Zubehör wie Brustaufsätze in verschiedenen Größen sind sinnvoll.

Nach diesen wichtigen Eigenschaften wird in einem Milchpumpe Test geprüftNeben der Stärke der Pumpintensität sollte die elektrische Milchpumpe über mehrere Saugintervalle verfügen, so dass der Pumpvorgang an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden können. Ideal ist, wenn es einen vorbereitenden Modus gibt, der nur einen schwachen Unterdruck erzeugt, aber den Milchfluss schon anregt. Eine moderne elektrische Milchpumpehat in der Regel so eine zweite Phase zur Stimulation.

Eine moderne elektrische Milchpumpe verfügt in der Regel über eine elektronisches Gedächtnis. Es sollte also ganz einfach sein, den individuell bevorzugten Pumpstil abzuspeichern, im Idealfall mit einem einzigen Knopfdruck in einer Memory-Funktion. So sind Geschwindigkeit des Pumpvorgangs sowie die Intervalle bekannt und müssen nach Einschalten des Geräts nicht bei jedem neuen Pumpvorgang erneut eingestellt werden. Allerdings hat diese Technik ihren Preis, und zwar einerseits in finanzieller Hinsicht und andererseits in Hinsicht auf die Bedienbarkeit. Nicht alle Hersteller schafften es im Test, die Bedienung einfach zu halten. Wenn die elektrische Milchpumpe aber zu kompliziert daherkommt, wird es schwer, sich beim Gebrauch zu entspannen. Im Zweifelsfall stört die zu wenig berücksichtigte Usability also den Milchfluss.

Usability spielt auch hinsichtlich des Zubehörs eine wichtige Rolle. So mancher Hersteller hat für den Aufsatz der Milchpumpe eine ganz eigenwillige Größe gewählt. In diesem Fall kann nur das Zubehör der eigenen Herstellung verwendet werden, so es denn überhaupt separate Flaschen nachzukaufen gibt.

Obwohl Avent auf dieses Konzept setzt und rund um die eigene Flaschengröße ein ganzes Sortiment entwickelt hat, ist das eher ungünstig. Denn wer bindet sich schon gerne so konsequent an eine einzige Marke? Im Test wurden daher Geräte besser bewertet, deren Aufsatz auf alle handelsüblichen Babyflaschen passt. Hersteller wie Lansinoh packen übrigens auch noch Beutel dazu: Darin kann die Muttermilch gekühlt oder für einen späteren Zeitpunkt eingefroren werden.

Nach diesen Testkriterien werden Milchpumpe bei uns verglichenDer im Test wichtigste Punk ist aber die Lautstärke. Eine elektrische Milchpumpe darf nie zu laut sein, denn sie wird auch in der Nähe des Säuglings verwendet. Sie muss Tag und Nacht einsatzbereit sein, darf aber nie so geräuschvoll sein, dass der Partner beim Abpumpen in der Nacht wach wird oder gar das Kind erwacht. Im Test werden laute Geräte grundsätzlich schlecht bewertet.

Und letztendlich sollte noch der tatsächliche Gebrauch eine Rolle spielen. Der kann aber nun kaum vor dem Kauf einem Vergleich unterzogen werden. Wir empfehlen daher, auf erhaltene Empfehlungen zu achten. Manchmal testen Verbraucherportale oder Elternmagazine die Geräte, bisweilen befassen sich Hebammen, Geburtshäuser, Krankenhäuser oder Stillberater mit der Entwicklung eines Tests. Ist eine elektrische Milchpumpe in so einem Test positiv aufgefallen, wird der Hersteller das auf keinen Fall verschweigen. Wenn es also so eine offene Empfehlung von offizieller Seite gibt, liegt dem in der Regel ein Test zugrunde, und die elektrische Milchpumpe ist tatsächlich empfehlenswert.

7 Vergleichskriterien für die elektrische Milchpumpe

  • Material: Gesundheitlich unbedenklich?
  • Pumpintensität: Verschiedene Stufen?
  • Batteriebetrieb oder Netzbetrieb?
  • Klein und leicht oder groß und schwer?
  • Elektronisches Gedächtnis vorhanden?
  • Leise?
  • Einfach und entspannt zu bedienen?

Häufige Mängel und Schwachstellen – darauf muss ich beim Kauf einer elektrischen Milchpumpe achten!

Wir haben uns die Kundenrezensionen bei verschiedenen Händlern im Internet angesehen und bemerkt, dass sich zahlreiche Kundinnen immer wieder über dieselben Punkte beschweren. Es scheint, als ob die elektrische Milchpumpe verschiedener Hersteller immer wieder mit den gleichen Problemen zu kämpfen haben. Damit Sie wissen, worauf Sie vor dem Kauf gegebenenfalls achten sollten, haben wir die häufigsten Beschwerden für Sie im Vergleich zusammengetragen. Die hier gewählte Reihenfolge ist rein zufällig gewählt und hat nichts mit der Häufigkeit der Beschwerden, Wichtigkeit oder anderen Bewertungen zu tun.

Elektrische Milchpumpe ist zu laut

Die besten Kaufratgeber aus einem Milchpumpe Test und VergleichIn der Tat sind einige Geräte sehr laut. Das bemängelt eigentlich jeder Test und jeder Vergleich. Bevor Sie eine elektrische Milchpumpe kaufen, sollten Sie sich beim Fachhändler erkundigen oder Bewertungen im Internet und in Fachzeitschriften lesen.

Elektrische Milchpumpe ist groß und unhandlich, außerdem schwer

Wer ein kleines und leichtes Gerät sucht, sollte auf Geräte mit Batteriebetrieb achten. Die sind oft handlicher, können auch in der Wickeltasche mitgenommen werden und sind für die Nutzung unterwegs geeignet. Trotzdem kann es natürlich sein, dass ein Gerät größer und schwerer ausfällt, als man sich das vorgestellt hat. Die Hersteller wie auch die Händler geben Größe und Gewicht des Geräts aber in der Regel an.

Elektrische Milchpumpe funktioniert nur einseitig

Ob eine elektrische Milchpumpe für den beidseitigen Einsatz geeignet ist oder ob die Pumpe nur jeweils auf einer Seite genutzt werden kann, geben die Hersteller an. Es hilft, vor dem Kauf die Produktbeschreibung genau zu lesen.

Elektrische Milchpumpe wird im Betrieb heiß

Dass sich elektrische Geräte im Betrieb erhitzen, kann vorkommen. Allerdings ist das kein größeres Problem, die elektrische Milchpumpe sollte dennoch in der Anwendung sicher sein.

Fühlen Sie sich unwohl, weil die Hitzeentwicklung zu stark ist oder es gar komisch riecht, unterbrechen Sie den Pumpvorgang. Möglicherweise ist das Gerät defekt.

Elektrische Milchpumpe kann nicht auf Handbetrieb umgestellt werden

Nicht jede elektrische Milchpumpe erlaubt das Umschalten. ob der Wechsel in den Handbetrieb möglich ist, entnehmen Sie der Produktbeschreibung.

Elektrische Milchpumpe riecht komisch

Die besten Ratgeber aus einem Milchpumpe TestDie meisten Teile der elektrischen Milchpumpe bestehen aus Kunststoffen. Die sind bei Markengeräten zwar auf Schadstoffe geprüft worden. Wenn die elektrische Milchpumpe in der Praxis tatsächlich stark nach Kunststoffen riechen oder gar stinken sollte, handelt es sich vielleicht um eine Produktfälschung. Die Materialien können in einem entsprechenden Labor untersucht werden, im Test wird schnell festgestellt, um welche Kunststoffe es sich handelt.

Milch ist übergelaufen und in die Elektronik der Pumpe geraten

Moderne Geräte verfügen über einen Übeälaufschutz, so dass dies garantiert nicht passieren kann. Achten Sie auf die Produktbeschreibung, bevor Sie eine elektrische Milchpumpe kaufen. Dort ist angegeben, ob es einen solchen Schutz gibt.

Internet vs. Fachhandel: wo kaufe ich meine elektrische Milchpumpe am Besten?

Wenn es um den eigenen Nachwuchs und dazu noch so sensible Themen wie eine Milchpumpe geht, wollen die meisten Menschen wirklich auf Nummer Sicher gehen. Welche elektrische Milchpumpe ist die Beste im Test? Welcher Vergleich hat welches Ergebnis gebracht? Man erkundigt sich natürlich bei Experten und Expertinnen, meist sind das die Stillberater/-innen und Hebammen. Denn der lokale Fachhandel für Elektrogeräte führt in der Regel keine elektrische Milchpumpe.

Und im Test zeigt sich, dass auch die Apotheken bestenfalls ein Leihgerät vor Ort haben, alles andere aber bestellen müssten. Wenn der lokale Handel nichts zu bieten hat, bleibt eigentlich nur das Internet. Nach fachlich kompetenter Beratung ist es dann auch kein Problem, eine elektrische Milchpumpe beim Fachhandel online zu bestellen.

Hier ist die Auswahl recht groß, verschiedene Modelle von unterschiedlichen Herstellern sind bei einem Händler verfügbar. Die Preise sind annehmbar und auf jeden Fall günstiger als im lokalen Fachhandel. Und wer nicht bei einer großen Handelsplattform, sondern tatsächlich bei einem fachlich versierten Händler bestellt, bekommt auch im Internet im Test eine gute Beratung.

Wissenswertes & Ratgeber

Stiftung Warentest elektrische Milchpumpe Test – die Ergebnisse

Normalerweise sind die großen Verbraucherportale wie Stiftung Warentest, Ökotest und andere ganz vorne dabei, wenn es um sensible Produkte rund um Schwangerschaft, Kind und Geburt geht.

Wenn es um die elektrische Milchpumpe geht, findet man aber keinen Test. Es wurde schlicht kein Test durchgeführt, weder von Stiftung Warentest, noch von Ökotest. Man findet den ein oder anderen Verweis in verschiedenen Besprechungen, dass es so etwas wie eine elektrische Milchpumpe gibt. Aber mehr auch nicht. Daher sind Verbraucher und Verbraucherinnen bei diesem Thema auf sich gestellt.

Die Entwicklung der elektrischen Milchpumpe im Laufe der Zeit

Alles wissenswerte aus einem Milchpumpe TestDie elektrische Milchpumpe gibt es noch nicht so lange. Es scheint, Stillprobleme und der Wunsch, dem Baby auch ohne Stillen Muttermilch zukommen zu lassen, sind noch recht neu. Eine Brust- oder milch-Pumpe wurde als erstes vom Kasseler Experimentalphysik Johann Gottlieb Stegmann beschrieben und entwickelt. Der Mann lebte in den Jahren 1725 bis 1795.

Mit der elektrischen Milchpumpe von heute hat das Gerät aber noch nichts zu tun. Der Erfinder der Moderenen Muttermilchpumpe heißt daher auch anders: Carl Baunscheidt entwickelte sein einfaches Modell um das Jahr 1855 herum. Es bestand aus einer Art von Glastrompete oder einem Trichter, der unten eine Ausbauchung für das Sammeln der Milch hatte. Ein abgesteckter Saugball aus Gummi wurde von Hand zusammengedrückt und erzeugte den nötigen Unterdruck. Die elektrische Milchpumpe dagegen wurde 1927 von Edward Lasker erfunden, beziehungsweise Herr Lasker erhielt in jenem Jahr ein Patent auf seine Serie elektrische Milchpumpe.

Elektrische Milchpumpe selber machen/anfertigen

Die Idee ist eigentlich ganz simpel: Unterdruck, ein Behälter, fertig. Wenn es denn so einfach wäre … Im Test stellen wir fest, dass es nicht möglich ist, mit einfachen Mitteln eine elektrische Milchpumpe selbst herzustellen. Zumindest nich in einem normalen Kostenumfang und unter vertretbarem Aufwand. Welche Alternativen es gibt, die tatsächlich anwendbar sind, erfahren Sie weiter unten im Text.

Sicherheitshinweise im Umgang mit der elektrischen Milchpumpe

Die elektrische Milchpumpe ist bei korrekter und funktionsgemäßer Anwendung ungefährlich. Allerdings muss das Gerät regelmäßig gereinigt werden. Das betrifft insbesondere die Teile, die mit dem Körper der Mitte rund/oder der Milch in Berührung kommen.

Verwenden Sie niemals eine Milchpumpe oder Zubehör, die nicht gereinigt wurden! Achten Sie im Umgang mit dem elektrischen Gerät immer darauf, dass der Stecker bei Nichtnutzung aus der Dose gezogen ist. Bringen Sie das mit der Stromversorgung verbundene Gerät niemals mit Feuchtigkeit in Berührung.

Und vor allem sollten Sie die Sicherheitshinweise der Hersteller beachten. Die elektrische Milchpumpe sollte immer außerhalb der Reichweite von Haustieren und Kindern aufbewahrt werden. Und vor allem dient die elektrische Milchpumpe auch wirklich ausschließlich zum Abpumpen von Muttermilch. Im Test zeigte sich, dass die Geräte bisweilen zweckentfremdet werden – mit fatalen bis gefährlichen Folgen.

Elektrische Milchpumpe in X Schritten richtig zusammensetzen

Alle Zahlen und Daten aus einem Milchpumpe Test und VergleichEine elektrische Milchpumpe wird normalerweise in einem Karton geliefert. Sie ist in ihre Einzelteile zerlegt, die sich aber im Test in kurzer Zeit und sogar ohne Gebrauchsanweisung zusammensetzen lassen. Die genaue Vorgehensweise unterscheidet sich von Modell zu Modell, so dass wir Ihnen hier keine konkrete und detaillierte Anleitung geben können. Zumindest keine, die pauschal gültig wäre. Achten Sie einfach darauf, dass das Gerät so aussieht, wie es außen auf der Packung abgebildet ist. Und ziehen Sie im Zweifelsfall die Bedienungsanweisung zu Rate: Hier ist das korrekte Zusammensetzen der elektrischen Milchpumpe detailliert beschrieben und oft sogar noch in Bildern dargestellt.

Nützliches Zubehör

Zur elektrischen Milchpumpe gehören Saugaufsätze für die Brust. Da jede Brust eine andere Form und eine andere Größe hat, sollten Saugaufsätze in unterschiedlichen Größen vorhanden sein. So können Sie ausprobieren, welche Größe Ihnen am Besten passt. Das ist wichtig, denn die elektrische Milchpumpe kann im Test nur dann einen ausreichenden Unterdruck erzeugen, wenn der Brustaufsatz wirklich dicht schließt. Im Test zeigte sich auch, dass ein zweiter Satz Brustaufsätze praktisch war. denn ab und an gehen die Teile kaputt, müssen gereinigt werden oder verlieren ihre leicht haftende Funktion.

Das beste Zubehör für Milchpumpe im TestIm Test fiel auf, dass die emsigen Mütter mit der von den Hersteller beigelegten einen Flasche nicht auskamen. Zwei bis drei Flaschen werden benötigt, um die Milchpumpe auch dauerhaft einsetzen zu können. Außerdem sind Muttermilchbeutel praktisch, denn sie ermöglichen es, die Milch einzufrieren und später zu verwenden.

Wird Milch mit einer Pumpe abgepumpt, leiden die Brustwarzen. Pflegemittel wie spezielle fetthaltige Brustwarzensalben (meist mit Wollfett) halten die Haut gesund und geschmeidig. Da die elektrische Milchpumpe den Milchfluss anregt, Kanne s sein, dass ab und an ein wenig Milch im BH landet. Das kann vor allem im Sommer bei dünner Kleidung zu Flecken auf dem Hemd führen. BH-Einlagen aus Baumwolle oder Seide fangen die Milch auf, schützen die Brust und natürlich auch die Kleidung.

Die fesselfreien Einlagen kleben auch dann nicht an der Brustwarze fest, wenn die „ausgelaufene Milch“ eintrocknet und verklebt. Manche Hersteller packen dieses praktische Zubehör für die Stillzeit in kleinen Mengen zu der elektrischen Milchpumpe, andere verzichten darauf.

Tipps zur Pflege & Wartung

Brustwarzen sind empfindlich. Sie müssen während der Stillzeit gut gepflegt werden. Trotzdem wird die Haut immer mal wieder gereizt sein. Daher ist es wichtig, dass die Teile der elektrischen Milchpumpe, die mit der Haut in Kontakt kommen, immer gereinigt und sterilisiert werden.

Für die Teile, die mit der Milch oder dem Baby in Berührung kommen, gilt das auch. Und weil Babys im Vergleich zu Erwachsenen noch kein vollständig ausgebildetes Immunsystem haben, muss die elektrische Milchpumpe wirklich immer und nach jedem Gebrauch sterilisiert werden. Wie das geht, entnehmen Sie bitte den Anweisungen des Herstellers.

Die elektrische Milchpumpe ist als Elektrogerät selbst etwas anspruchsvoller. So sind viele Reinigungsmittel nicht erlaubt, weil sie entweder für Mutter und Kind gesundheitlich bedenklich sind, oder weil sie die Materialien angreifen, aus denen die elektrische Milchpumpe und das Zubehör gefertigt sind. Teile wie die Motoreinheit sollten ohnehin nur mit einem Tuch abgewischt werden. wirkliche Sauberkeit und Sicherheit bietet dann nur das Sterilisieren der Teile, die das vertragen.

Fragen zum Thema elektrische Milchpumpe

Welche elektrische Milchpumpe ist die Beste?

Da die verschiedenen Geräte für unterschiedliche Zielgruppen konzipiert sind, gibt es keine pauschal beste elektrische Milchpumpe. Sie entscheiden, wo Ihre Schwerpunkte liegen und welche elektrische Milchpumpe Ihnen im Vergleich mit anderen entgegenkommt.

Welche elektrische Milchpumpe ist im Vergleich lauter, welche leiser?

Welche elektrische Milchpumpe wie laut genau ist, wird im Test gar nicht angegeben. Man liest nur immer wieder davon, dass einige Geräte wohl unverschämt laut sind.

Wo kann ich eine elektronische Milchpumpe ausleihen oder kaufen?

Alle Fakten aus einem Milchpumpe Test und VergleichIm Test hatten nur wenige Fachhändler im Einzelhandel elektrische Milchpumpen vorrätig. Zielführender war es, online nach einer Milchpumpe zu suchen. Manche Apotheken und Krankenhäuser bieten die elektrische Milchpumpe zum Ausleihen an.

Gibt es die elektrische Milchpumpe auf Rezept?

Ja, bei einigen krankhaften Veränderungen der Brustwarzen, Erkrankungen des Säuglings oder bei schmerzhaften, dauerhaften Entzündungen der Brust kann der behandelnde Arzt die elektrische Milchpumpe auch verschreiben. Im Test war aber nicht ganz klar, welche Krankenkassen die Kosten in welchem Umfang übernehmen. Der Vergleich zwischen den verschiedenen Kassen steht noch aus.

Wo gibt es einen Test für die elektrische Milchpumpe?

Bislang gibt es keinen Test, der sich mit der elektrischen Milchpumpe befasst. Weder Stiftung Warentest, noch Ökotest haben einen solchen Test bislang durchgeführt. Allerdings haben Magazine und Fachzeitschriften, verschiedene Mama-Blogs und andere Medien sich um die elektrische Milchpumpe gekümmert. Hier findet sich der ein oder andere Test, und es gibt nicht nur einen Vergleich zu lesen. Die Schwerpunkte sind bei jedem Test zwar etwas anders und ganz sicher andere als bei einem Test von Stiftung Warentest. Aussagekräftig ist ein Vergleich von fachlicher Seite aber immer.

Alternativen zur elektrischen Milchpumpe

Abhängig davon, aus welchem Grund genau die elektrische Milchpumpe verwendet wird, gibt es tatsächlich Alternativen. Im Test haben Handpumpen, also manuell betriebene Milchpumpen, sehr gut abgeschnitten. Besonders beeindruckend: Der erhöhte Zeitaufwand machte den Stillenden nicht viel aus, sie waren im Test mit der Manuel steuerbaren Saugintensität sehr zufrieden.

Eine weitere Alternative ist, die Milch von Hand auszustreichen. Das ist im Vergleich mit anderen Maßnahmen mühsamer, aber es ist im Vergleich eben auch schonender für die Brust. Denn die sanften Bewegungen der Finger und Hände kommen den Bewegungen des Kindes beim Stillen nahe. Die Milch wird bei dieser Methode ohne Unterdruck aus der Brust heraus massiert. Im Test war das aber die zeitaufwendigste Methode.

Weiterführende Links und Quellen

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